Montag, 30. Juli 2012

Impuls für deine Woche

australia-pacific.de
Sommer - endlich ist er in voller Pracht da (gewesen) und alle strömen ins Freibad. Kannst du dich an deinen ersten Sprung vom 3 oder vom 10 Meter Turm erinnern? Oder hast du ihn noch vor dir?

Du stehst auf dem Turm und es gibt kein Zurück mehr, denn hinter dir stehen schon welche, die sich in die Tiefe stürzen möchten ohne Angst und Wackelpuddingbeinen.

Also - alles auf Angriff und ab ins kühle Nass, schließlich kann dir ja nichts passieren, denn wie heißt es doch so schön: "Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand."

Und ehe du dich versiehst, fliegst du schon in die endlosscheinende Tiefe und landest im Wasser, tauchst kurz unter und wenn du dann mit dem Kopf wieder über der Wasseroberfläche bist, fühlst du dich großartig. Adrenalin pumpt durch deinen Körper und du bist stolz, dass du dich getraut hast zu springen. Erinnerst du dich?

Es ist ein gutes Gefühl seine Angst zu überwinden und etwas Neues auszuprobieren. Egal ob es ein Sprung vom 10 Meter Turm, eine Vogelspinne auf der Hand oder der erste Auftritt vor Publikum ist. "Mit dir, mein Gott, erstürme ich Schutzwälle, mit dir springe ich über Mauern." (Psalm 18, 30)

Manchmal sollten wir einfach was Neues versuchen und in Gott vertrauen, dass es nicht schlimm enden kann. Denn, was ist schöner als die Angst zu besiegen und das Gefühl etwas geschafft zu haben? Gott stellt uns immer wieder mal vor solche Herausforderungen, aber ohne diese "kleinen" Mauern wäre es doch mit der Zeit langweilig, oder?

Diese Sprünge in die Tiefe sind nicht immer so einfach wie ein kleiner Sprung ins Wasser, und verlangen manchmal längere Überlegungsphasen, aber gib in solchen Situationen niemals auf und wirf nie das Handtuch. Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und lieber es geht mal was schief, als es nie probiert zu haben, nicht wahr?


Freitag, 27. Juli 2012

Wenn Sportler glauben... [Bryan Clay]

prweb.com
Es gibt nicht nur gläubige Fußballspieler...

Es gibt auch andere Sportler, die ihre Kraft in Jesus finden. So zum Beispiel der Zehnkämpfer Bryan Clay.

"Ohne Jesus wäre ich nicht bei der Olympiade."

Im Jahr 2004 gewann er bei den Olympischen Spielen Silber, 2008 holte er Gold. In London will der US-Amerikaner seine dritte Medaille holen.

"Ohne meinen Glauben hätte ich wahrscheinlich eine zerrüttete Familie, meine Prioritäten wären durcheinander und ich würde Entscheidungen treffen, die den Weg zum Erfolg verhindern würden. Aber weil ich eine Grundlage im Glauben habe, kann ich sagen, dass Jesus für mich wie ein Kompass ist. Er hilft mit auf dem richtigen Weg zu bleiben. er hilft mir gute Entscheidungen zu treffen - um dann auch gute Resultate zu erzielen. Ohne meinen Glauben wäre ich verloren und ich glaube nicht, dass ich so viel Erfolg hätte, wie ich jetzt habe. Mein Leben zeigt, dass ich Recht habe."

Seine Kindheit verbrachte er auf Hawaii - für viele eine Urlaubsort, und auch er hatte ursprünglich geplant wenig zu arbeiten und viel zu surfen. Als sich seine Eltern scheiden ließen, geriet seine Welt ins Wanken und er begann plötzlich aggressiv zu werden und ließ das an sich und an andere aus. Er konnte sich nicht mehr kontrollieren.

Seine Mutter kam irgendwann zum Glauben und fing an für Bryan zu beten.

In der Highschool entdeckte er das Laufen für sich. Sein Sportlehrer ermutigte ihn alle seine Probleme hinter sich zu lassen und kümmerte sich um ihn, wie ein Vater.

"Zu der Zeit wurde ich auch richtig gut in Leichtathletik. Und ich begann mit dem Zehnkampf. Aber wieder einmal vermasselte ich mir alles. Ich nutzte mein Talent überhaupt nicht. Ich wollte lieber Party machen, Mädchen treffen und rumhängen. In der Schule wurde ich immer schlechter und auch im Sport ließen meine Leistungen stark nach."

Ein weiterer Tiefpunkt seines Lebens...

Ein Gefühl von Leere.

"Irgendwann fing ich an, auf mein Leben zu schauen und merkte, dass ich überhaupt nicht glücklich war. Laufen machte mich nicht mehr glücklich, mein Partyleben auch nicht, ich war einfach nur unglücklich.  Und ich versuchte, was ich bei meiner Mutter gesehen hatte, ich fing an, in der Bibel zu lesen und in die Kirche zu gehen."

Eines Tages lief ihm eines der Mädchen über den Weg, mit denen er was hatte. Sie erzählte ihm, dass sie eine schlimme sexuell übertragbare Krankheit habe und bat ihn, sich untersuchen zu lassen.

"Für mich war das ein Schock. Ich sperrte mich in mein Zimmer ein und schrie zu Gott: 'Gott, was soll das? Ich werde niemals die Chance haben zu heiraten, ich werde nie Kinder haben können, mein restliches Leben wird ein Kampf sein. Ich habe mich doch geändert, und angefangen Bibel zu lesen, zu beten, dich zu suchen...' "

Er erinnert sich, dass er auf dem Boden lag und Gott plötzlich zu ihm sprach: "Bryan, was soll das? Nur weil du plötzlich ein bisschen Bibel liest, willst du jetzt nicht die Konsequenzen Deiner Entscheidungen übernehmen?"

"Ich fühlte mich elend und zerbrochen, dumm und selbstsüchtig. Und das war der Punkt in meinem Leben, an dem sich vieles änderte. Ich wollte aus ganzem Herzen an Gott glauben und ihm nachfolgen. An diesem Tag beschloss ich, dass Jesus die Kontrolle in meinem Leben übernehmen sollte. Ich wollte ein echter Jesusnachfolger sein und so leben, wie er es vorgelebt hatte."

latimesblogs.latimes.com
Später stellte sich heraus, dass er vollkommen gesund sei.

"Gott hat mein Leben komplett verändert. ich habe eine wunderbare Frau, ich habe Erfolg im Sport und ein Leben voller Freude. Hätte mir das jemand früher gesagt, hätte ich es nie geglaubt! Wirklich nicht. Auch niemand meiner Freunde hätte geglaubt, dass ich einmal so ein Leben haben würde. Es haut mich einfach nur um, ich bin so gesegnet, so reich gesegnet!"

Gewinnen bedeutet für ihn viel mehr als nur Erfolg, denn diesen Erfolg hat er nur seinem Gott zu verdanken. Und davon will er auch anderen erzählen.



Quelle: www.jesus.ch

Donnerstag, 26. Juli 2012

Minority im Interview

minority @ facebook
Auf der J-Rock-Night sind wir auf Minority gestoßen und haben auch mit ihnen über ihre Musik gesprochen.

Minority sind 5 Jungs aus Criesbach bei Künzelsau: Kevin (Gesang), Michael (Gitarre), Jochen (Gitarre), Patrick (Bass) und Felix (Schlagzeug).

Genremäßig lassen sie sich in keine Schublade stecken, aber man könnte es als eine Mischung aus Pop-Punk, Melodic-Hardcore und leichten Metaleinflüssen beschreiben.

Wir haben mit den 5 Jungs über ihren Bandnamen, die neue EP und wie sie zum Glauben stehen gesprochen.

CDs:

Way to Pleasure (Demo CD, 2006)
Against all Hypocrites (Album, 2008)
Make up your Mind (EP, 2009)
The Curtains Fall (Album, 2011)
Stumbling over the Past while chasing the Future (EP, 2012)

Warum habt ihr angefangen Musik zu machen?

Kevin: Das kam ganz lustig zustande. Wir haben alle ein Instrument gespielt oder gesungen. Und dann ahben wir uns halt dazu entschlossen mehr oder weniger auf einer Party mal bisschen Musik zu machen. Das war vor 7 Jahren.

Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?

Kevin: Es hat zum Anfang nichts geklappt wo wir angefangen hatten zu spielen. Wir haben am Anfang gecovert. Minority, das Lied von Green Day, war das erste Lied, das geklappt hat. Und deswegen haben wir uns so genannt.

Was plant ihr für die Zukunft? Single, Album, Tour, EP?

Kevin: Ja, wir sind gerade daran ein Musikvideo zu machen. Das neue Album haben wir schon aufgenommen. Und dann schauen wir mal, was sich daraus ergibt. Wir sind gerade am Booker anschreiben...

Was erwartet uns auf dem neuen Album?

Michi:  Die EP - auf der vier Songs sein werden - ist sehr persönlich. Die Aufnahme bedeutet uns sehr viel, weil wir sie mit einigen wichtigen Menschen eng verbinden. Auch sind die Songs sehr persönlich und emotional.

Welches sind eure Einflüsse, weltliche Bands und christliche Bands?

Michi: Der Einfluss ist das Leben. Dinge, die man mag und welche, die man nicht mag. Dinge, die nie hätten passieren sollen und Dinge, die man sich wünscht. Als musikalischer Einfluss wären da die wunderbaren Architects und A Day To Remember zu  nennen. Wir wollen aber unser eigenes Ding machen und nicht genauso klingen, wie diese Bands. Auch gibt es - gerade in der neuen Hardcoreszene - einige tolle christliche Bands, wie The Devil Wears Prada.

Was ist euer musikalisches Markenzeichen, das euch unverkennbar macht?

Kevin: Also wir haben ein bisschen was von allem. Wir schreien rum, wir singen. Es gibt ruhige Teile, mal schnelle Teile. Ein paar Breakdown. Vielseitig.

Was war euer schönstes Banderlebnis?

Kevin: Wo wir in der Zelle in Reutlingen gespielt haben. Da sind wir schön empfangen worden und das war das erste Mal, dass wir vor Publikum gespielt haben, das uns nicht gekannt hat und die trotzdem Spaß gehabt haben dabei.

Auf welcher großen Bühne würdet ihr gerne ein mal spielen?

Michi:  Die Größe der Bühne ist eigentlich egal. Wichtig ist, wie die Menschen, die da sind einem gegenüberstehen. Wenn die Stimmung stimmt, kann ein Auftritt ganz ohne Bühne auch wunderbar sein.

Wie kam es dazu, dass ihr bei der J-Rock-Night gespielt habt?

Michi: Die liebe Damaris hat bei uns angefragt. Wir haben auch schon mal bei "Rock in the Ruins" gespielt. Für uns ist das ein Zeichen von Toleranz, da wir eigentlich keine christliche Musik machen. Obwohl das bekannt ist, ehrt es uns sehr gebucht zu werden.

Burnin' Heart Reports ist ein christlicher Blog, wie steht ihr zum Glauben?

Michi: Wir respektieren jede Glaubensrichtung, ohne selbst zu glauben. Wir haben Freunde und bekannte Bands, die christlich sind, also stehen wir dem Glauben keinesfalls negativ gegenüber. Im Leben basiert viel auf gegenseitiger Toleranz und wenn der Glaube jemandem Kraft für dieses Leben gibt, sind wir die Letzten, die daran etwas auszusetzen haben. Genauso erwarten wir aber, dass uns dieselbe Toleranz entgegengebracht wird.





Wenn ihr mehr über Minority erfahren möchtet oder ihr sie mal Live sehen wollt, dann schaut doch einfach mal auf facebook oder auf der Homepage vorbei.



Minority - You're still waiting (live)



Das neue Musikvideo wird nach der Veröffentlichung nach gereicht!

Dienstag, 24. Juli 2012

Rock am Stein

www.rockamstein.de

Auch dieses Jahr, um genauer zu sein am 21. Juli, fand wieder das Rockkonzert Rock am Stein in Hof statt.

Bereits am Nachmittag konnte man durch weite Teile Hofs ungewohnte Klänge hören: die ersten Soundchecks wurden durchgeführt.

Glücklicherweise versprach der Wetterbericht doch noch gute Voraussetzungen für das Open Air Konzert mit inem (Österreich), Sacrety (Deutschland), Superstyler Soundsystem (Österreich) und Headliner Scarlet Drop (Schweden).

Nach und nach füllte sich auch der Merchandising-Bereich, wo wir auch einen Platz hatten. Neben unserem Gewinnspiel hatten wir auch unsere Kekse wieder mit dabei, genauso wie Flyer und Buttons.

Auch für das leibliche Wohl hatte der Veranstalter ausreichend gesorgt.



Bereits eine Stunde vor Einlass scharten sich vor den Toren des Geländes am Theresienstein beachtlich viele Menschen, die den Einlass um 19.00 Uhr kaum erwarten konnten.
An dieversen Fan-T-Shirts war hier shcon teilweise zu erkennen, wer wegen wen da war.




Um 19.00 Uhr nahmen inem die Bühne ein, um die etwa 700 Zuschauer zu begeistern. Anfangs schien das nicht ganz zu gelingen, da die Band für viele bis dato noch recht unbekannt war und das Publikum erstmal warm werden musste. Diese Schwierigkeiten wurden aber nach den ersten Liedern beseitigt, es wurde getanzt, gesprungen und sogar schon ein wenig gepogt. Spätestens beim "Walz of Death" war das Publikum geschlossen und mit (teilweise mäßiger) Begeisterung dabei. Mit dieser Aktion und ihrem wirklich gelungenen Auftritt zum Auftakt des Rock am Stein werden inem sicher vielen besuchern in Erinnerung bleiben und bestimmt einige neue Fans gewonnen haben.



Zwischen den einzelnen Auftritten wurden in der Talk-Area die Bands interviewt, um den inzwischen aufgeheiztem Publikum auch in der Umbauphase etwas zu bieten.
Dieses Angebot wurde teilweise vom Publikum angenommen und sorgte für Auflockerung und Heiterkeit. Außerdem konnten die Leute so mehr über die Musiker erfahren.


Als zweite Band betraten die 5 Schwaben von Sacrety die Bühne. Spätestens ab da war das Publikum nicht mehr zu halten. Schon mit dem Intro, einem Freestyler-Cover, rockte die einzige deutsche Band an diesem Abend die Location. Bis in die hintersten Reihen wurde getanzt, gepogt und gemosht. Viele Besucher konnten vom ersten bis zum letzten Lied alles mitsingen. Auch die Fans der "Wall of Death" kamen hier wieder auf ihre Kosten, denn wie gewohnt, teilte Sänger Fabi zum Beginn des Lieds "My Hope" die Zuschauermenge, um dann nach einer Zählzeit den Startschuss für die "Wall of Death" zu geben. Dabei wurde es einigen zum "Verhängnis", dass es tagsüber doch hin und wieder geregnet hatte und der Boden somit rutschig und teilweise schlammig war. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ein paar Moshwütige bildeten sogar einen Moshpit und versuchten sich ebenfalls im Stagediving.
Auch die Tanzeinlage der Jungs bei em Lied "Dance" stieß auf Begeisterung, zumal Pullover in die Menge geworfen wurden. Die 5 Schwaben beendeten ihre Performance schließlich mit ihrer Zugabe "Hallelujah" und machten auf der Bühne Platz für die nächste Band.



Die Umbauphase wurde für die Zuhörer in der Talk-Area mit einem Interview mit der schwedischen Band Scarlet Drop überbrückt.


Im Anschluss betraten Superstyler Soundsystem die Bühne. MEK MC, Teil der österreichischen Formation, trat bereits 2010 auf der Rock am Stein Bühne. Und so mischten sie mit ihrem Musikmix aus Pop, Rap und elektronischer Musik das mittlerweile stark aufgeheizte Publikum weiter auf. Mit eingängigen Texten und tanzbaren Melodien brachten sie das Publikum zum Tanzen, Springen und Mitsingen.


Nach dem Auftritt von Superstyler Soundsystem folgte die gewohnte Umbauphase, diesmal mit einem Interview von Sacrety.



Als letzte Band und krönender Abschluss bezogen Scarlet Drop aus Schweden Position. Auch wenn das Publikum sich bereits bei den vorangegangenen Bands ausgepowert hatte, ließen sie sich trotzdem von der schnellen Bühnshow und bekannten Songs wie "Just Watch Me" und "This Is A Story" mitreißen und begeistern. Mit den lauten Gitarrenriffs machten sie dem Rock am Stein alle Ehre und haben sicherlich auch Zuhörer überzeugt, die sonst weniger auf Alternative / Metal stehen. Zwischen den einzelnen Liedern hielt Sängerin Leah kurze Ansagen, welche inhaltlich super, aber leider auf Englisch waren - bekanntlich liegt ja nicht jedem diese Sprache...Trotzdem rockte Scarlet Drop was es zu rocken gab und bildete den würdigen Abschluss eines gelungenen Rock am Stein.



Alles in Allem war das Rock am Stein 2012 ein voller Erfolg. Mit etwa 700 Besuchern brach das diesjährige Konzert alle bisherigen Rekorde, was sicherlich nicht zuletzt dem hervorragendem Lineup, sondern auch der guten organisation der Veranstaltung zuzuschreiben ist. Die Bands erfreuten sich sichtlich an der Location und bekundeten ihre Begeisterung und den Willen, in Zukunft wieder Teil des Konzerts zu sein.
Nicht nur die Bands, sondern auch die Zuschauer zollten den organisatoren und dem gesamten Rock am Stein Team ihren vollen Respekt. Sicher werden nächstes Jahr wieder viele von ihnen den Theresienstein rocken.








An dieser Stelle möchten wir uns nochmals beim Veranstalter für die super Hilfe und Unterstützung bedanken.


Wir kommen gerne wieder!




Weitere Bilder vom Rock am Stein findet ihr HIER.


Montag, 23. Juli 2012

Impuls für deine Woche

© merkur-online.de
Du fährst schon Auto? Dann benutzt du sicher auch ein GPS-Navigationssystem in deinem Auto. Solch ein »Navi« ist schon eine praktische Sache. Man braucht nur Ort, Straße und Hausnummer einzugeben - und schon kann es losgehen. Bei neueren Geräten gibt dann das TMC (Traffic-Message-Channel) aktuelle Staus und entsprechende Umleitungsempfehlungen an.

Wäre es da nicht sinnvoll, wenn es etwas Ähnliches für unsere Lebensreise gäbe? Was könnte genaue Auskunft geben, wohin die Reise letztlich geht? Obwohl sich ausnahmslos alle Menschen auf dieser Lebensreise befinden, müssen wir feststellen, dass sich die Menschen über Weg und Ziel ihres Lebens keine Gedanken machen. Stattdessen glauben viele der weit verbreiteten Philosophie: »Der Weg ist das Ziel«. Doch mit diesem Motto würde sich kein Autofahrer auf die Reise begeben. Dem hilft keine schwammige Redensart, sondern nur klare Wegweisung. Und die kann ihm sein Navi geben. Wenn ich zu Beginn der Reise das genaue Ziel eingetippt habe, geleitet mich eine freundliche Stimme bis zum Ziel.

Für unsere Lebensreise hat uns Gott sein Wort, die Bibel, gegeben. Und die weist uns immer wieder auf Jesus Christus hin, den Sohn Gottes, dass er der Weg und die Wahrheit und das Leben ist. Er kennt also den Weg aller Menschen und will sie sicher führen, damit wir das Ziel, nämlich das ewige Leben, erreichen. Man kann auch genau das Gegenteil von dem tun, was uns das Navi rät. Die Freiheit haben wir. So kann man auch Gottes Weisungen missachten. Aber in beiden Fällen erreichen wir unser Ziel nicht. Das kann schon beim Autofahren schlimme Folgen haben, wird sich aber weit verheerender auswirken, wenn wir den missachten, der selbst der Weg ist.

"Jesus spricht zu ihm: Ich der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater den durch mich." Johannes 14, 6


Sonntag, 22. Juli 2012

Burnin' Heart Reports Gewinnspiel bei Rock am Stein

© Rock am Stein


Bei Rock am Stein gab es an unserem Stand wieder viele tolle Dinge. Neben Buttons, Keksen und Flyer hatten wir auch ein kleines Gewinnspiel vorbereitet.

An dieser Stellen; vielen Dank an ALLE, die daran teilgenommen haben und an ALLE, die unsere Arbeit unterstützen!

Bei unserem Gewinnspiel haben wir 1x 2 Tickets für das Jugendfestival in Annaberg-Buchholz, 1 Fanpaket von Soundbar bestehend aus T-Shirt, CD und Poster mit Autogrammen und ein Fanpaket von Make Up Your Mind bestehend aus einer CD und einem T-Shirt verlost.



Die glücklichen Gewinner sind:

1. Preis
1 x 2 Tickets für das Jugendfestival

gewonnen hat:
Janine W.



2. Preis
Fanpaket von Soundbar

gewonnen hat:
Lena B.



3. Preis
Fanpaket von Make Up Your Mind

gewonnen hat:
Imanuel S.





Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!
Ihr werdet per Email über euren Gewinn benachrichtigt.


Allen, die diesmal leider nicht gewonnen haben, sei gesagt, die bekommt mal wieder eine Chance.
Also dran bleiben! Stay tuned and blessed!

Freitag, 20. Juli 2012

October Light - Croatia

facebook.com/croatia.hr

Woran denkst du, wenn du an Kroatien denkst?
Strand?
Sonne?
Inseln?
Slivovic?





Die kroatische Band October Light hat Anfang November 2011 ihr erstes Musikvideo "Croatia" veröffentlicht. Das Lied findet ihr auf dem Album "Free!"



 



The Croatian way of living! ;-)
 
 
 
© October Light @ Facebook
Entstanden ist das Video in Eigenregie mit Unterstützung von Freunden und Familie. Es widerspiegelt trotz aller Ereignisse der letzten Jahre und der Gegenwart eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude. Eine gewisse sympathische kroatische Mentalität. Das Lied ist auf kroatisch, aber wir haben uns den Text für euch mal genauer angesehen. "Croatia" ist eine Art Hymne der Band an ihr Land. Im Refrain enthält das Lied einen Teil der kroatischen Nationalhymne "Ljepa naša domovino" (zu Deutsch "Unser geliebtes Vaterland"). Das Lied beginnt mit für Kroatien typischen mediteranen Klängen. Aber nur wenige Sekunden später zeigen die 6 Kroaten, dass Kroatien auch anders klingen kann. Sie träumen von vergangenen Zeit, von einer besseren Welt, von Veränderung, davon singen sie auch im Lied. "Offensichtlich sollten die Leute einen neuen Hit hören und ihre Beine zu einem richtig guten Beat bewegen. Vielleicht mögen sie ihn und er wird im Radio gespielt. Und alles nur wegen ihr, wegen ihr." Wegen wem?
© October Light @ Facebook
Wegen ihrer Heimat Kroatien, die "sunshine nation". Sie merken, sie sind nicht alleine, alles kein Traum ist und sie zusammen etwas bewegen können.  In ihrem Lied singen sie auch von den Zrinskis und dass sie stolz auf sie sein würden.  Die Zrinskis waren ein kroatischen Adelsgeschlecht, welches zwischen 1500 und 1700 im nordkroatische Međimurje herrschte. Die Zrinskis gelten in Kroatien und in Teilen Ungarns als Nationalhelden, weil sie in den Befreiungskriegen gegen die Osmanen große Erfolge für ihr Volk erreichten. Mehr über die Band erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder auf Facebook.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Holzweg im Interview

© holzweg-musik.at

Des Öfteren befinden wir uns auf Holzwegen, aber es gibt noch einen anderen Holzweg - einen musikalischen Holzweg. Die Salzburger Band Holzweg besteht aus den 4 talentierten Alternative-Rockern Jens-Daniel (Gesang), Robert (Schlagzeug), David (Bass) und Daniel (Gitarre).


CDs:
Holzweg (Album, 2009)
Back to the Roots (Maxi-Single, 2010)
Hörst du? (Album, 2011)




Bei Rock am Pleißenbach haben wir mit den Jungs über Holzwege, Currywurst und ihre Musik gesprochen.



Holzweg aus Österreich - ihr habt einen weiten Weg hinter euch gebracht. Stellt euch mal kurz vor (als Band und persönlich).

Jens-Daniel: Also, ich bin der Jens von Holzweg. Mein Job ist das Singen, Texte schreiben. Die anderen Jungs; an der Gitarre der Dani (Daniel), am Bass der Robi (Robert), am Schlagzeug ... nee, am Schlagzeug der Robi, am Bass ist der Dave (David). Habt ihr aufgepasst. :) Und unser Techniker, den wir immer dabei haben, ist der Ti (Thomas). Gemeinsam sind wir Holzweg. Wir haben uns so genannt, weil wir gesagt haben, wir wollen was, was erdig klingt, was zu unserer Musik passt, deftig und was auch hängen bleibt im Kopf. Außerdem, Holzwege gehen wir ja zur Genüge und wir sind überzeugt, es ist auch wichtig immer mal wieder einen Holzweg zu gehen, um zu merken, was sind eigentlich die Wege, die ich gehen will, die mich auch ans Ziel bringen.


Wann habt ihr angefangen Musik zu machen?

Robi: Mit der ersten Besetzung schon vor etlichen Jahren. Das war früher noch ein anderes Projekt. Das war Wokabout. Mit Holzweg sind wir jetzt seit Januar 2009 unterwegs.

Wie würdet ihr eure Musik selber beschreiben? 

Robi: Wie wir es selber beschreiben würden?  Laut, kräftig, manchmal romantisch. Sehr stimmungsbezogen.
Jens-Daniel: Gitarrenriff-Rock. Also uns ist wichtig, dass es einen Groove gibt. Unsere Songs basieren in der Regel auf Riffs, Gitarrenriffs. Was halt so richtig... wo der Kopf einfach mit wackeln muss.



Wie bringt ihr Job oder Studium und die Band unter einen Hut?

Jens-Daniel: Wir arbeiten und studieren, also teils teils. Natürlich wie bei jedem Hobby, da muss man schauen, wie man das unter einen Hut bekommt.
Robi: ... und tolerante Frauen!
Jens-Daniel: Genau. Bei uns funktioniert das eigentlich ganz gut. Wir treffen uns ein Mal die Woche zum Proben. Haben dann oft ein Konzert pro Woche. Und so kann man das halt noch so regeln.Wenn es dann ein bisschen engere Phasen gibt, wie jetzt letzte Woche - da hatten wir 4 Gigs am Stück - und da muss man dann auch einfach mal Pause machen. Jetzt ahben wir mal nicht geprobt, morgen fahren wir wieder von hier, von Chemnitz nach Berlin. Und so gibt es halt diese Saisonphase und da freuen wir uns auch riesig drauf. Und dann gibt es aber auch Phasen, wo es aber auch wieder wichtig ist, sich um das Zuhause zu kümmern.

Gibt es irgendwas, was euch besonders an Deutschland gefällt?

Jens-Daniel: Currywurst! Wir lieben Currywurst! Die Currywurst hat uns jetzt hier in Chemnitz schon mal voll angesprochen. Morgen fahren wir nach Berlin, da waren wir schon mal. Und das ist ja die Hauptstadt der Currywurst. Das ist natürlich ein Paradies für uns! Ansonsten? Was mögen wir an Deutschland?
Robi: An Deutschland, sag ich mal die Familie eigentlich. Meine Mutter kommt aus Hamburg. Von dem her verbindet mich viel mit Deutschland. Generell, die Leute sind sehr höflich, nett, freundlich.
Jens-Daniel: Die Musikszene. Die ist unvergleichbar im Vergleich zu Österreich, wo wir mehr unterwegs sind. In Deutschland gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten. Im christlichen Bereich gibt es eine viel breitere Bandbreite (Brandweite). Das gefällt uns. Viel unterschiedlichere Geschmäcker. Und auch bei unserer Musik gibt es viel mehr Leute, wo man das Gefühl hat "Ey, die gehen da voll mit, die spricht das voll an."

Ihr habt eine CD bei euch am Merch, auf was dürfen sich eure Fans im kommenden Jahr noch so freuen?

Robi: Viele, viele Überaschungen!
Jens-Daniel: Also für uns ist ein Highlight des Jahres immer und so auch dieses Jahr die Salzburger Rocknight. Die gibt es seit 2000. Eigentlich sitzt hier der Vereinschef hier neben mir, der Robi. Und wir als Band, wie veranstalten das, also hosten das und laden da seit 12 Jahren über Bands ein, spielen dann in der Regel auch selbst. Das ist für uns ein großes Highlight Ende September. Ansonsten fahren wir morgen nach Berlin, sind Anfang August in Stuttgart und haben auch noch freie Wochenenden.

Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?

Jens-Daniel: Wir haben alle einen religiösen Hintergrund, gehen alle gemeinsam in die Gemeinde. Und für uns ist das persönlich das Fundament. Also für uns gibt es das nicht zu trennen mit dem Beruf oder der Musik oder Familie oder Sport oder so. Für uns gehört das dazu, dass wir unser Leben auf Jesus ausrichten wollen, dass wir uns an der Bibel orientieren wollen. Und das kommt auch in jedem Lebensbereich zum Tragen. Unsere Musik, da würden wir auch sagen, unser Ziel ist nicht spezifisch christliche Musik zu machen oder christliche Texte zu schreiben. Wir wollen coole Musik machen und weil das ein fixer und ganz entscheidender Teil unseres Lebesn ist - unser Glaube - kommt das auch in unseren Songs vor.

Was wollt ihr zum Schluss noch unseren Lesern mit auf dem Weg geben?

Jens-Daniel:  Nenn mal irgendeine Liedphrase!
Robi: Hopfen und Malz - Gott erhalt's.
Jens-Daniel: Nein, das ist nicht das Richtige! Wir dürfen doch kurz überlegen, oder?
Robi: Ist der Finger oben, wird man dich loben.
Jens-Daniel: Genau, ist der Finger oben, wir man dich loben.

Vielen Dank für das Interview!




Holzweg (Live) - Verschwende keine Zeit



Holzweg (Live) - Ist der Finger oben





Wenn ihr mehr über Holzweg erfahren wollt oder sie auch mal Live sehen wollt, dann schaut auf Facebook oder auf ihrer Homepage vorbei.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Neues Musikvideo von Aliens Ate My Setlist

 ©Aliens Ate My Setlist
Aliens Ate My Setlist (AAMS) - mittlerweile kein Geheimtipp in der "Szene" mehr. Mit ihrem Post Hardcore haben sie schon viele Fans in ihren Bann gezogen.
AAMS sind 6 sympathische Jungs aus Stuttgart und Nürnberg: Nick (Gesang), David (Gitarre, Gesang), Jerry (Gitarre), Raphael (Bass), Tim (Keyboard) und Chris (Schlagzeug).

Und endlich am 16.07.2012 war es so weit, ihr erstes Musikvideo wurde 20 Uhr mit einem Countdown von 7 Tagen auf ihrer Internetseite und bei YouTube zum Begutachten präsentiert.

Für viele Fans ist "To be Honest - I haven't been on Apollo 13" kein unbekannter Song, denn es ist der erste Titel auf ihrem Album "Illusions". Doch das Video wurde heiß erwartet und die Erwartungen wurden durch und durch erfüllt.

Ein Video in typischer Hardcore Manier. Farblich dunkel gehalten. Auf und ab hüpfende Musiker. Ein ins Mikro "schreiender" Sänger. Gitarristen, die mit ihren Gitarren einen "Guitar-Flip" hinlegen. Eine Band im Dunkeln vor Scheinwerfern, die ihren Song spielen, als gäbe es kein Morgen.

Doch nicht nur die Jungs von Aliens Ate My Setlist sind zu sehen, auch eine Geschichte wird erzählt.

Man sieht einen jungen Mann im Auto. Sein Kopf auf dem Lenkrad. Leute laufen durch den Regen. Der Mann hebt seinen Kopf und sieht Scheinwerfer. Wieder laufender Menschen. Schuhe auf der Straße. Ein Unfall? Die Musik beginnt.

So beginnt das 4:04 Minuten lange Video. Was hinter dem Song steckt und weitere Fragen hat uns David, Gitarrist bei AAMS, beantwortet. 


Ihr habt das Video im Februar aufgenommen, aber warum hat es so lange gedauert bis es der Öffentlichkeit präsentiert wurde?

© Aliens Ate My Setlist
Ursprünglich wollten wir das Video um einiges früher veröffentlichen. Jerry, unser Gitarrist, hat ja den kompletten Schnitt und die Bearbeitung gemacht und war eigentlich schon fast fertig, als leider sein MacBook kaputt ging und er damit nicht weiterarbeiten konnte.
Na ja, vor ein paar Wochen kam dann das neue MacBook raus, er hat es sich bestellt und während seinen Prüfungen innerhalb von nur 2 Tagen fertig geschnitten. Jetzt ist es endlich da!

Was ist die Geschichte hinter dem Song / Video?

Es geht darum, einen wichtigen Menschen im Leben zu verlieren. Der Typ im Video hat einen Autounfall, bei dem der / die Mitfahrer/in stirbt. Er versucht damit klarzukommen, zieht sich zurück, schreit zum Himmel / zu Gott, betrinkt sich auf Partys, um alles zu vergessen usw.
Wirklich schwer so eine Story in ein 4 Minuten Video zu packen, in dem eigentlich hauptsächlich die Band zu sehen sein soll... vielleicht geht sie bei uns auch ein wenig unter?! 

Wie kam es dazu, dass Frieder Rexer von My Little Rockstar Dream im Video zu sehen ist?

Frieder und die gesamte MLRD-Crew sind einfach geniale Jungs, wir verstehen uns super und freuen uns jedes Mal auf gemeinsame Konzerte. Beim Videodreh waren die Jungs natürlich auch dabei. 

Was ist die Message des Songs, was soll der Hörer mitnehmen?

Na ja, ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich einen Anspruch daran, dass die Leute etwas mitnehmen oder "was lernen", denn ich bin ja selbst kein Typ, der so was schon tausendmal erlebt hat und das sicher locker wegstecken würde.  

Warum habt ihr gerade zu "To be honest - I haven't been on Apollo 13" ein Musikvideo gedreht und nicht zu einem anderen Song von eurer Platte?

Na ja, generell muss man da als Band eben darauf achten, nicht zu viele Lieder zu veröffentlichen, um das Kaufen der CD nicht überflüssig zu machen, aber gleichzeitig natürlich auch genug, um einen guten Einblick zu gewähren.
Der Videosong war unser erster Song, der damals noch als selbstaufgenommene Demoversion auf Facebook zu hören war, deswegen kannten ihn sowieso schon viele Leute. Aber trotzdem ist es etwas anderes ihn dann in der Studioversion zu hören. Wir mögen den Song einfach sehr.



Mit diesem Hintergrundwissen, viel Spaß beim Anschauen von "To be honest - I haven't been on Apollo 13".


Aliens Ate My Setlist - To be honest - I haven't been on Apollo 13



Weitere Infos und News über Aliens Ate My Setlist gibts auf ihrer Homepage oder auf Facebook.


Dienstag, 17. Juli 2012

Wir sind wieder unterwegs

Kaum wieder daheim, denken wir schon wieder an das nächste Festival.


Diesmal zieht es uns am 21. Juli nach Hof zu Rock am Stein.

Mit dabei sein werden:

Superstyler Soundsystem - Electro-Beats meets E-Gitarren. Mit dabei ist auch MEK MC, der bereits 2010 begeisterte.

Inem - rotzig-rockige E-Gitarren und eingängige Gesangsmelodien aus Österreich.

Sacrety - eine Band wie eine Metropole: mal laut pulsierend, voll unbändiger Energie, dann wieder leise und fast melancholisch. Feinster Elektro-Rockcore aus Oberndorf am Neckar.

Scarlet Drop - hingebungsvoller, emotionaler, aggressiver, intensiver, ekstatischer und von Herzen kommender Alternative Metal aus Schweden.


Einlass ist 19.00 Uhr und Beginn ist 19.30 Uhr.

Karten bekommt ihr im Vorverkauf für 8,00 € auf der Homepage und an der Abendkasse für 10,00 €.

Wir sind für euch mit am Start und berichten davon!

Außerdem haben wir die eine oder andere kleine Überraschung für euch mit im Gepäck!

Vorbeischauen lohnt sich also!


Montag, 16. Juli 2012

Impuls für deine Woche

sheepandmore.com
Manchmal fühlt man sich, als würde man alleine im Regen stehen. Ohne zu wissen, was passiert ist, fühlt man sich leer. Einfach so... Und man überlegt, wie es zu diesem Tief gekommen ist und was man dagegen tun kann.

Doch ehe man sich versieht scheint die Sonne wieder und der Eindruck entsteht, als hätte es nie geregnet.

"Der Herr ist mein Hirte. Nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen weil er der gute Hirte ist." 
(Psalm 23, 1-3)

Mit Vertrauen zu Gott kann alles möglich werden und auch wenn man wie ein kleines Schäfchen auf einer großen Weide scheinbar manchmal verloren geht, hat er immer ein Auge auf uns und führt uns sicher durch einen Regenschauer. Auch wenn es nur unter einen kleinen Baum ist, der uns kurz vor dem Schauer schützt, ist es immerhin besser als ungeschützt auf der Weide zu stehen.

Wir sind alle Gottes Schäfchen und er ist unser Hirte.Wir gehen zwar ab und an verloren und verlieren den richtigen Weg, doch er holt uns zu der Herde zurück und führt uns sicher weiter zum nächsten Ziel.

Also, auch wenn es so scheint als wärst du alleine auf der weiten Flur, ist der Hirte immer da und führt dich zu deiner Herde zurück, wenn du auf ihn vertraust und dich führen lässt.

Samstag, 14. Juli 2012

Draw The Parade (MUYM) im Interview

  
For the English speaking readers, please click here. 

In Kupferzell ergab sich für uns, bei der J-Rock-Night, die Gelegenheit mit den Jungs von Draw The Parade über ihre Band, ihren Namenswechsel und ihren Glauben zu reden.

© Draw The Parade
Draw The Parade sind 6 Jungs, Nicky - Leadsänger, Peter - Gitarre, Backing Vocals, Willem - Bass, Michiel - Saxophon, Gerbrand - Posaune, Sjoerd - Schlagzeuger;  aus Holland. Mit neuem Konzept, Dekorationen, Lichter und neuem Sound wollen sie ihre Fans neu begeistern. Sie starten eine Parade der man folgen sollte. 
Join the Parade!

Warum habt ihr eurer Bandnamen zu Draw the Parade geändert?

Nicky: Der Grund, warum wir unseren Namen in Draw The Parde geändert haben ist, dass wir finden, dass das was wir mit Make Up Your Mind gemacht haben nicht mehr Make Up Your Mind war. Wir haben vor über 10 Jahren unter den Namen Make Up Your Mind angefangen und jetzt ist keiner außer mir noch übrig von den Leuten von damals. Deshalb haben wir uns gefragt: "Ist es immer noch das wozu Make Up Your Mind ursprünglich gegründet wurde?" Make Up Your Mind war ursprünglich eine Band, die gegründet wurde um die Jugend in der Kirche zu unterhalten, um sie in die Kirche zu bringen. Und jetzt sind wir an dem Punkt, an dem die Dinge aus dem Ruder laufen. Und das ist nicht mehr der Plan. Wir haben jetzt mit Draw The Parade angefangen, weil wir mit einem kompletten Konzept durchstarten wollen, mit einem Plan, mit einer richtigen Band und damit wollen wir unseren Weg gehen. Das ist etwas, das wir noch nie gemacht haben.

© Burnin' Heart Reports
Wie seid ihr auf den Bandnamen gekommen und was bedeutet er? Wofür steht der Name?

Nicky: Ja, also, unser Bandname... Einen Bandnamen zu finden war ein wirklich lustiger Prozess. Die meisten Inspirationen dafür haben wir bekommen, als wir zusammen im Tourbus saßen. Wir haben eine Liste mit den lächerlichsten Bandnamen, auf die wir gekommen sind, geführt. Ich glaube, Sjoerd hat die irgendwo. Und es ist genau wie... *arrrr*
Sjoerd: Die Liste ist in meinem Schlafzimmer. Wir hatten z.B. Fucking Awesome Musicians...
Nicky: Wirklich lächerliche Namen. Wir haben dann überlegt, welche Musik wir spielen wollen und in welche Richtung das Konzept gehen wird. Und dann sind wir auf die Idee gekommen "Warum starten wir keine Parade, eine eigene Parade?" Und die anderen Jungs haben noch Ideen hinzugefügt. Die Idee an sich war schon klar. Wir wollten, dass es genau so wird, wie wenn du zu einem Umzug, zu einer Parade gehst, um sie dir anzusehen. Dann willst du ja Spaß haben. Du willst unterhalten werden. Du willst sie genießen. Du willst träumen. Deshalb dachten wir, lasst uns unsere eigene Parade starten und sie Draw The Parade nennen. Und so malen wir uns jetzt unsere eigene Parade. 

Stell die Band in 3 Worten vor!

Nicky: Da müsst ihr noch ein weiteres Interview mit Peter machen. Er gibt immer total andere Antworten als ich.
Peter: Ich spiele in einer ganz anderen Band!
Nicky: Zurück zur Frage. Habt ihr eine Ahnung wie schwer das für mich ist? Nur 3 Worte?! Auf unseren Musikstil bezogen, würde ich jetzt sagen, Parade Pop. Und noch ein Wort dazu, dann Entertainment. Also: Entertaining Parade Pop.

© Burnin' Heart Reports & J-Rock Night
Woher nehmt ihr die Ideen für eure Songs? Was inspiriert euch?

Nicky: Bis jetzt war die Inspiration...
Gerbrand: ... die Welt im Allgemeinen in unserem Leben.
Nicky: Wow! Ich wünschte, ich wäre gerade so klar wie er! Er kann morgens so klar denken.

Gibt es bei euch eine klare Aufgabenverteilung in der Band?

Gerbrand: Er (Nicky) macht die meiste Arbeit. Ich mach nichts. Er (Peter) ist brummig. Er (Willem) ist dabei, weil er gut aussieht. Er (Sjoerd) ist hier, weil er sonst nicht weiterkommt. Und er (Michiel) ist immer zu spät. Das ist die Rollenverteilung.
Nicky: Das coolste in der Band ist, dass wir zusammen als Band Songs schreiben. Wir haben unseren Produzenten Theo Nap von Woodencup Productions gefragt, mit uns zusammen zu arbeiten beim Songs schreiben. Er hat schon Shake off the Dust und Hold on Tide produziert. Und bis jetzt haben wir unsere neuen Songs auf eine Art geschrieben, wei wir das noch nie gemacht haben. Wir haben dann noch die Instrumente hinzugefügt, auch Instrumente, die wir noch nie benutzt haben. Zum Beispeil auch Peters "Glockenspiel" - bitte nicht falsch verstehen, Deutsch klingt sehr lustig. Die Rollen sind also viel mehr verteilt auf alle. Jeder übernimmt einen großen Teil in der Band.

© Burnin' Heart Reports & J-Rock-Night

Was sind eure Pläne für die Zukunft? EP, Album, Musikvideo?

Nicky: Unsere ersten Pläne sind vor allem eine Band zu gründen, so wie wir uns das vorgestellt haben mit einem kompletten Paket. Deshalb haben wir vor ca 2 Wochen ein Musikvideo veröffentlicht. Jetzt gerade vollenden wir unsere Lieder. Ich bin mir sicher, dass einige unserer nächsten Pläne eine CD oder irgendetwas anderes sein wird, mit dem wir unsere Musik in die Welt hinaustragen. So können die Leute dann Draw The Parade besser kennenlernen. Das werden wir auf jeden Fall tun. Wir wollen auch eine Tour machen. Wir planen die komplette Bühnenshow, Outfits. Alles, was Teil von Draw The Parade ist.



Ihr seid schon oft in Deutschland gewesen, was ist für euch typisch holländisch und was ist typisch deutsch?

Nicky: Flan ist typisch Deutsch? Nein, Flan ist holländisch!
Gerbrand (auf Deutsch mit holländischem Akzent): Schnitzel! So groß wie ein Klodeckel!
Willem: Wir sehen uns mit unserem falschen Englisch.
Nicky: Aber das ist doch kein Essen! Ich denke, in Deutschland... Das ist so schwierig was Deutschland betrifft. Ja, ok, Essen, aber...Ich denke, die meisten Leute sind relaxter, was ihre Art zu Leben angeht. Wenn wir nach Deutschland kommen, dann kommt es uns so vor, als wären die Leute gechillter, relaxter. Sie reden mit dir. In Holland sind die Leute gedeckter, zurückgezogener. Und was ist typisch holländisch? Hmm... Draw The Parade!

© Burnin' Heart Reports & J-Rock-Night
Wenn ihr eine Comicfigur sein würdet, welche wäre das?

Nicky: Ich wäre Wolverine (Comicheld). Als ich noch klein war und immer wenn Fasching oder irgendwelche Kostümparties waren, wollte ich immer Wolverine sein. Meine Lieblingscartoonfigur.
Gerbrand: Kennt ihr die Snorkels? Die gab es so vor 20 bis 25 Jahren. Sie leben im Meer, auf dem Meeresgrund. Ihr kennt die nicht, richtig?
Peter: Ja, er ist wirklich so alt! :) Ich wäre Papa Schlumpf.
Sjoerd: Lucky Luke.
Willem: Und ich wäre eine Avatar!
Michiel: Asterix & Obelix. oder Lucky Luke.

Gibt es irgendetwas Besonderes, das verrückte oder auch ganz normale Fans schon mal für euch in Make Up Your Mind Zeiten gemacht haben?

Nicky: Oh, wow, ja, da gibt es viele verrückte Sachen. Da war zum Beispiel, einige Freunde von mir haben so ganz besondere Unterwäsche gemacht. Das wird mich immer begleiten. Die Unterwäsche war viel zu groß. Solche Oma-Unterwäsche. Deutsche Fans haben damit angefangen und dann haben auch die holländischen Fans damit angefangen solche kreative Unterwäsche zu kreieren. Und dann haben sie die Unterwäsche zu mir auf die Bühne geworfen, auf die Flevo Mainstage. Und als sie sahen, dass ich sie in den Händen hielten, schrieen sie "Anziehen! Anziehen!" Das war so peinlich in diesem Moment auf der Mainstage. Tausende Leute schauten zu. Und ich musste diese Unterwäsche anziehen. Aber ansonsten halt so Sachen wie... Wir lieben Süßigkeiten. Und so wurden wir von gewissen Fans mit Süßigkeiten überschüttet. Viele Süßigkeiten. Viel Schokolade. Weihnachtsgeschenke. Geburtstagsgeschenke. Wir würden überschüttet. Das ist immer total schön. Und ein echt cooles Geschenk war ein T-Shirt, welches wir alle von einem deutschen Fan und Freund von uns bekamen. Da waren wir drauf. Mit dem, was wir in der Band tun. Der Gitarrist hat ein T-Shirt bekommen mit einem Bild von sich mit einer Gitarre als Silhouette. Und ich hab auch ein colles bekommen mit einem Mikrofon drauf. Für jedes Bandmitglied ein passendes T-Shirt.

© J-Rock-Night
Was war das schönste Erlebnis, das ihr mit Make Up Your Mind hattet?

Nicky: Das ist eine schwierige Frage, weil es so viele großartige Erlebnisse gab. Es schwer. So viel Gutes ist passiert. Da kann man sich nicht spontan für eins entscheiden und sagen "Ok, das ist eine großartige Sache." Eins der schönsten Erlebnisse meiner Meinung nach ist, das ich meine wirklich richtigen Freunde gefunden habe. Mit den anderen die ganze Zeit zusammen zu sein im Bus auf der Straße, das ist wirklich eine gute Art die anderen wirklich gut kennen zu lernen. So viele großartige Sachen sind passiert. Wir haben auf einigen großen Bühnen gespielt. Wir haben wirklich coole Freunde getroffen und kennen gelernt. Und auch innerhalb der Band sind viele coole Dinge passiert: Leute haben geheiratet, Leute haben sich kennen gelernt, Leute haben sich verliebt. So viele Dinge wo man sich nicht für eine bestimmte Sache entscheiden kann. Unsere Träume sind wahr geworden. Wir haben CDs aufgenommen, vor tausenden Leuten gespielt, so Sachen halt. Das waren alles Träume, die wir irgendwann verwirklichen wollten. Und diese Dinge sind passiert. Viele tolle Sachen also.

Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet euch euer Glaube in eurem Alltag?

Nicky: Für mich im Allgemeinen, ist der Glaube etwas, das ich in meinem alltäglichen Leben brauche. Ich bin echt glücklich, dass ich den Glauben gefunden habe. Meine Eltern haben mich so erzogen und mit in die Kirche genommen. So habe ich Gott kennengelernt. Und ich bin echt froh, dass ich jeden Morgen aufwachen kann und weiß, dass alles gut wird. Gott ist da für mich. Und ich muss mir um nichts Sorgen machen. Er passt auf mich auf. Ich bin so froh auf dieser Welt zu sein, in diesem Teil der Welt. Es gibt nichts, worüber ich mich beschweren könnte.

Und nun zur letzten Frage: Was sind eure letzten Worte an unsere Leser?

Nicky: Meine letzten Worte an eure Leser sind: Schaut immer wieder bei Burnin' Heart Reports vorbei. Sie posten alle möglichen Neuigkeiten. Viele wirklich coole Dinge. Und wenn ihr mehr über die Band wissen wollt, dann könnt ihr auch bei Burnin' Heart Reports nachschauen. Was ich bisher gelesen habe ist wirklich sehr gut!

Vielen Dank! Das gefällt uns! ;)

Draw The Parade - Tricks an Traps



In diesem Sinne, be part of the Parade!

Wenn ihr mehr über Draw the Parade wissen wollt und die Jungs gerne auch mal Live sehen wollte, dann schaut auf ihrer Homepage vorbei oder bei Facebook.

Freitag, 13. Juli 2012

Gewinnspiel

Vergangenes Wochenende haben wir bei der J-Rock-Night ein kleines Gewinnspiel im Gepäck gehabt.

Heute geben wir die Gewinner preis:

1. Preis: 1 x 2 Tickets für das Jugendfestival in Annaberg-Buchholz

gewonnen hat:

Leonhard K.

2. Preis: Soundbar Fan-Paket bestehend aus einem T-Shirt, einer CD und einem Poster

gewonnen hat:

Falk M.

3. Preis: Make Up Your Mind Fan-Paket bestehend aus einem T-Shirt und einer CD

gewonnen hat:

Klaus H.

(hat seinen Gewinn bereits in Kupferzell erhalten)

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Die anderen beiden Gewinner werden per Email benachrichtigt!

Donnerstag, 12. Juli 2012

Die J-Rock-Night 2012



„This is our last Show tonight!”
                                                                                       (Make up your Mind)

Am 07.07.2012 wurden die Türen der Carl-Julius-Weber Halle für die 5. J-Rock-Night geöffnet.  Die Veranstalter luden mit einem Line-up der momentan angesagten Bands ein. Mit dabei waren Minority, D:PROJEKT, Sacrety und - zum aller letzten Mal - Make Up Your Mind.

Pünktlich um 18:30 Uhr öffneten sich die Türen für die Besucher. Crosschannel.de Moderator Stefan „Steveo“ begrüßte die Besucher und kündigte direkt die erste Band des Abends an. Bereits jetzt waren in der Halle gefüllte 40°C, was sich auch im Laufe des Abends leider nicht änderte.



Minority sollten die Besuchern direkt mal richtig einheizen.  Mit einem sehr vielversprechenden Intro hatten es die Jungs danach eher schwer das Publikum mitzureisen. Dennoch gaben sie mit ihrer Mischung aus Pop-Punk/Melodic Hardcore alles. Die Zuhörer wollten nicht so richtig mit abgehen und blieben erstmal etwas verhalten stehen.

Weiter ging es auf der Talkstage. Dort führt Simon von CrossChannel durch das Programm und fühlte den Bands auf den Zahn. Die ersten die sich der Fragerunde stellen durften waren Make up your Mind. Sänger Nicky und Saxophonist Michiel standen Rede und Antwort. So erklärten sie warum sie ihren Bandnamen in Draw The Parade ändern und auf was sich die Fans jetzt freuen dürfen.  Auch gaben sie eine kurze Acapella-Version der neuen Single „Tricks and Traps“ zum Besten.

Dann ging es auch schon mit D:PROJEKT auf der Mainstage weiter. Mit der neuen Platte „Nimm dir die Welt“ in der Tasche, konnten sie das Publikum direkt begeistern. Mit ihren deutschen Texten und ihrem musikalischen Mix aus Pop/Rock mit elektronischen Einflüssen brachten sie das Publikum zum Tanzen und animierten des Öfteren zum Mitsingen.  Auch ältere Nummern wie „Flieg“ und „Bei dir“ kamen bei den Besuchern sehr gut an. Die Temperatur der Halle stieg mit jedem Lied,  doch das ließ das Publikum völlig kalt. Sie verlangten nach 45 min eine Zugabe, welche es leider nicht gab.

Derweilen ging es auch schon wieder auf der Talkstage mit Minority weiter. Auch sie durften sich der Fragerunde stellen und erzählen seit wann es sie gibt. Außerdem erzählten sie was die Fans in nächster Zeit von ihnen erwarten dürfen.  Schnell war das Interview vorbei, denn die Jungs spielten an diesem Abend einen weiteren Gig in einem anderem Ort.

Die Halle war unterdessen wieder etwas abgekühlt, so wurde es Zeit, dass die nächste Band die Bühne betrat. Sacrety waren als nächstes dran und überzeugten wieder einmal von Beginn an. Die Jungs sind momentan auf jedem großen Festival zu finden und so war für einige Besucher das „Freestyler“-Cover nichts Neues, was aber jetzt nicht negativ ist. Im Gegenteil, die Jungs überzeugten mit neuen Akzenten in ihren Songs. So legten sie unter anderem bei ihrem Song „Dance“ eine Tanznummer ein. Zunächst wedelten  sie erst Sacrety Pullover durch die Luft und warfen diese dann ins Publikum. Leider war das Konzert schon nach ca. einer halben Stunde vorbei. Es gab wohl etwas Verzug im Zeitplan und so musste Sacrety schon eher von der Bühne, was nicht bei allen Besuchern gut ankam.

Noch leicht erhitzt von ihrer Show ging es mit D:PROJEKT auf der Talkstage weiter. Die Jungs hatten sichtlich Spaß dabei, die doch mal etwas anderen Fragen von Simon zu beantworten. So wurden sie beispielsweise gefragt wie lange sie schon als Band gemeinsam unterwegs sind. Auch haben sie in diesem Zuge erzählt, dass sie alle schon Väter sind. Eine gute Vorlage für den Moderator, der gleich fragte, wer denn die meisten und die ältesten Kinder hat. Des weiteren wurde über die eigentlichen Berufe der Jungs gescherzt.

Nun wurde es langsam aber sicher Zeit, dass der Headliner des Abends die Bühne unsicher machte. Und so betraten die 6 holländischen Jungs von Make up your Mind die Stage und heitzen von Beginn an ordentlich ein. Kein Tanzbein stand still und so wurde ausgelassen getanzt. Sei es mit „Break the Plank“, „Save the Stage“ oder „Broken Van“. Es war ein gelungener Mix aus alten und aktuellen Liedern der Jungs. Auch spielten sie „Tricks and Traps“, dass erste neue Lied der Jungs, denn sie spielten an diesem Abend ihre letzte Show unter ihrem Bandnamen Make up Your Mind. Nach zwölf Jahren und einigen Bandmitgliederwechseln haben sich die Jungs für einen neuen Namen und auch einen etwas anderen Musikstil entschieden. Bereits einen Tag nach der J-Rock-Night spielten sie in Holland ihr erstes Konzert unter dem Namen Draw the Parade. Doch bis dahin haben sie dem Publikum in der Carl-Julius-Weber Halle nochmal gezeigt, was sie unter dem MUYM-Sound verstehen. Dieser ließ sich nicht in eine Schublade stecken. Es war einfach Party angesagt und das verstanden die Zuhörer und ließen sich auch zu Polonäsen hinreisen. Wie immer hatten die Jungs noch ein Extra für ihr Publikum. Da sie nun ihr Band-Banner nicht mehr brauchen, verlosten sie es unter den Besuchern. Jeder, der am MUYM Merchandisingstand etwas erstand, bekam eine Nummer. Nach dem guten alten Tombolaprinzip wurde das Banner anschließend über Facebook verlost. Gewonnen hat übrigens die Nummer 21. Nach tobenden Schlussapplaus gaben die Jungs noch eine Zugabe und rundeten den Livemusik-Teil des Abends ab.

Und so durften dann auch die Jungs von Sacrety noch die Talkstage betreten. Schlagzeuger Dave und Keyboarder Chris waren in guter Stimmung und ließen sich dazu hinreisen ihre Namen zu Tanzen. Nach Waldorfschulart sprangen sie ausgelassen auf der Bühne hin und her und versuchten ihr Bestes - zur großen Belustigung der Besucher. Chris gab so viel, dass die Bühne etwas nachgab. Zum Schluss tanzte Moderator Simon noch "Sacrety" und die Jungs von Sacrety beatboxten dazu.

Nun ging es zur AfterShowDisco mit den crosschannel.de Moderatoren Steveo und Simon. Sie legten einen Mix aus aktueller Chartmusik und typischen crosschannel Hits auf. Um das Publikum zum Tanzen zu animieren verteilten sie Gartis Getränke. Selbst Bands wie Make up your Mind und D:PROJEKT hielt es nicht lange still. Und so tanzten dann doch alle Besucher und Mitwirkende des Abends ausgelassen gemeinsam. Zum Abschluss durfte auch DJ Faith noch auflegen und es wurde weiterhin gefeiert, gelacht und getanzt.

Doch jeder Abend hat einmal ein Ende. So war um ca. 0:30 Uhr dann Schluss. Es war ein gelungener Abend, der mit insgesamt 250 Leuten zwar nur mäßig besucht, aber dennoch gelungen war. Wir kommen gern nächstes Jahr wieder.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rock am Pleißenbach

Im Rahmen des Röhrsdorfer Parkfestes fand am 06.07.2012 das Rockkonzert Rock am Pleißenbach statt.


Rock am Pleißenbach fand Open Air neben dem Festzelt statt und der Eintritt war frei.
Für ausreichend Essen und Trinken wurde im Festzelt und am Verpflegungsstand neben der Bühne gesorgt.



Begonnen haben die vier Österreicher von Holzweg. Von Beginn an bezogen sie das Publikum in ihre Show ein. Und das Publikum stieg sofort drauf ein und klatschte und sang mit.
Sie spielten nicht nur ihre eigenen Song, die es auf ihrer CD "Hörst du?" gibt, sondern auch einen sehr bekannten Song der Sportfreunde Stiller, welchen das Publikum lauthals mitsang. Die vier sympathischen Österreicher lieben Currywurst und widmeten den Song "Ein Kompliment" der Berliner Speise. Mit Liedern wie "Eigentlich", "Immer mehr", "Finger hoch" oder auch dem Liebeslied "Lebenselixir" holten Sie das Publikum ab und stimmten Groß und Klein auf den Abend ein. Sie erzählten nicht nur, dass sie Currywurst lieben, sie lieben auch den sächsischen Dialekt. ;)




Als nächstes betraten die Lokalmatadore von Kurfürst mit schwarzen Umhängen die Bühne. In gewohnter kurfürstlicher Garderobe rockten die 6 Jungs ihre Heimat. Neben altbekannten, partytauglichen Songs hatten sie auch den ein oder anderen noch neuen Song wie "Dauerfeuer", "Am Rand" und "Deine Jugend" im Gepäck. Ganz ruhige Töne schlug Keyboarder und Sänger Falk mit dem Lied "Nachts in der Stadt" an. Als kleine Überraschung betraten bei den Liedern "Schrei vom Balkon" und "Flügel der Morgenröte" die beiden Mädels von der Tanzgruppe "Unique" die Bühne und bereicherten das Konzert mit ihren Tanzeinlagen. Und natürlich war auch der "Kurfürst" mit dabei. Beim letzten Lied gaben auch die Jungs selbst alles und schwingten das Tanzbein.



Zum Schluss betraten die 4 Frankfurter von Arbaitnehmer die Bühne und bekannten gleich zu Beginn mit folgender Liedzeile Farbe: "Lila ist ok, aber bloß nicht dieses Grau". Und auch Arbaitnehmer brachten neben altbekannten Liedern wie "Wiederbelebt", auch neue Songs wie "Gleis 7" und "Sorgenlos" mit. Als die 4 Jungs "Wiederbelebt" anstimmten, begann auch schon das Publikum den Refrain lauthals mit zu singen. Zu "Gleis 7" erzählte Sänger Jonathan noch eine kurze Geschichte worum es in dem Lied geht. Bei dem Lied "Sorgenlos" versagte dann leider die Stimme von Jonathan. Bassist Adur und das Publikum versuchten so gut es ging auszuhelfen. Als Reprise gaben die Jungs "Andere Welt" zum Besten und holten 5 Leute aus dem Publikum auf die Bühne, die dann von der Bühne aus mit den Jungs Röhrsdorf rocken durften. Und auch Jonathans Stimme kam langsam wieder.
Drummer Markus erzählte uns nach dem Konzert, dass es eine ziemlich spontane Idee war, das Publikum auf diese Art mit einzubeziehen.


Obwohl der Wetterbericht nichts Gutes verhieß, war das Open Air Konzert ganz gut besucht. Und auch der Regen tat der Stimmung keinen Abbruch. Das Publikum feierte mit den Bands zusammen.

Mehr Infos und Shows der Bands findet ihr hier: Holzweg, Kurfürst, Arbaitnehmer


Dienstag, 10. Juli 2012

Zauberei und der christliche Glaube

© mrjoy.de

Passen Zauberei und der christliche Glaube zusammen oder geht das gar nicht?



Bei der Deutschen EC Meisterschaft in Baunatal bei Kassel haben wir den Illusionskünstler Mr. Joy getroffen und mit ihm unter anderem auch darüber gesprochen, wie und ob der Glaube und das Zaubern zusammenpassen.





Wie hat das bei dir angefangen mit dem Zaubern und wann?

Es hat angefangen mit einem Kinderzauberkasten. Mein älterer Bruder hat einen geschenkt bekommen und hat ihn eher liegen lassen. Der zweite Bruder hat ihn auch liegen lassen. Mich hat das aber fasziniert. Ich habe dann manches einstudiert und habe verstanden aber auch durch Fehler gelernt, was man nicht machen darf und was man machen muss, damit ein Trick funktioniert. Nebenbei habe ich beispielsweise gelernt, dass man einige Dinge nicht zu oft wiederholen darf, da dann der andere leichter hinter das Geheimnis kommt. Das waren erste gute Grundlagen. Jonglieren habe ich vielleicht mit 12 oder 13 gelernt, in Eigenregie via trial and error. Das hat irgendwann irgendwie geklappt. Später hat ein Freund gefragt, ob ich das auch unterm Bein werfen kann. Und dann habe ich das irgendwann geübt, bis ich es eben konnte. Ich war sehr geduldig. So kam immer mehr dazu. Ich habe mir zu Weihnachten Keulen gewünscht, um diese mal zu testen, oder Ringe, ein Einrad usw. In der Folge kamen weitere Gegenstände auf der Wunschliste dazu, in die ich dann investiert habe.

Wer ist Mr. Joy fernab der Bühne?

© ec-jugend.de
Wenn ich das selber wüsste... (lacht) Karsten ist zumindest schon mal mein Name, Karsten Strohhäcker. Ich habe studiert. Nach dem Abi ging es mit Mathematik und Physik los - auf Lehramt. Während des Studium kam es zu immer mehr Joy-Auftritten und das hat sich deutlich weiter entwickelt. Am Ende des Studium habe ich gedacht, dass es schade wäre direkt ins Lehramt zu gehen. Das Referendariat lässt kaum Zeit für Auftritte. Und gerade da die Auftritte sehr viel Frucht gebracht haben, habe ich gedacht "Warum nicht weiter machen?" Ich habe zusätzlich noch Sport dazu genommen, auch um länger als Mr. Joy tätig sein zu können. Zusätzlich war eine theologische Qualifikation auch für mich als verkündigenden Künstler hilfreich. Als Zweitstudium kam es somit zu Sport, Theologie und Religionswissenschaft - auf Magister. Seit Februar habe ich da die Prüfungen hinter mir. Ich schreibe gerade noch an der Magisterarbeit. Und jetzt habe ich vor, nachdem ich viel studiert habe, professioneller Kleinkünstler zu sein. Das Studium war gut und hat vieles ermöglicht... Soweit zu dem. Verheiratet bin ich, wurde in Schweden geboren und bin in Afrika aufgewachsen. 10 Jahre lang war ich in der Zentralafrikanischen Republik. Und hier bei der EC-Meisterschaft kommt mir wieder: Früher habe ich Leistungssport gemacht. Volleyball. Das ging damals in Richtung Jugendnationalmannschaft und war mir sehr wichtig. Bis dann irgendwann Mr. Joy mir wichtiger wurde. Der Leistungssport hat mir dann auch nicht mehr so viel Spaß gemacht - ich hätte eigentlich schon Lust gehabt auf Jugendnationalmannschaft - aber es war dann kein Spiel mehr miteinander, sondern gegeneinander. Man musste den Anderen eben ausstechen, um seinen Stammplatz zu haben. Und dafür lief einiges nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern eben hinter den Kulissen. Da hat Volleyball aufgehört Spaß zu machen.


Kann man als Kleinkünstler von den Auftritten leben?

Schwierig. Am Anfang habe ich meine Auftritte auf Spendenbasis gemacht. Ich dachte eigentlich, dass die, die reicher sind mehr bezahlen und die, die ärmer sind damit mitfinanzieren. Aber es war eher andersherum. Die, die reich waren, haben diese Spendenbasis ausgenutzt und die ärmeren haben über ihre Verhältnisse bezahlt. Es ging bei mir in die Miesen. Später habe ich Richtwerte eingeführt. Das heißt, dass die Veranstalter eine richtige Preisliste bekommen mit einem Rest an Flexibilität, um dennoch manch Auftritte unterstützen zu können, die es sich eigentlich nicht leisten könnten. Es gab darunter einige, die sehr viel bewirkt haben. Deswegen wäre es schön, diese auch weiter machen zu können. Die Richtwerte erlauben denen, die dann Schwierigkeiten haben mir dies sagen zu können und ich kann dann versuchen darauf zu reagieren. Am Anfang lag ich dann eher bei null auf null. Jetzt ist es leicht im Plus. Leben komplett davon, also eine Familie ernähren, ist etwas schwierig. Ich werde es aber zumindest versuchen. Es sind eben ziemlich viele Abgaben, die weggehen. Auch wenn eine Gage dann höher wirkt, die Hauptkosten entstehen durch Requisiten, Technik, Abgaben, auch durch einstudieren und wieder verwerfen und wieder neu einstudieren. Dann merkt man vielleicht, es geht gar nicht, die Idee war es nicht und man muss woanders anfangen. Zusätzlich noch die Arbeit bis eine Nummer dann zu Ende entwickelt ist und steht. Die Vorarbeit ist also die Hauptarbeitszeit und nicht die Zeit, die man an dem Tag auf der Bühne steht, fährt, auf- und abbaut. Und diese muss eben auch irgendwie mitfinanziert werden, genauso wie die Organisation, Buchhaltung, Auto, Lagerraum, Wartung usw. Mit den Sozialabgaben und Steuern und allem Möglichen wird dies dann ein höherer Betrag. Und so bleibt am Ende eines Jahres wenig übrig. Üner Geld spricht man ja eigentlich nicht, aber letztes Jahr lag es dann am Ende in der Jahresgesamtsumme im mittleren 4-stelligen Bereich für's ganze Jahr. Das ist dann nicht so prall und zu wenig, um eine Familie zu ernähren.


Was motiviert dich dann für deinen Job als Kleinkünstler?
© ec-jugend.de

Mich motiviert sehr vieles. Manchmal reduziere ich es auf das dreifache Joy. Zum Einen hab ich selber Freude daran, an dem was ich tue, bin sehr geduldig im Training. Und, wenn manche eben die Sachen liegen lassen, keinen Bock mehr drauf haben, dann hocke ich mich trotzdem nochmal hin und versuche es nochmal bis es gelingt. Ich habe einfach Freude daran zu experimentieren, was Neues rauszufinden, eine neue Nummer einzustudieren. Das zweite Joy ist, ich möchte den Leuten eine Freude machen. Es motiviert einen natürlich sehr, wenn man die Leute sieht, wie sie sich faszinieren lassen, darüber lachen oder staunen. Das ist bei Kindern nochmal ganz anders als bei Erwachsenen, auch von dem wie sie's zeigen. Dies ist natürlich eine große Motivation. Und der dritte Grund ist die Gnade und in der Folge Freude, die ich geschenkt bekomen habe. Von dieser möchte ich anderen weitergeben. Wie an Weihnachten: Es ist schön, anderen eine Freude zu machen. Hier darf ich das größte und beste Geschenk teilen, um anderen als Beschenkter auch etwas Gutes zu tun. Was gibt es motivierenderes als Menschen von Gottes Gnade weiter erzählen zu können, und so befreites Leben zu ermöglichen?


Passt das für dich zusammen, der christliche Glaube und das Zaubern?

Ja, das passt in vielen Bezügen. Das eine ist die Frage, darf man als Christ jonglieren, lachen :) oder zaubern oder was auch immer. Beim Jonglieren ist es vielleicht leichter Ja zu sagen. beim lachen - in manchen Gemeinden denkt man, dass es schwierig und unmöglich sei - dabei sollte man da eigentlich auch Ja sagen.  Beim Zaubern gibt es die Schwierigkeit, dass es im Deutschen ein doppeldeutiger begriff ist. Es gibt eben den okkulten Bereich und den Trickkünstlerbereich, wo man als Gaukler quasi den Leuten eben mit Schauspiel, Fingerfertigkeit, Psychologie, Optik, Ablenkung usw eine Illusion vor Augen malt. Also ich könnte da jetzt länger drüber reden, aber hier verweise ich mal auf meine Homepage. Dort gibt es einen Artikel über den Zauberbegriff an einer markanten Bibelstelle: Was ist damit gemeint? Und wie kann man was unterscheiden? Und wo ist die Grenze? In der Bibel findet man z.B. in der Offenbarungsstelle die Zauberer. Wenn man da in den Urtext schaut, findet man den Begriff "Pharmakos". Und diese "Pharmakos" kommen nicht gut weg. Auf meiner Page habe ich das ein bisschen genauer erklärt. Um es jetzt kurz zu fassen, versuche ich es mit einem anderen Beispiel: Man kann Mittel zum Guten wie auch zum Schlechten nutzen. Man kann mit einem Messer etwas Gutes, dem Menschen Hilfreiches tun, indem man z.B. ein Brot schneidet, damit man das dann besser essen kann. Man kann mit einem Messer aber auch andere verletzen. das heißt, das Messer an sich ist nicht das Schlechte, sondern das, was der Mensch draus macht. Es gibt einen satanistischen Zirkus mit reinem Artistikprogramm, der damit aber auch den Leuten eine ziemlich miese Botschaft weitergibt. Es gibt Bands, die Musik machen, nicht unbedingt um damit Gott zu loben. Man kann die Musikinstrumente, egal ob Orgel oder Schlagzeug, aber genauso nutzen, um Gott groß zu machen. Man kann leider die Zauberkunst zum Schlechten nutzen... Ein bekannter Künstler hat da mal all seine Nummern begonnen mit "Wir wollen die Geister in dem Raum wecken, und somit...". Er hat nur normale Tricks gemacht, das dann aber sehr übel verkauft. Man kann diese Kunstsparte aber auch zum Guten nutzen. Beispielsweise als Bilder, als eine Art Gegenstandsandacht. So ähnlich wie Jesus früher Gleichnisse genutzt hat, um Bilder bei den Menschen zu erzeugen, die sie vielleicht eher verstehen, mit nach Hause nehmen und die dann eher im Kopf bleiben, um dann nochmal drüber nachzudenken. Alles, was Gott uns schenkt, sag ich immer ganz gern, kann man zum Positiven oder zum Negativen nutzen. Egal ob es eben Musikalität ist, ob Muskelkraft, ob Wissen oder auch Sexualität - man kann sie pervertieren, man kann sie aber auch Gott zur Ehre in der Ehe genießen. Die Sexualität per se ist nichts Schlechtes und in meinem Fall die Täuschungskunst nicht, aber man kann Gutes wie Schlechtes daraus machen.

Du warst mit Compassion in Uganda, was verbindet dich mit Afrika?

Compassion ist ein christliches Kinderhilfswerk. Compassion heißt "Mitgefühl". Mich verbindet mit Afrika eben 10 Jahre Geschichte dort und somit ein besonderes Mitgefühl mit den Menschen. Ich bin in der Zentralafrikanischen Republik aufgewachsen, dort leben meine Spielkameraden - komplett in der Pampa, also fernab jeglicher Zivilisation, mitten in einem Dorf, in dem wir die Einzigen Weisen waren. Das heißt, viele tolle Spielkameraden, viele spannende Geschichten mit allen möglichen Tieren und manchmal gefährlichen Erlebnissen, aber auch eine sehr schöne Vergangenheit. Und jetzt mit Compassion war ich in Uganda in einem anderen afrikanischen Land und nicht so ganz in der Pampa, sondern in der Hauptstadt Kampala und dort in den Slums um die Hauptstadt herum und dem nahen Umland. Die Stadt ist dann zumindest zum Teil eher entwickelt, aber bringt viel Leid und Hunger mit sich, weil die Leute vom Land mit einer großen Hoffnung in die Stadt kommen, um dort Arbeit zu finden. Dies sind aber viel zu viele. Die meisten enden dann irgendwo im Bereich der Slums und dort in ihrer 4 qm Blechhütte und froh, wenn sie ein Dach über dem Kopf haben - jeden Tag so ein bisschen ums Überleben kämpfend. Mit Compassion und Uganda verbinde ich eine tolle Möglichkeit, Menschen, die dort keine Chance haben, eine Chance zu geben. Compassion ist in vielen Ländern in Südamerika, Asien und jetzt auch immer mehr in Afrika tätig, um die Armut und deren Folgen zu bekämpfen.


Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet dir dein Glaube im Alltag?

© ec-jugend.de
Er bedeutet mal mehr, mal weniger. Das ist, glaube ich, das normale beim Christsein. Man lebt mal mehr mit Gott und mal weniger intensiver. Es gibt Tage, in denen man sich bewusst mehr Zeit nimmt für Bibellesen und Gebet. Manchmal geht das in der Hektik des Alltags dann leider verloren. Ich möchte gern, dass Gott das Zentrum des Lebens ist. Manchmal verliert man den Blick, den wichtigen Blick aus den Augen und Probleme, Nöte oder anderes sind plötzlich größer als den Blick auf Gott zu richten. Und dann rücken andere mehr in den Fokus, was enttäuschend ist. Das heißt, für mich ist der Glaube das, was mich trägt, was nicht nur mein Leben auf der Bühne trägt, sondern alles was ich mache. Das schöne ist zu wissen, dass ich nicht tiefer fallen kann, als in Gottes Hand, wie ich das immer auf der Bühne sage. Das heißt, wenn ich jetzt beipsielsweise das Wagnis eingehe, dann auch irgendwie als Künstler von der Kunst leben zu wollen, dann weiß ich, dass egal wie es läuft, Gott an meiner Seite bleibt und ich damit nichts zu verlieren habe. Jetzt wo ich gerade die Prüfungen hatte, wusste ich, ich kann beruhigt da rein gehen. Ich lebe mit Gott und habe von daher das Wichtigste in meinem Leben geschafft. Das heißt, er hat sich mir geschenkt. Dann ist eine Prüfung eine Kleinigkeit, die zwar wichtig ist und viel Aufregung mit sich bringt, aber nicht über mein Leben entscheidet. Die große Karriere, das große Geld oder was auch immer die Leute manchmal so als erfüllend ansehen, sind es nicht, wenn das Leben schon erfüllt ist, dann wird das Andere Nebensache.

Was möchtest du unseren Lesern zum Schluss noch mit auf den Weg geben?

Es kommt ja drauf an, was es für ein Leser ist. Also dem Leser, der Gott kennt und mit Gott lebt, kann ich mit auf dem Weg geben: Glückwunsch, das war die beste Entscheidung, die du fällen konntest! Du darfst in guten wie in schlechten Zeiten dich auf Gott verlassen. Und dem, der gerade auf der Suche ist oder noch auf dem Weg zu Gott hin oder vor Gott wegläuft, dann in dem Sinne, es wäre schade, wenn du das Beste in deinem Leben verpasst, wenn du Gott verpasst, wenn du Leben in Freiheit verpasst. Hey, Gott ist nur ein Gebet weit entfernt!





 


Schaut doch mal auf einer seiner Shows vorbei oder besucht ihn mal auf seiner Homepage oder auf Facebook.