Freitag, 15. Juni 2012

Himmelfahrt-Festival 2012 (Heilbronn)

"GOD'S NOT DEAD, HE'S SURELY ALIVE, HE'S LIVING ON THE INSIDE, ROARING LIKE A LION!" (Newsboys)

Casting Crowns, Newsboys, Samuel Harfst, Good Weather Forecast, Sacrety, warumLila - um nur einige zu nennen. Mit diesen Bands lockte Veranstalter Ralf Wieland gut 4.500 Besucher zum 13. Himmelfahrt-Festival in das „redblue Veranstaltungscenter“ nach Heilbronn. 

Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Einlass hatten sich Hunderte Musikbegeisterte vor der Halle versammelt und warteten gespannt auf den Einlass. Dieser lies lange auf sich warten, aber als es dann soweit war, strömten die Fans in die Halle um sich gleich von Beginn an einen guten Platz in der ersten Reihe zu sichern.

Gott zu loben und ihn die Ehre zu geben stand von Beginn an im Mittelpunkt des 13. Himmelfahrt-Festivals in Heilbronn. Die Outbreakband eröffnete das Festival mit deutschem Lobpreis. Ihre Texte tiefgründig und ihre Musik sehr modern, womit sie sich hinter Bands, wie beispielsweise Hillsong, nicht verstecken müssen. Ein, wie wir finden, gelungener Auftakt für den Rest des Abends.

Das Line up verteilte sich an diesem Tag auf insgesamt drei Bühnen. Auf der dran-Stage, gleichzeitig die größte Bühne, spielten die Top-Acts des Abends. In einer kleinen Nebenhalle spielten auf der teensmag-Stage Bands wie Sacrety, warumLila und Samuel Harfst. Dazu gab es noch die worship-Stage. Auf dieser fand 2 mal eine Lobpreiszeit mit der Band Good Weather Forecast und dem Jugendevangelisten Andreas „Boppi“ Boppart statt.

Nach dem die Outbreakband das HFF eröffnete, ging es auch auf der teensmag-Stage los. Die Band Lea & the Brownies durfte dort als Opener spielen. Ihre Musik ist ein Mix aus Singer/Songwriter  und Pop. Sie selber beschreibt ihre Musik wie folgt: Musik zum Nachdenken, Abdancen, Traurigsein, gute Laune haben, Herzschmerz verarbeiten, als Wut-Ventil. Für jeden ist da etwas dabei.

Auf der Hauptbühne heizten derweil Good Weather Forecast richtig ein. Mit ihrer Power Pop – Party Rock Musik verbreiteten sie gute Laune und brachten das Publikum zum Springen und Tanzen. Party pur war angesagt. Und dabei wurde auch Gott die Ehre gegeben. Kaum zu glauben wie diese Jungs die Halle zum Beben brachten. Es wurde getanzt und geklatscht, egal ob in der ersten Reihe oder im letzten Winkel der Halle.





Mit Samuel Harfst kam eher ruhige Musik auf der teensmag-Stage zum Erklingen. Die doch kleinere Halle füllte sich schnell. Mit bekannten Liedern wie „Privileg zu sein“ oder „Wege vor mir“ nahm er seine Zuhörer wieder mit auf seine Reise. Schade das nach ca. 45 min das Konzert von ihm schon wieder vorbei war...

Gungor? Bitte wer? Das fragten sich einige als sie sich das Line up des HFF durchlasen. Relativ unbekannt sind Michael Gungor und seine Band in Deutschland bis zum Beginn ihres Auftrittes gewesen. Ihre Musik ist bewusst kein typischer Lobpreis, sowohl melodisch als auch inhaltlich. Sie sagen selber: „So wie Gott, kann man auch die Anbetung nicht in eine Schublade stecken.“ Und das merkte man bei ihrem Konzert, mit dem die Band Gungor viele neue Fans gewonnen haben.

Währenddessen gaben die 4 Jungs von My little Rockstar Dream ihr Konzert auf der teensmag-Stage. Wie ihr Bandname schon verrät, leben sie auf der Bühne ihren Traum vom Rockstarleben aus. Ihre Musik bewegt sich zwischen Alternativerock/ Emo und Punkrock. Auf dem HFF überzeugten sie mit ihrer energiegeladenen Show von Anfang bis Ende.

Nun wurde es Zeit für den Sieger der Facebook „Nachwuchsband“ Abstimmung. Mit gut einem Drittel in der finalen Abstimmung abgegebenen Stimmen gewannen die 4 sympathischen Jungs von warumLila. Musikalisch bewegt sich die Band im Bereich Pop-Rock, Pop-Punk mit alternativen Elementen. Sie sind nicht nur laut und tanzbar, sondern kommen auch mal etwas ruhiger und getragen von der Bühne. Diese klanglichen Auf und Abs und die Abwechslung von rockigen Nummern und getragenen Balladen waren auch bei ihrem Auftritt auf der tennsmag-Stage zu spüren. Die Jungs gaben von Beginn an alles und begeisterten das Publikum zu Recht. Die Halle war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum tanzte und sprang so ausgelassen, dass sogar die Security kurzzeitig eingreifen musste. Die 4 hatten noch nicht mal die Bühne verlassen, da verlangte das Publikum schon eine Zugabe, welche sie auch prompt bekamen. Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt von warumLila.

Mit Johannes Falk kam ein Künstler auf die dran-Stage der eigentlich nur ein Piano braucht um seine Zuhörer mit zu nehmen. Dennoch, auch mit Band konnte er überzeugen. Mit seiner deutschen Popmusik brachte er Abwechslung auf die Bühne. Er spielte unter anderem viele Lieder seines Debüt Album „Pilgerreise“ und nahm seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durchs Leben mit allen Höhen und Tiefen, der Suche nach Wahrheit und nach dem ewigen Leben.

So langsam nährte sich das HFF dem Ende. Denn mit Sarcrety kam der Headliner der teensmag-Stage auf die selbige. Sie begeisterten schon fast wie immer die Besucher und lieferten mit ihrer energiegeladenen Show einen perfekten Abschluss der teensmag-Stage. Ihre Musik, die sie selber als Electro-Rock-Core bezeichnen, ist sowohl melodisch als auch textlich mit großem Tiefgang. Seien es Lieder von ihrem Album „Alive“ oder dem Worship Album "Shout for your Glory", welches sie mit Good Weather Forecast  zusammen aufnahmen, sie überzeugten das Publikum. Und auch ihre Messsage, die sie verbreiten ist klar: „dass es ein Ziel gibt, einen Sinn, eine Hoffnung, die niemals stirbt sondern alles Böse mit Gutem überwindet.“

Nun wurde es Zeit das die Headliner des Himmelfahrt-Festivals die Bühne betraten.  Den Anfang machte die US-amerikanische Band Newsboys aus Nashville. Heiß erwartet überzeugten sie das Publikum mit neuen Liedern wie „Here We Stand“ oder „The King Is Coming“. Aber auch alt bekannte Stücke kamen zum Erklingen. Frontmann Michael Tait, vielen noch von DC Talk bekannt, brauchte nicht viel um das Publikum zu begeistern. So kann Worship-Musik auch klingen. Auch sie wurden vom Publikum angehalten noch eine Zugabe zu spielen. Mit „God's Not Dead“ taten sie dies dann auch. Die Menge sprang im Takt und sang so laut, dass es eine schon fast einmalige Atmosphäre ergab.

Nachdem die Newsboys nach einer knappen Stunde die Bühne verliesen, wurde das Publikum auf eine harte Probe gestellt. Normalerweise dauerten die „Umbauphasen“ zwischen 10 und 20 Minuten. Nicht so bei den Casting Crowns. Es gab wohl technische Probleme und so dauerte es eine halbe Ewigkeit (ca. 60-90 Minuten) bis die Casting Crowns endlich als Headliner der dran-Stage diese betraten. Doch was dann folgte war ein sehr gelungener Abschluss des HFF. Das Konzert gleichte einem musikalischen Gottesdienst. Zwischen den Songs, wie „Courageous“ oder „Praise you in this Storm“ erzählte Frontman Mark Hall immer wieder kurze Anekdoten. Er predigte und betete für und mit dem Publikum (übersetzt würde alles von Arne Kopfermann, der auch auf der dran-Stage moderierte). Aber auch alt bekannte Klassiker wurden gespielt wie „Who Am I“, „Lifesong“ oder auch „East To West.“

Um kurz vor Mitternacht ging das 13. Himmelfahrt-Festival zu Ende. Ein sehr gelungenes Festival, was wieder deutlich macht, dass Christsein nicht langweilig ist und was Lust auf mehr macht. Allgemein muss man noch sagen, dass es, bis auf den „leicht“ verspäteten Einlass und die längere Umbauphase vor den Casting Crowns, sehr gut organisiert war.






Weiter Bilder gibt’s HIER. Video's von Heilbronn findet ihr auf youtube.com.

Hier das Video von unserem persönlichen Highlight auf dem Himmelfahrt-Festival.

Newsboys – „God's Not Dead“



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