Donnerstag, 12. Juli 2012

Die J-Rock-Night 2012



„This is our last Show tonight!”
                                                                                       (Make up your Mind)

Am 07.07.2012 wurden die Türen der Carl-Julius-Weber Halle für die 5. J-Rock-Night geöffnet.  Die Veranstalter luden mit einem Line-up der momentan angesagten Bands ein. Mit dabei waren Minority, D:PROJEKT, Sacrety und - zum aller letzten Mal - Make Up Your Mind.

Pünktlich um 18:30 Uhr öffneten sich die Türen für die Besucher. Crosschannel.de Moderator Stefan „Steveo“ begrüßte die Besucher und kündigte direkt die erste Band des Abends an. Bereits jetzt waren in der Halle gefüllte 40°C, was sich auch im Laufe des Abends leider nicht änderte.



Minority sollten die Besuchern direkt mal richtig einheizen.  Mit einem sehr vielversprechenden Intro hatten es die Jungs danach eher schwer das Publikum mitzureisen. Dennoch gaben sie mit ihrer Mischung aus Pop-Punk/Melodic Hardcore alles. Die Zuhörer wollten nicht so richtig mit abgehen und blieben erstmal etwas verhalten stehen.

Weiter ging es auf der Talkstage. Dort führt Simon von CrossChannel durch das Programm und fühlte den Bands auf den Zahn. Die ersten die sich der Fragerunde stellen durften waren Make up your Mind. Sänger Nicky und Saxophonist Michiel standen Rede und Antwort. So erklärten sie warum sie ihren Bandnamen in Draw The Parade ändern und auf was sich die Fans jetzt freuen dürfen.  Auch gaben sie eine kurze Acapella-Version der neuen Single „Tricks and Traps“ zum Besten.

Dann ging es auch schon mit D:PROJEKT auf der Mainstage weiter. Mit der neuen Platte „Nimm dir die Welt“ in der Tasche, konnten sie das Publikum direkt begeistern. Mit ihren deutschen Texten und ihrem musikalischen Mix aus Pop/Rock mit elektronischen Einflüssen brachten sie das Publikum zum Tanzen und animierten des Öfteren zum Mitsingen.  Auch ältere Nummern wie „Flieg“ und „Bei dir“ kamen bei den Besuchern sehr gut an. Die Temperatur der Halle stieg mit jedem Lied,  doch das ließ das Publikum völlig kalt. Sie verlangten nach 45 min eine Zugabe, welche es leider nicht gab.

Derweilen ging es auch schon wieder auf der Talkstage mit Minority weiter. Auch sie durften sich der Fragerunde stellen und erzählen seit wann es sie gibt. Außerdem erzählten sie was die Fans in nächster Zeit von ihnen erwarten dürfen.  Schnell war das Interview vorbei, denn die Jungs spielten an diesem Abend einen weiteren Gig in einem anderem Ort.

Die Halle war unterdessen wieder etwas abgekühlt, so wurde es Zeit, dass die nächste Band die Bühne betrat. Sacrety waren als nächstes dran und überzeugten wieder einmal von Beginn an. Die Jungs sind momentan auf jedem großen Festival zu finden und so war für einige Besucher das „Freestyler“-Cover nichts Neues, was aber jetzt nicht negativ ist. Im Gegenteil, die Jungs überzeugten mit neuen Akzenten in ihren Songs. So legten sie unter anderem bei ihrem Song „Dance“ eine Tanznummer ein. Zunächst wedelten  sie erst Sacrety Pullover durch die Luft und warfen diese dann ins Publikum. Leider war das Konzert schon nach ca. einer halben Stunde vorbei. Es gab wohl etwas Verzug im Zeitplan und so musste Sacrety schon eher von der Bühne, was nicht bei allen Besuchern gut ankam.

Noch leicht erhitzt von ihrer Show ging es mit D:PROJEKT auf der Talkstage weiter. Die Jungs hatten sichtlich Spaß dabei, die doch mal etwas anderen Fragen von Simon zu beantworten. So wurden sie beispielsweise gefragt wie lange sie schon als Band gemeinsam unterwegs sind. Auch haben sie in diesem Zuge erzählt, dass sie alle schon Väter sind. Eine gute Vorlage für den Moderator, der gleich fragte, wer denn die meisten und die ältesten Kinder hat. Des weiteren wurde über die eigentlichen Berufe der Jungs gescherzt.

Nun wurde es langsam aber sicher Zeit, dass der Headliner des Abends die Bühne unsicher machte. Und so betraten die 6 holländischen Jungs von Make up your Mind die Stage und heitzen von Beginn an ordentlich ein. Kein Tanzbein stand still und so wurde ausgelassen getanzt. Sei es mit „Break the Plank“, „Save the Stage“ oder „Broken Van“. Es war ein gelungener Mix aus alten und aktuellen Liedern der Jungs. Auch spielten sie „Tricks and Traps“, dass erste neue Lied der Jungs, denn sie spielten an diesem Abend ihre letzte Show unter ihrem Bandnamen Make up Your Mind. Nach zwölf Jahren und einigen Bandmitgliederwechseln haben sich die Jungs für einen neuen Namen und auch einen etwas anderen Musikstil entschieden. Bereits einen Tag nach der J-Rock-Night spielten sie in Holland ihr erstes Konzert unter dem Namen Draw the Parade. Doch bis dahin haben sie dem Publikum in der Carl-Julius-Weber Halle nochmal gezeigt, was sie unter dem MUYM-Sound verstehen. Dieser ließ sich nicht in eine Schublade stecken. Es war einfach Party angesagt und das verstanden die Zuhörer und ließen sich auch zu Polonäsen hinreisen. Wie immer hatten die Jungs noch ein Extra für ihr Publikum. Da sie nun ihr Band-Banner nicht mehr brauchen, verlosten sie es unter den Besuchern. Jeder, der am MUYM Merchandisingstand etwas erstand, bekam eine Nummer. Nach dem guten alten Tombolaprinzip wurde das Banner anschließend über Facebook verlost. Gewonnen hat übrigens die Nummer 21. Nach tobenden Schlussapplaus gaben die Jungs noch eine Zugabe und rundeten den Livemusik-Teil des Abends ab.

Und so durften dann auch die Jungs von Sacrety noch die Talkstage betreten. Schlagzeuger Dave und Keyboarder Chris waren in guter Stimmung und ließen sich dazu hinreisen ihre Namen zu Tanzen. Nach Waldorfschulart sprangen sie ausgelassen auf der Bühne hin und her und versuchten ihr Bestes - zur großen Belustigung der Besucher. Chris gab so viel, dass die Bühne etwas nachgab. Zum Schluss tanzte Moderator Simon noch "Sacrety" und die Jungs von Sacrety beatboxten dazu.

Nun ging es zur AfterShowDisco mit den crosschannel.de Moderatoren Steveo und Simon. Sie legten einen Mix aus aktueller Chartmusik und typischen crosschannel Hits auf. Um das Publikum zum Tanzen zu animieren verteilten sie Gartis Getränke. Selbst Bands wie Make up your Mind und D:PROJEKT hielt es nicht lange still. Und so tanzten dann doch alle Besucher und Mitwirkende des Abends ausgelassen gemeinsam. Zum Abschluss durfte auch DJ Faith noch auflegen und es wurde weiterhin gefeiert, gelacht und getanzt.

Doch jeder Abend hat einmal ein Ende. So war um ca. 0:30 Uhr dann Schluss. Es war ein gelungener Abend, der mit insgesamt 250 Leuten zwar nur mäßig besucht, aber dennoch gelungen war. Wir kommen gern nächstes Jahr wieder.

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