Samstag, 30. Juni 2012

Neues Musikvideo von Trip to Dover

Die britische Alternative-Rock-Electronic Band Trip to Dover  hat vor kurzem ihr Musikvideo zu "Be Juliet" veröffentlicht! Das Lied findet ihr auf ihrer 2. EP "Vegas & Berlin". Entstanden ist es auf dem One Rock Festival in Deutschland.

In dem Lied geht es um bedingungslose Liebe. Diese Art von Liebe, die Menschen oder Situationen ändern kann. Es geht darum, jemanden zu lieben, egal ob die Liebe erwidert wird oder nicht.

Frontfrau Olga erzählte uns, dass es in der ersten Version des Liedes um Frustration ging und wie sie sich verurteilt fühlte von Leuten, die meinten sie zu kennen oder zu lieben. "Du, hör auf mich zu verurteilen, hör auf über mich zu tratschen, hör auf doof zu sein. Denn du bist nicht Romeo und ich bin nicht Julia... und ich bin frustriert wegen dir!"

Doch nachdem sie das Lied einige Mal live spielten, merkte Olga, dass sie die Message des Songs gar nicht so mochte - wegen all der Frustration. Sie überlegte "Was will ich wirklich zusammen mit meinen Freunden im Publikum singen? Gibt es Hoffnung, die wir aus der Geschichte von Romeo und Julia ziehen können? Und wenn es so sein sollte, wass können wir dann aus dem Lied mit nach Hause nehmen statt der Frustration?"

Als Trip to Dover dann ins Studio gingen, um ihre aktuelle EP "Vegas & Berlin" aufzunehmen, entschlossen sie sich kurzerhand das Lied umzuschreiben, mit einer positiveren Message.

Die Geschichte von Romeo und Julia ist eine Liebesgeschichte, die von Anfang an unter einem schelchten Stern steht - zum Scheitern verurteilt - weil die Umständen nicht die besten sind. Die Familien von Romeo und Julia waren so verfeindet, dass eine Beziehung zwischen den beiden nie hätte gut gehen können. Und wie wir alle wissen, verliebten sich die beiden doch in einander und nahmen alle Probleme und Schmerzen auf sich. Die Geschichte der beiden endet tragisch: beide sterben. Doch am Grab der beiden geschieht etwas, mit dem keiner zuvor gerechnet hätte: die vorher zerstrittenen Familien versöhnen sich.
"Ihre bedingungslose Liebe und ihr Opfer änderten die Welt um die beiden herum. Liebe ist so mächtig, so kraftvoll. Sie geht sogar über den Tod hinaus und wirkt und segnet", so Sängerin Olga Taal.

© Trip to Dover
Olga erzählte uns noch von Ihrer eigenen Frustrations-Geschichte, aus der heraus das Lied "Be Juliet" ursprünglich entstand.
"Wenn jemand einfach kein Romeo zu mir sein kann... wenn jemand daran scheitert mir Liebe entgegen zu bringen und leere Versprechungen macht und mich oft verletzt, wage ich es dann trotzdem diese Person immer noch zu lieben ohne irgendetwas zurück zu erwarten? Glaube ich an eine zweite Chance? Wage ich es zu sagen "Ich bin Julia" statt zu sagen "Ich bin frustriert wegen dir"? Ich hier nicht von Naivität  in "romantischer Liebe". Ich spreche hier davin, wirklich eine Entscheidung zu treffen, jemanden zu lieben, egal ob diese andere Person mir die selben Gefühle zeigt oder nicht. Und ich spreche von der Hoffnung, dass diese Art von Liebe die Person oder die Situation positiv verändern kann. Ich persönlich denke dann oft auch an die Liebe, die Gott mir zeigt. Die Art wie er mich liebt während ich immer wieder versage, ihm meine Liebe zu ihm zu zeigen. Wenn alles stressig wird, dann passiert es ganz schnell, dass man ihn für ein paar Tage vergisst. Dann spreche ich leere Worte und verletzte seine Gefühle. Aber er entscheidet sich, mich zu lieben, mir eine zweite Chance zu geben. Wenn ich also sage, ich will mehr wie er sein, dann kann ich auch die Entscheidung treffen, jemanden in meiner Umgebung zu lieben ohne etwas zurück zu erwarten. Jemanden aus Gnade lieben? Einfach zu sagen "Du bist zwar kein Romeo, aber ich werde die Entscheidung treffen wie Julia zu sein." Das kann ein Familienmitglied sein oder ein Freund mit dem die Beziehung in die "Brüche" ging. ... Ich versuchte es. Und tatsächlich sah ich, wie sich Menschen um mich herum änderten, weil ich sie nicht aufgab. Einfach nur weil ich sagte "Ich werde eine Julia sein" und "Ich geb dir noch eine Chance" oder "Ich bin geduldig". Und mit der Zeit erweichten ihre Herzen und wir konnten die Wunden wieder heilen und eine Beziehung in Liebe aufbauen. Echt spannend! Klar, es gab und gibt auch Situationen wo ich noch keine Veränderungen gesehen habe. Wer weiß, vielleicht wird diese Veränderung nie eintreten. Aber ich denke auch, dass das das Rätsel der Liebe ist: wir wissen nie, wie die Liebe ihre Wege geht und wie die Liebe jemanden, bei dme ich diese Hoffnung habe, segnen wird. Ich glaube an die zweite Chance! Auch wenn ich vielleicht nie das Resultat sehen werde. Das wird zwar schwer, aber wie ich schon sagte, ich will es lernen, zu lieben ohne etwas zurück zu erwarten. So wie Gottes Liebe zu mir. Es geht darum, Gnade und Liebe an anderen auszuüben. Es ist erquickend diese Art von Liebe zu praktizieren. Für mich, dass ich ein tieferes Verständnis von Gottes Liebe zu mir bekomme. Es war aber auch großartig zu sehen, wie diese Art von Liebe die Leute um uns herum segnen kann. I'll be Juliet!"


Versucht es doch auch mal, die Leute um euch herum mit anderen Augen zu sehen, mit Augen der Liebe und Gnade, mit Gottes Augen.

In diesem Sinne viel Spaß beim Anschauen des Videos und "Be Juliet"!


Trip to Dover - Be Juliet




Auf ihrer Internetseite könnt ihr euch auch das Lied "Where was I" downloaden!

Freitag, 29. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Anthony Ujah]

Der Nigerianer Anthony Ujah, Mainz 05, erzählt, welche Rolle Gott in seinem Leben spielt:

ligainsider.de
Ohne Gott wäre ich nie in die Bundesliega gekommen. Schon in meiner Jugend, als Straßenkicker in der Nähe von Abuja, gab es viel bessere Spieler als mich. Als jüngstes Kind von fünf Geschwistern lernt man früh sich zu behaupten. Und auch später in der norwegischen Liga musste ich sehr kämpfen, um nach oben zu kommen. Aber ich habe mich dabei nie nur auf mein eigenes Talent, sondern vor allem auf die Kraft Gottes verlassen! Denn mit Gott habe ich einen Vater im Himmel, der mich gut leitet, wie es in meinem Lieblings-Psalm 23 heißt. Mit Mainz 05 hat Gott mir tolle Kollegen und Freunde geschenkt. Bei diesem wundervollen Club spielen zu dürfen, dafür danke ich ihm von Herzen.

Seine und einige andere Geschichten vom heiligen Rasen findest du in der Fußball Bibel von David Kadel.



Donnerstag, 28. Juni 2012

Couchgeflüster - Wohnzimmerkonzert



© facebook.com/pamelanatterer
Hast du schon immer von einem kleinen Privatkonzert geträumt?

Bei dir zu Hause. Im Wohnzimmer.

Dann hol dir doch Pamela Natterer nach Hause!

Du kennst sie vielleicht von Gracetown, aber sie ist auch Solo unterwegs.

Mit ihrer Gitarre ist die Singer-Songwriterin bis November auf Wohnzimmer-Tournee und vielleicht sogar auch bei dir Zuhause!

Wie das geht?

Du brauchst lediglich ein Wohnzimmer, 20-30 Leute und Schnittchen. Und du zahlst nur das Fahrgeld! Günstiger wird es natürlich, wenn sich ein paar Leute in der Region finden und ein Wohnzimmerkonzert veranstalten.

Sie kommt auch zu deinem Jugendkreis für ein Konzert - es muss kein Wohnzimmer sein.
Buchen könnt ihr sie am besten über Facebook.

Auf CrossChannel.de erzählt Pamela auch nochmal was ihr alles braucht und wie das Ganze funktioniert.





Mittwoch, 27. Juni 2012

Neues Musikvideo von Mutemath "Prytania"

Die amerikanische Rockband Mutemath aus New Orleans (2003 gegründet) haben kürzlich ihr neues Musikvideo zum Lied "Prytania" vom Album Odd Soul veröffentlicht.
© Mutemath @ Facebook

Für das Video haben Sie selbst Regie geführt.
Entstanden ist das "Prytania" Video nachts auf einer Pferdeweide.
Mit samt ihren Instrumenten und der ganzen Technik standen sie im Pferdekot während der Aufnahme. "Es war furchtbar", so Schlagzeuger Darren King in einem Interview mit Erin Lucas auf The Warner Sound.


Hier das neue Musikvideo für euch - very psychedelic:


Schaut doch auch mal auf der Homepage der Band vorbei oder bei Facebook.

Dienstag, 26. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Adhemar]

Adhemar erzählt aus seinem Leben:
© fussball-gott.com
Als Nachtmensch war ich nach dem Training immer bis in die frühen Morgenstunden unterwegs, von Disco zu Disco, von Frau zu Frau, von Droge zu Droge. Ich wundere mich heute noch darüber, wie ich jeden Tag einen kompletten Kasten Bier trinken und drei Gramm Kokain konsumieren konnte, ohne daran zu sterben. Wenn ich morgens um 6 aufs Zimmer kam, stand mein Freund Ita gerade auf. Er hatte als gläubiger Christ eine ganz andere Vorstellung von dem, was Leben bedeutet. Ich bewundere bis heute seine Geduld und Freundschaft. Ich habe ihn zwar immer belächelt und gesagt, dass meine Pornos viel unterhaltsamer seien als seine Bibel, aber insgeheim merkte ich, wie die Gespräche mit ihm in meinem Herzen gespeichert blieben. In San Jose lernte ich die christliche Sportlervereinigung "Athletas de Cristo" kennen. Deren Arbeit faszinierte mich, so dass ich mir, obwohl ich alles andere als ein Christ war, sogar ein T-Shirt kaufte mit dem Aufdruck "Jesus - meine Nummer eins." Eines Tages fragte mich ein Pastor, der es sah, ob Jesus wirklich meine Nummer Eins sei. Ich stand da, und alles andere schien um mich zu versinken. Alle Bilder meines verpfuschten Lebens tauchten auf. Mir wurde in diesem Moment klar, dass ich dieses alte Leben beenden wollte. Ich sah dem Pastor in die Augen und sagte entschlossen: "Ja!" Das war der Moment meiner Entscheidung für Gott.

Diese und andere Erlebnisberichte findest du auf www.fussball-gott.com und im Buch "Fußball-Gott - Erlebnisberichte vom Heiligen Rasen" von David Kadel.

Montag, 25. Juni 2012

Impuls für deine Woche

Kennst du das, du hast etwas getan, was nicht richtig war und jetzt plagt dich dein Gewissen ohne Ende. Manchmal weiß man schon, dass man etwas tut, was nicht richtig ist, wenn man gerade im Begriff ist, das zu tun. Und manchmal merkt man es erst danach, wenn dann das schlechte Gewissen volle Kanne zuschlägt.




"Gott ist gnädiger als unser eigenes Gewissen."
[Verfasser unbekannt]




Wie krass ist das denn?!
Da zerbrechen wir uns stundenlang, manchmal sogar tagelang den Kopf darüber und Gott hat uns schon längst vergeben! Nicht, weil wir es uns verdient haben, sondern weil er uns liebt!

Nimm sein Geschenk der Vergebung an und vergib dir selbst!

Hab eine gesegnete Woche!

Sonntag, 24. Juni 2012

Neues Musikvideo von warumLila

Die 4 Jungs aus Minden haben heute Abend ihr erstes Live-Video zum Song "Papalapap" veröffentlicht.


© warumLila

Entstanden ist das Video während ihrer Tour Ende Mai. Sie waren zusammen mit der Band Arbaitnehmer und dem Rapper Rudi O & the Beatzeps in Bad Oyenhausen, Schwarzenberg und Frankfurt am Main unterwegs.




Das Video ist genauso "verrückt" wie die Jungs selbst. Auch ihr Tourmanager und Booker wird das ein oder andere Mal auf die Schippe genommen. Zu sehen sind Einblicke in den Touralltag. Ob chilliges Beisammensein im Tour Bus mit den anderen Bands oder die letzten Vorbereitungen kurz vor dem Auftritt. Auch Teile vom Straßenmusizieren sind zu sehen. Desweiteren sind natürlich auch Livemitschnitte von den Konzerten in Schwarzenberg, Frankfurt und Bad Oyenhausen dabei. Seien es springende Menschen, verrückte Ruderer auf dem Boden oder auch die, die einfach nur die Musik genießen.

Außerdem ist das Video als kleines Appetithäppchen für die kommende EP, die im September erscheinen wird, gedacht.


warumLila - Papalapap




Auf ihrer Facebookseite halten euch die Jungs immer auf dem Laufenden.

Samstag, 23. Juni 2012

Die 4 Punkte


Glaube kann so einfach sein . . . 4 Symbole, die für 4 ganz einfache Punkte stehen.


Das Herz
Jesus liebt mich, weil er mich einzigartig geschaffen hat.





Das X
Ich habe gesündigt. Und dazu zählen auch all die kleinen Sünden.






Das Kreuz
Jesus starb für mich und deshalb sind mir meine Sünden vergeben.





Das Fragezeichen
Ich muss mich entscheiden, für Gott zu leben. Nicht mit ihm, sondern für ihn. Denn für ihn zu leben heißt, Leidenschaft zu haben.




Evangelist Andreas "Boppi" Boppart, Leiter von Campus Generation Ministry, hat nach etwas einfachem gesucht, um die Kernaussage der Bibel zusammen zu fassen. Denn viele junge Leute wissen oft nicht, was sie erzählen sollen, wenn sie gefragt werden, was ihr Glaube ist. Boppi hat das, was den christlichen Glauben ausmacht und wenn man die Bibel komprimieren würde, versucht herraus zu schälen.
"Da bin ich auf die 4 Symbole / die 4 Punkte gestoßen. Die Leute werden durch die Symbole neugierig gemacht. Man kann die Symbole als Armband oder T-Shirts tragen oder auf dem Auto als Aufkleber. Die Leute werden nachfragen, was ist das? Was bedeuten die Symbole?" erzählte Boppi bei einem Interview auf crosschannel.de.
Zu jedem dieser Punkte gibt es auf www.die4punkte.com einen kurzen Videoinput. Außerdem findet ihr dort Storys von verschiedenen Menschen und wie sie zum Glauben gekommen sind.
Die Seite ist aber nicht nur als reine missionarische Webseite gedacht, sondern sie soll dir helfen, dass du deinen Freunden kurz und knapp von deinem Glauben erzählen kannst.

Wie das funktionieren kann, erklärt dir Boppi auf www.die4punkte.com .

Dort findest du auch einen Shop, wo du dir Armbänder und T-Shirts, Flyer und Karten, sowie Aufkleber bestellen kannst.

"Die Hauptsache auf den Punkt gebracht."



Freitag, 22. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Cacau]

© andrearaithel.wordpress.com
Wenn man Cacau (Claudemir Jeronimo Barreto) heute so sieht, kann man kaum glauben, dass er früher ein ziemlich unbeherrschter Charakter war. Wegen seiner verbalen Ausraster und Wutausbrüche war er bei den Schiris in Brasilien gefürchtet - vielleicht nur ein Ventil seiner frustrierenden Umständen. Seine Familie lebte in ärmlichen Verhältnissen, die Mutter arbeitete als Putzfrau und sein Vater war im 90 Häuschen großem Dorf als Trinker bekannt. Cacau schämte sich dafür. Seine Mutter sagte ihm damals, er solle Fußballprofi werden und wenn es nicht klappen würde, könne er wieder zurückkommen und was anderes machen. Im Angesicht der vielen brasilianischen Talente, war sein Weg nach Europa fast aussichtslos, allzumal er bis dahin in keinem bekannten Verein spielte. Er entschied sich seinen Traum mit Gott in Angriff zu nehmen. Sein Traum half ihm auch dabei seinen Jähzorn und seine Unbeherrschtheit in den Griff zu bekommen.

©aref.de
"Kein Mensch kommt als Christ auf die Welt. Man muss sich entscheiden, ob man mit Gott leben will oder nicht. Bei mir hat es damit angefangen, dass mir eines Tages ein Mitspieler von Jesus und der Liebe Gottes erzählt hat. Ich verstand nicht, was er meinte, abe rich fand es so interessant, dass ich ihn das ganze Wochenende ausfragte. Und die Frage, wie man Gott entdecken kann, beschäftigt mich seitdem. Als mein Bruder Vladimir sich taufen ließ, war ich neugierig, ob Gott ihn verändern würde. Er verspielte nämlich ständig sein Geld. Nach seiner Taufe war es beinahe, als ob Gott einen anderen Menschen aus ihm gemacht hätte. Ich glaube, dass Gott für mich nur deswegen so interessant wurde, weil ich seine verändernde Kraft mit meinen eigenen Augen sehen konnte. Ich war beeindruckt, als mein Bruder mir erzählte, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. 'Aber wir sündigen doch weiterhin, wie kann man das denn abstellen?', habe ich Gott gefragt. Ich habe nur langsam verstanden, dass Jesus gerade dafür gestorben ist, dass er uns immer wieder von Neuem unsere Schuld vergibt, damit wir aus unseren Fehlern lernen können und dann ein besseres Leben führen."


© fußball-gott.com
Fehler macht Cacau weiterhin - auch als Christ - und manche ärgern ihn sehr. So ließ er sich z.B. im Pokalspiel gegen den 1.FC Nürnberg zu einem Schubser hinreißen. Gegenspieler Andreas Wolf bearbeitete ihn schon das ganze Spiel über und irgendwann platzte dem Brasilianer der Kragen. Cacau bekommt dafür die rote Karte und wird vom Platz gewiesen. Der VfB verliert mit 10 Spielern das Pokalfinale mit 2:3. Cacau sitzt hemmungslos weinend auf der Tribüne neben seinem Freund und Kollegen Dirk Heinen.
Das Leben eines Fußballers ist ein Auf und Ab, wenn man da keinen festen Boden unter den Füßen hat, kann einem der massive Druck ziemlich aus der Bahn werfen.
Cacau zeigt gerne, auf welchem Grund er sein Leben gebaut hat. Für seine Jesus-Shirts, für die es mittlerweile die gelbe Karte gibt, ist er bekannt.
"Ich habe das in Brasilien gesehen. Als ich Christ wurde, wollte ich den Fans das Beste sagen, was man einem Menschen sagen kann: Jesus liebt dich."

Die komplette Geschichte von Cacau findest du u.a. in der Fußball Bibel von David Kadel (Neuerscheinung 2012).

Mittwoch, 20. Juni 2012

Wir sind wieder unterwegs...

Wir sind für euch wieder auf den Deutschen Straßen unterwegs...



© Outbreakband
Diesmal geht's zuerst nach Leipzig.

Die Outbreakband, die Jugend-Lobpreisband des Glaubenszentrums Bad Gandersheim, ist auf  REAL LOVE Tour.  Die Tour startete am 15. Juni und endet am 1. Juli.

Mit rockiger und progessiver Musik wollen sie frischen Wind in die Lobpreisszene bringen.

Am 29. Juni sind sie in Leipzig (Eintritt frei) und wir sind dabei, um euch davon zu berichten.

Mehr Infos über die Band und zur Tour findet ihr hier.










Am darauffolgenden Wochenende wird's heiß!

© Rock am Pleißenbach

Am 6. Juli findet 18 Uhr in Röhrsdorf bei Chemnitz im Rahmen des Parkfestes Rock am Pleißenbach statt.
Mit dabei sein werden Kurfürst (Chemnitz), Arbaitnehmer (Frankfurt) und Holzweg (AT - Salzburg).

Moderne Rock-Kreationen, Balladen und fun-punkige Partysongs - kurz Fürstenrock - gepaart mit knackigen Showeinlagen und dem Glauben an Gott - das sind die 6 Jungs von Kurfürst aus Chemnitz.

* * * Leider wird es im Laufe des nächsten Jahres nicht mehr so viele Konzerte von Kurfürst geben, u.a. da Sänger Dirk für einige Zeit ins Ausland gehen wird. Es werden nur ausgewählte Konzerte gespielt, die ihr auf der Homepage der Band finden könnt. Nutzt die Chance! * * *

Die 4 sympathischen Jungs von Arbaitnehmer aus Frankfurt am Main überzeugen mit Alternative Rock Modern Indie. Mit ihren Songs holen sie ihr Publikum aus dem Alltag ab und nehmen sie mit auf eine musikalische Reise.

Holzweg reisen mit handgemachtem Alternative-Deutsch-Rock aus Salzburg an. Rau, erdig, straight und männlich, so beschreiben die 4 Jungs ihre Musik.

Und das Beste an Rock am Pleißenbach - ihr müsst keinen Cent dafür zahlen!

Mehr Infos gibt's hier.








 © J-Rock-Night

Und nur 1 Tag später, am 7. Juli findet in der Carl-Julius-Weber Halle in Kupferzell die J-Rock-Night statt.
Die Organisatoren der J-Rock-Night haben sich zum Ziel gesetzt, das Klischee aufzubrechen, dass Kirche nur etwas für Langweiler sei und holen sich in diesem Jahr zur 5. J-Rock-Night Minority, D:Projekt, Sacrety und Draw the Parade (ehemals Make Up Your Mind) ins Haus. Im Anschluss wird noch nicht nach Hause gegangen, denn es wird eine AfterShowParty mit CrossChannel.de geben.

Mit einer Mischung aus Pop-Punk und Melodic-Hardcore und der neuen EP reisen die 4 Jungs von Minority von Künzelsau nach Kupferzell.

Aus Dresden reisen D:Projekt an. Im Gepäck haben sie ihre neue CD "Nimm die ganze Welt" und ganz viel Pop-Elektro-Akustik-Rock.

Eine Band wie eine moderne Metropole: mal laut pulsierend, voll unbändiger Energie, dann wieder leise und fast melancholisch - das sind Sacrety aus Oberndorf am Neckar. Mit gewohntem Elektro-Rock-Core und einer ganzen Menge Energie rocken die 5 Jungs jede Bühne.

Und richtig heiß auf der Bühne wird's mit Draw the Parade. Häh? Draw the Parade, wer ist das? Die kennt doch keiner! Doch, denn die niederländische Ska Band Make Up Your Mind haben sich umbenannt und rocken jetzt als Draw the Parade die Bühnen dieser Welt.

Karten für die J-Rock-Night gibt's im VVK für 10 € und an der Abendkasse für 13 €.

Infos gibt's hier.










Also, wenn ihr noch nichts vor habt, dann nichts wie hin, vielleicht sehen wir uns ja bei einem der 3 Konzerte!

Dienstag, 19. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Gerald Asamoah]

© waschpakete.de
Gerald Asamoah erzählt wie er Gottes Eingreifen in seinem Leben gespürt hat:

Schlusspfiff im Zweitligaspiel von Hannover 96 gegen FC St. Pauli. Während ich zum Kabinengang laufe, spüre ich ein heftiges Stechen in meinem Bauch. Zwei Tage später die trockene Diagnose unseres Vereinsarztes: "Sie haben eine Herzwandverdickung. Sie können nie wieder Fußball spielen." Eine Welt brach für mich zusammen. Meine Karriere, die gerade erst gestartet war, sollte jetzt so plötzlich vorbei sein? Trauer, Wut und Enttäuschung wechselten sich ab. Wenn ich in dieser Phase nicht Gott gehabt hätte, wäre ich kaputt gegangen. Einige Zeit später flog ich zu einer weiteren Untersuchung in die USA. Ich wusste, dass viele gläubige Freunde für mich beteten. Der Arzt sagte mir, mein Herz sei stark genug für eine Belastung im Spitzensport, aber es bleibe ein gewisses Restrisiko, mit dem ich leben müsse. Dem Restrisiko gab ich von nun an einen Namen: "Gott". Er ist es, dem ich voll und ganz vertraue. Ein Wiederbelebungsgerät steht nun immer am Spielfeldrand. Auch wenn diese Zeit für mich schwer war, möchte ich sie nicht missen, denn sie hat mich näher zur Liebe Gottes gebracht.

Diese und andere Erlebnisberichte findest du auf www.fussball-gott.com und im Buch "Fußball-Gott - Erlebnisberichte vom Heiligen Rasen" von David Kadel.

Montag, 18. Juni 2012

Impuls für deine Woche

fotocommunity.com 
Jeder kennt dieses Gefühl, wenn alles um einen herum zusammenbricht...
Vielleicht steckst du noch mitten im Prüfungsstress, und du hast das Gefühl, dass du das alles nicht mehr schaffst. Vielleicht ist dein bester Freund / deine beste Freundin krank geworden und muss in eine Klinik, auf unbestimmt Zeit. Sicher fallen dir noch viele andere dieser Momente ein, in denen es dir sowieso schon schlecht geht und sich dann zu allem Übel der Rest der Welt auch noch gegen dich verschwört. Nichts klappt mehr so wie es soll und die Dinge, die dir passieren, kommen dir so vor als wären sie mit einem Fluch belegt. Ob es nun der Stress ist, eine Krankheit, Neid oder Eifersucht - all diese Sachen sind die kleinen "Flüche", die unser an sich so schönes Leben vergiften.
"Life is killing me, I want to rise again", schreit die Band Sacrety ihren Frust heraus: Das Leben bringt mich um, ich will wieder aufstehen.
Und dann kommt einer und ändert alles: "Unser Gott wandte den Fluch in Segen." (Nehemia 13,2)
Das ist eine wahnsinnig tolle Zusage, an die wir in solchen "Alles-sch***e - Momenten" denken sollten. "I give you my heart, so you can make it complete"sing Sacrety weiter. Ich gebe dir mein Herz, dass du es ausfüllen kannst.
Wenn du dich also fühlst, als würde rings um dich herum die ganze Welt zusammenbrechen, versuch einfach mal dein Herz vor Gott auszuschütten. Er will die Löcher ausfüllen, die die kleinen Flüche in dein Herz gebrannt haben, und aus ihnen einen Segen machen für die ganze Welt. Im Nachhinein betrachtet ist sicherlich die ein oder andere Sache dumm gelaufen, aber daraus ist vielleicht etwas entstanden, das wunderbar ist und ohne das Missgeschick nie passiert wäre.
Also, schütte Gott dein Herz aus, und lass ihn den Fluch in Segen wandeln. Er kann dein Herz ausfüllen!

PS: Schreibe dir doch den Bibelspruch auf, wenn er dir gefällt, und steck ihn in dein Portemonnaie. Dort kann er dich immer wieder daran erinnern, dass Gott einen guten Plan für dich hat.


Hier für dich noch das Lied von Sacrety:


Samstag, 16. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Zé Roberto]

© fussball-gott.com



"Eines Tages erzählte meine Mutter von einer Begegnung mit Gott. Sie sprach von Gottes Liebe zu uns, und dass wir jetzt alle auf Jesus vertrauen sollten. Also fing ich eines Tages einfach damit an, in der Bibel zu lesen - ich hatte ja vorher nie gemerkt, wie spannend das war! Ich habe darin entdeckt, dass Gott nicht nur unser Vater sein will - ich hatte ja keinen, weil unser Vater uns verlassen hatte -, sondern dass er etwas Besonderes mit meinem Leben vorhat. So habe ich also angefangen, mit Gott zu reden. Nicht nur, wenn es mir schlecht ging, sondern auch in guten Zeiten, um ihm für so viel Schönes zu danken." [Zé Roberto in "Fußball Gott - Erlebnisberichte vom heiligen Rasen"]

Freitag, 15. Juni 2012

Himmelfahrt-Festival 2012 (Heilbronn)

"GOD'S NOT DEAD, HE'S SURELY ALIVE, HE'S LIVING ON THE INSIDE, ROARING LIKE A LION!" (Newsboys)

Casting Crowns, Newsboys, Samuel Harfst, Good Weather Forecast, Sacrety, warumLila - um nur einige zu nennen. Mit diesen Bands lockte Veranstalter Ralf Wieland gut 4.500 Besucher zum 13. Himmelfahrt-Festival in das „redblue Veranstaltungscenter“ nach Heilbronn. 

Bereits eine Stunde vor dem offiziellen Einlass hatten sich Hunderte Musikbegeisterte vor der Halle versammelt und warteten gespannt auf den Einlass. Dieser lies lange auf sich warten, aber als es dann soweit war, strömten die Fans in die Halle um sich gleich von Beginn an einen guten Platz in der ersten Reihe zu sichern.

Gott zu loben und ihn die Ehre zu geben stand von Beginn an im Mittelpunkt des 13. Himmelfahrt-Festivals in Heilbronn. Die Outbreakband eröffnete das Festival mit deutschem Lobpreis. Ihre Texte tiefgründig und ihre Musik sehr modern, womit sie sich hinter Bands, wie beispielsweise Hillsong, nicht verstecken müssen. Ein, wie wir finden, gelungener Auftakt für den Rest des Abends.

Das Line up verteilte sich an diesem Tag auf insgesamt drei Bühnen. Auf der dran-Stage, gleichzeitig die größte Bühne, spielten die Top-Acts des Abends. In einer kleinen Nebenhalle spielten auf der teensmag-Stage Bands wie Sacrety, warumLila und Samuel Harfst. Dazu gab es noch die worship-Stage. Auf dieser fand 2 mal eine Lobpreiszeit mit der Band Good Weather Forecast und dem Jugendevangelisten Andreas „Boppi“ Boppart statt.

Nach dem die Outbreakband das HFF eröffnete, ging es auch auf der teensmag-Stage los. Die Band Lea & the Brownies durfte dort als Opener spielen. Ihre Musik ist ein Mix aus Singer/Songwriter  und Pop. Sie selber beschreibt ihre Musik wie folgt: Musik zum Nachdenken, Abdancen, Traurigsein, gute Laune haben, Herzschmerz verarbeiten, als Wut-Ventil. Für jeden ist da etwas dabei.

Auf der Hauptbühne heizten derweil Good Weather Forecast richtig ein. Mit ihrer Power Pop – Party Rock Musik verbreiteten sie gute Laune und brachten das Publikum zum Springen und Tanzen. Party pur war angesagt. Und dabei wurde auch Gott die Ehre gegeben. Kaum zu glauben wie diese Jungs die Halle zum Beben brachten. Es wurde getanzt und geklatscht, egal ob in der ersten Reihe oder im letzten Winkel der Halle.





Mit Samuel Harfst kam eher ruhige Musik auf der teensmag-Stage zum Erklingen. Die doch kleinere Halle füllte sich schnell. Mit bekannten Liedern wie „Privileg zu sein“ oder „Wege vor mir“ nahm er seine Zuhörer wieder mit auf seine Reise. Schade das nach ca. 45 min das Konzert von ihm schon wieder vorbei war...

Gungor? Bitte wer? Das fragten sich einige als sie sich das Line up des HFF durchlasen. Relativ unbekannt sind Michael Gungor und seine Band in Deutschland bis zum Beginn ihres Auftrittes gewesen. Ihre Musik ist bewusst kein typischer Lobpreis, sowohl melodisch als auch inhaltlich. Sie sagen selber: „So wie Gott, kann man auch die Anbetung nicht in eine Schublade stecken.“ Und das merkte man bei ihrem Konzert, mit dem die Band Gungor viele neue Fans gewonnen haben.

Währenddessen gaben die 4 Jungs von My little Rockstar Dream ihr Konzert auf der teensmag-Stage. Wie ihr Bandname schon verrät, leben sie auf der Bühne ihren Traum vom Rockstarleben aus. Ihre Musik bewegt sich zwischen Alternativerock/ Emo und Punkrock. Auf dem HFF überzeugten sie mit ihrer energiegeladenen Show von Anfang bis Ende.

Nun wurde es Zeit für den Sieger der Facebook „Nachwuchsband“ Abstimmung. Mit gut einem Drittel in der finalen Abstimmung abgegebenen Stimmen gewannen die 4 sympathischen Jungs von warumLila. Musikalisch bewegt sich die Band im Bereich Pop-Rock, Pop-Punk mit alternativen Elementen. Sie sind nicht nur laut und tanzbar, sondern kommen auch mal etwas ruhiger und getragen von der Bühne. Diese klanglichen Auf und Abs und die Abwechslung von rockigen Nummern und getragenen Balladen waren auch bei ihrem Auftritt auf der tennsmag-Stage zu spüren. Die Jungs gaben von Beginn an alles und begeisterten das Publikum zu Recht. Die Halle war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum tanzte und sprang so ausgelassen, dass sogar die Security kurzzeitig eingreifen musste. Die 4 hatten noch nicht mal die Bühne verlassen, da verlangte das Publikum schon eine Zugabe, welche sie auch prompt bekamen. Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt von warumLila.

Mit Johannes Falk kam ein Künstler auf die dran-Stage der eigentlich nur ein Piano braucht um seine Zuhörer mit zu nehmen. Dennoch, auch mit Band konnte er überzeugen. Mit seiner deutschen Popmusik brachte er Abwechslung auf die Bühne. Er spielte unter anderem viele Lieder seines Debüt Album „Pilgerreise“ und nahm seine Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durchs Leben mit allen Höhen und Tiefen, der Suche nach Wahrheit und nach dem ewigen Leben.

So langsam nährte sich das HFF dem Ende. Denn mit Sarcrety kam der Headliner der teensmag-Stage auf die selbige. Sie begeisterten schon fast wie immer die Besucher und lieferten mit ihrer energiegeladenen Show einen perfekten Abschluss der teensmag-Stage. Ihre Musik, die sie selber als Electro-Rock-Core bezeichnen, ist sowohl melodisch als auch textlich mit großem Tiefgang. Seien es Lieder von ihrem Album „Alive“ oder dem Worship Album "Shout for your Glory", welches sie mit Good Weather Forecast  zusammen aufnahmen, sie überzeugten das Publikum. Und auch ihre Messsage, die sie verbreiten ist klar: „dass es ein Ziel gibt, einen Sinn, eine Hoffnung, die niemals stirbt sondern alles Böse mit Gutem überwindet.“

Nun wurde es Zeit das die Headliner des Himmelfahrt-Festivals die Bühne betraten.  Den Anfang machte die US-amerikanische Band Newsboys aus Nashville. Heiß erwartet überzeugten sie das Publikum mit neuen Liedern wie „Here We Stand“ oder „The King Is Coming“. Aber auch alt bekannte Stücke kamen zum Erklingen. Frontmann Michael Tait, vielen noch von DC Talk bekannt, brauchte nicht viel um das Publikum zu begeistern. So kann Worship-Musik auch klingen. Auch sie wurden vom Publikum angehalten noch eine Zugabe zu spielen. Mit „God's Not Dead“ taten sie dies dann auch. Die Menge sprang im Takt und sang so laut, dass es eine schon fast einmalige Atmosphäre ergab.

Nachdem die Newsboys nach einer knappen Stunde die Bühne verliesen, wurde das Publikum auf eine harte Probe gestellt. Normalerweise dauerten die „Umbauphasen“ zwischen 10 und 20 Minuten. Nicht so bei den Casting Crowns. Es gab wohl technische Probleme und so dauerte es eine halbe Ewigkeit (ca. 60-90 Minuten) bis die Casting Crowns endlich als Headliner der dran-Stage diese betraten. Doch was dann folgte war ein sehr gelungener Abschluss des HFF. Das Konzert gleichte einem musikalischen Gottesdienst. Zwischen den Songs, wie „Courageous“ oder „Praise you in this Storm“ erzählte Frontman Mark Hall immer wieder kurze Anekdoten. Er predigte und betete für und mit dem Publikum (übersetzt würde alles von Arne Kopfermann, der auch auf der dran-Stage moderierte). Aber auch alt bekannte Klassiker wurden gespielt wie „Who Am I“, „Lifesong“ oder auch „East To West.“

Um kurz vor Mitternacht ging das 13. Himmelfahrt-Festival zu Ende. Ein sehr gelungenes Festival, was wieder deutlich macht, dass Christsein nicht langweilig ist und was Lust auf mehr macht. Allgemein muss man noch sagen, dass es, bis auf den „leicht“ verspäteten Einlass und die längere Umbauphase vor den Casting Crowns, sehr gut organisiert war.






Weiter Bilder gibt’s HIER. Video's von Heilbronn findet ihr auf youtube.com.

Hier das Video von unserem persönlichen Highlight auf dem Himmelfahrt-Festival.

Newsboys – „God's Not Dead“



Mittwoch, 13. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben... [Jürgen Klopp]


© Die Fußball-Bibel / facebook
Jürgen Klopp, Trainer des BVB, über seinen Glauben:

Im Gegensatz zu Jungs wie Zé Roberto und Cacau, die in sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind, komme ich aus einer sehr behüteten schwäbischen Familie, in der man sich keine Sorgen machen musste, ob am nächsten Tag auch genug zu essen auf dem Tisch stand. Für die meinsten von uns ist so etwas auch völlig normal, und doch denke ich, dass ich mir eine gewisse Dankbarkeit darüber bewahren möchte. Das ist nur einer der Gründe, warum ich am Ende des Tages mit meiner Frau Ulla immer gemeinsam zu Gott bete. ... Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest. Aber auch ein starker Rückhalt, der mir die nötige Lockerheit gibt, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen, und dem nötigen Vertrauen, dass der "da oben" schon alles richtig macht. Auch dann, wenn manche Reporter nach Niederlagen wieder mir der nervigsten aller Fragen ankommen: "Ist der Fußball-Gott denn gegen Mainz?" Um diese Frage ein für alle Mal zu benatworten: Es gibt zwar keinen Fußball-Gott, aber ich glaube, dass es einen Gott gibt, der uns Menschen liebt, genauso wie wir sind, mit all unseren Macken, und deswegen glaube ich, dass er auch den Fußball liebt!

Diese und andere Erlebnisberichte findet ihr auf www.fussball-gott.com  und im Buch "Fußball-Gott - Erlebnisberichte vom Heiligen Rasen" von David Kadel.

Dienstag, 12. Juni 2012

warumLila im Interview


In Schwarzenberg ergab sich für uns die Möglickeit mit den Jungs von warumLila über ihre Band und ihren Glauben an Gott zu reden.
warumLila

warumLila sind 4 Jungs, Vita-Gesang; Anton-E-Gitarre, Backings; Eric-Bass, Backings; Frido-Schlagzeug, Backings, im Alter von 19 bis 24 Jahren aus der Umgebung von Minden, studieren aber zurzeit in 2 verschiedenen Bundesländern. Musikalisch bewegt sich die Band im Bereich Pop-Rock, Pop-Punk mit alternativen Elementen, was dazu führt, dass ihre Live Auftritte von klanglichen Aufs und Abs bestimmt sind. Mal laut und tanzbar und dann wieder ruhig und getragen, und immer verbunden in der Leidenschaft zur Musik.

CDs:
... warum nicht? (EP, 2009)
das schönste Rätsel (EP, 2010)

Stellt euch kurz mit drei, in diesem Fall vier, wichtigen Eigenschaften vor.
Vita: kreativ, begeisterungsfähig, und chaotisch
Anton: musikalisch, perfektionistisch und ein bisschen langsam
Frido: einfühlsam, diszipliniert, stetig
Eric (da Eric beim Interview nicht anwesend war, haben sich die anderen 3 Jungs Gedanken über Erics Eigenschaften gemacht): organisiert, großzügig, Ruhepol, Mann der Tat

warumLila in drei Worten.
absolut ober geil, nein Spaß. Wir sind lebensnah, motivierend und spaßig.

Wann habt ihr angefangen Musik zu machen? bzw. Seit wann gibt es euch? Und wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen?
Als Band machen wir seit 2007 Musik, in der aktuellen Besetzung seit 2012. Wir haben unter dem Namen „alleynoise“ angefangen und 2009 unseren Namen in warumLila geändert, weil wir nur noch deutsche Musik gemacht haben und sich den englischen Namen keiner merken konnte. Uns war es wichtig, einen Namen zu haben, den man sich leicht merken kann, der auch was Verrücktes, Unkonventionelles hat. Aber wie wir genau auf warumLila gekommen sind, bleibt unser kleines Bandgeheimnis.


Woher nehmt ihr eure Ideen für neue Songs?
Die Grundideen kommen oft von Vita oder einfach beim Jammen im Proberaum.
Auf die Texte bezogen Alltagssituationen, was uns halt beschäftigt. Also es ist eigentlich nie so, dass wir uns hinsetzen und sagen: „Heute schreiben wir einen neuen Song“, sondern das passiert einfach - wie gesagt - durchs „Rumjammen“.

Wie bringt ihr Band und Arbeit/Studium unter einen Hut?
Im Moment gar nicht (Anton und Frido lachen). Wenn wir die nächste Prüfung nicht schaffen, können wir uns bald schon komplett auf die Band konzentrieren. Nein Quatsch, das ist schon nicht so leicht, aber bisher ging es immer irgendwie. Wir haben relativ feste
Prüfungszeiten, wo wir halt lernen müssen und in den sechs Wochen machen wir dann kaum was. Aber in den Semesterferien machen wir dann ganz viel, wie Studio oder Gigs spielen.



 Euer lustigstes / schönstes / peinlichstes Erlebnis?
Also schöne Momente gab es viele. Wir hatten einige gute Konzerte. Zum Beispiel beim InSpirit Rockfestival 2012, das war schon ein Highlight. Was uns noch gut in Erinnerung geblieben ist: ein Kneipenkonzert, wo wir um 5 Uhr morgens vor ca. 25 Leuten gespielt haben, die fast alle schon jenseits der 30 waren. Wir hatten eine „nichts-zu-verlieren“-Stimmung und haben die echt weggerockt.

Ihr ward ja vor kurzem schon im Studio, auf was dürfen sich eure Fans in naher Zukunft freuen?
Auf endlich richtig gute Soundqualität. Wir sind dafür nach Mannheim gefahren und haben das erste Mal mit einem Produzenten (Martin Rott) zusammengearbeitet, was man den Songs auch anhören wird. Uns war es wichtig, Songs auszuwählen, die live gut funktionieren und unsere aktuelle Entwicklung repräsentieren. Unter anderem sind „Lass nicht los“, „Wenn alles so leicht wär“ und „Danke“ auf der EP mit drauf.

Wann erscheint die EP?
Das wird wahrscheinlich Ende August so weit sein.

Unser Blog heißt „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Frido: Also für mich ist es wichtig, dass ich versuche immer bewusst zu leben, dass man Gott repräsentiert im Alltag, dass man sich dieser Verantwortung bewusst ist. Auch ist mir wichtig, dass mir der Glaube Halt gibt, weil es schon ab und zu nicht so einfache Situationen im Leben gibt, wo man mit sich selbst nicht so im Reinen ist und da ist der Glaube echt schon eine Stütze, ohne die es echt schon ziemlich schwierig wäre.
Vita: Der Glaube ist für mich das, wo man immer zurück kann, wenn alles irgendwie schief läuft. Wir haben als Band gemerkt, dass wir oft nur dann zu Gott gebetet haben, wenn wir drauf angewiesen waren. Klassisches Beispiel: vor dem Gig beten aber danach nicht. Wir haben uns jetzt vorgenommen auch nach dem Gig zu danken, das ist genauso wichtig. Wenn wir z.B. vor einer Probe beten, versuchen wir bewusst für Sachen zu danken, die gut laufen, weil man sonst oft nur in eine „Bitthaltung“ verfällt. Wir versuchen in letzter Zeit Gott mehr einzubeziehen und merken, da passiert etwas.
Anton: Es ist nicht immer einfach, weil Glaube viel mit Vertrauen zu tun hat. Das ist so eine Sache, mit der ich mich in letzter Zeit beschäftige. Gott zu vertrauen und ihm Sachen abzugeben.

Was wollt ihr zum Schluss noch unseren Lesern mitgeben?
Ich (Vita) finde, dass jeder Mensch irgendwas hat, wofür er gemacht ist. Wenn man sich mit Mittelmäßigkeit zufrieden gibt, dann ist das Leben irgendwie farblos. Ich denke, Gott erwartet  von uns, dass wir das tun, wofür wir geschaffen sind. Das macht uns selbst glücklich und man kann den Menschen um einen herum dann noch viel mehr geben. Klar ist das nicht immer leicht, aber es ist das, was einen erfüllt.


warumLila - Lauf (unplugged)



warumLila - Wenn alles so leicht wär  (Live at Balinger Rockfestival 2012)



warumLila - Dankeschön (Live at Inspirit Rockfestival 2012)



Weiter Infos und Tour Dates zu warumLila gibts HIER.

Wenn Fußballer glauben... [Marcelo Bordon]

fußball-gott.com

Marcelo Bordon wurde von seinem Trainer Magath gefragt, ob er am nächsten Tag spielen könne. "Ich denke schon", antwortet er. Aber eigentlich hatte er bei jedem Schritt tierische Schmerzen im Fuß. Doch er zögert, es dem Trainer zu sagen...

Am Tag des Spiels hatte er immer noch Schmerzen. Er dachte: "Eigentlich macht es doch gar keinen Sinn, überhaupt aufzulaufen." Aber aufgeben wollte er auch nicht.

Genau in solchen Situationen betet Marcelo Bordon, um die richtige Entscheidung treffen zu können. Er bat Gott um Kraft für seinen Fuß und dass Gott die Schmerzen wegnimmt.

Doch irgendwie wurde es nicht besser. Die Schmerzen waren immer noch da. So langsam machte sich Enttäuschung auf seinem Gesicht breit. "Warum habe ich denn eigentlich dafür gebetet, wenn es doch sowieso nichts bringt?" Er entscheidet sich dafür, zu kämpfen. Bis zur letzten Minute blieben die Schmerzen und er wusste, dass es ganz schön schief gehen konnte, als er 15.28 Uhr das Gottlieb-Daimler-Stadion (seit 2008 Mercedes-Benz-Arena) betrat.
© fussball-gott.com
Doch dann, während der Gegner sein Spiel spielt, merkt Marcelo Bordon, dass es immer besser wird. Alles nur Einbildung? Er ist sich sicher: Wenn er sich dafür entschieden hätte, zu Hause zu bleiben, hätte er nicht miterleben können, wie in der 35. Minute Seitz' Flanke auf seinem Kopf landet und er mit einem wunderschönen Kopfball zum 1:0 für die Führung gegen Schalke sorgt.

Die ganze Geschichte findest du auf fußball-gott.com und im Buch "Fußball-Gott - Erlebnisberichte vom heiligen Rasen" von David Kadel.

Montag, 11. Juni 2012

Wenn Fußballer glauben...

© aref.de
Das Runde muss ins Eckige.
Die Europameisterschaft ist im vollen Gange und Fußball-Deutschland sitzt gebannt vorm Fernsehgerät.
So schön auch der Tor- und Siegesjubel ist - es gibt Spieler für die es auch noch mehr als das runde Leder gibt. Es gibt Fußballer, die nicht nur bei einem Tor oder gar bei einem Titel jubeln - Fußballer, die eine noch tiefere Freude ins sich tragen.
Bordon, Asamoah, Zé Roberto, Du-Ri Cha, Marco Rose und noch viele mehr beten vor Spielen zu Gott und danken dem da oben im Himmel bei Toren, Siegen und auch bei Niederlagen...
Wenn Fußballer glauben... ist Gott auch auf dem heiligen Rasen dabei!
Im Buch "Fußball-Gott - Erlebnisberichte vom heiligen Rasen" von David Kadel erzählen Fußballspieler ihre Geschichte mit Gott und wir starten auf Burning Heart Reports ein EM Fußball Special.




Klick aufs Bild, um dir das Buch anzusehen.




Oceana - Endless Summer (ofizielle EM Hymne)



Impulse für deine Woche

Sand oder Öl?

www.fotocommunity.de
Gerät Sand ins Getriebe, drehen sich die Zahnräder nur knirschend und mühsam.
Liegt hingegen ein Getriebe in der gefüllten Ölwanne, läuft »alles wie geschmiert«.
Das weiß man schon lange und hat beides zu Redensarten gemacht, mit denen man das
Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Menschen charakterisiert.

Meistens versteht man das Bild negativ, während man beim »Öl im Getriebe« wohl nur an eine positive Wirkung denkt. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Einsatzfreude, dazu Freundlichkeit im Umgang mit den Kollegen, all das ist Öl im Getriebe, wo immer Menschen leben. Christen sollten sich in ihrer Umgebung als »Öl im Getriebe« erweisen. Sie können es sich nämlich leisten, zugunsten des allgemeinen Friedens immer wieder einmal auf ihre Rechte zu verzichten, weil Gott auf sie Acht hat und solche Handlungsweisen gern sieht und einmal auch belohnen wird.Da denke ich besonders an den Montagmorgen, an dem sich die meisten Menschen erst von den Strapazen des Wochenendes erholen müssen. Dann sollten Christen ausgeschlafen sein und manche schlechte Laune abfedern, ehe es zu einem Krach kommt. Und wenn ein Kollege noch nicht ganz wach ist, kann man ihm ein wenig voranhelfen. Wäre das nicht ein lohnendes Ziel, »Öl im Getriebe« zu sein?

Samstag, 9. Juni 2012

Arbaitnehmer im Interview

In Schwarzenberg hatten wir die Möglichkeit in einem recht lustigen Interview mit den Jungs von Arbaitnehmer über ihre Band und den Glauben an Gott zu sprechen.

© arbaitnehmer/facebook

Die 4 sympathischen Jungs aus Frankfurt am Main heizen das Publikum mit ihrem Alternativ Rock Modern Indie ganz schön ein. Mit ihren rockigen und energiegeladenen, aber auch gefühlvollen Songs holen sie das Publikum ab und nehmen sie mit in eine "andere Welt".

Angefangen haben sie als Gottesdienstband im Jahr 2006. Mittlerweile rocken sie nicht nur große und kleine Bühnen. 2011 waren sie zum Beispiel auch auf Schultour.

CDs:
Arbaitnehmer (EP)
Friegastraße (2010)

Wer ist Arbaitnehmer - in 3 Worten?
Rockig, zielstrebig und gläubig.

Stellt euch kurz mit 3 wichtigen Eigenschaften vor.
Jonathan: kreativ, lustig, spontan
Adur: flexibel, immer auf Achse und für jeden Spaß zu haben
Markus (Laubi): andauernd am Trommeln, ehrgeizig, freundlich
Jonathan: Freundlich... hmmm...
Robert: Was soll ich denn sagen?
Markus: Du hattest gerade 3 Antworten Zeit...
Robert: Motiviert, nachdenklich... intelligent - stimmt, ich bin der einzige mit Abitur in der Band!

Jonathan, du bist sozusagen das "Urgestein" der Band und von Anfang an dabei. Seit wann gibt es euch und wie habt ihr euch zusammengefunden?
Jonathan: Ursprünglich haben wir uns Ende 2006 gegründet. In der Jugendkirche, der Subzone und Frankfurt, haben wir damals im Gottesdienst gespielt. Aber es hat sich mehr als nur eine Gottesdienstband daraus entwickelt: Wir wurden für Konzerte angefragt und waren dann am Wochenende auch auf Tour. Und es ist ja auch logisch, dass sich Interessen verschieben. Dadurch kam es im Laufe der Zeit zu einigen Wechseln, so dass wir jetzt seit November 2011 in dieser Formation zusammen Musik machen.
Markus: Ende 2009 gab es eine Neuformation. Da hat Arbaitnehmer sich so richtig gefunden. Ab dann waren wir auch regelmäßig unterwegs, haben unser erstes Album aufgenommen. Da haben sich die Musiker gefunden, bei denen Musik hohe Priorität hatte und die nicht so in anderen Bereichen eingespannt waren. Ende 2011 kam Adur als neuer Bassist dazu. Unser Keyboarder Jamie hört jetzt auch aus privaten Gründen und Zeitgründen auf. Und jetzt sind wir zu viert unterwegs und werden so auch weiter machen.

Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen und was bedeutet er?
Wir sehen uns als "Arbaitnehmer" von gott. Gott ist unser "Arbaitgeber". Wir arbeiten im Bereich Musik für Gott. Natürlich gibt es auch ganz viele andere, verschiedene andere Positionen, wo man "Arbaitnehmer" sein kann.

Gibt es bei euch in der Band eine klare Aufgabenverteilung, wer was macht?
Robert: Ja, der Laubi macht alles! (alle lachen) Nein, stimmt nicht. Also es gibt schon eine Aufgabenverteilung. Der Laubi macht z.B. das Booking und organisiert Konzerte. Das ist ein sehr großer Bereich. ich schreib Texte und auch Musik. Außerdem mache ich noch die Gebetsmail. Wir haben so eine Rundmail, die wir rumschicken, dass Leute für uns beten.
Jonathan: Ich schreibe Musik und kümmere mich jetzt um den Merchandising Bereich.
Adur: Multimediabereich ist mein Part. Ich koordiniere das. Videos und was die Posts auf unserer Homepage, gerade im Audio- und Mediabereich angeht.
Robert: Und alles, was sonst noch so anfällt, da fragt man dann den Laubi!

Wie bekommt ihr eigentlich Job und Band unter einen Hut? Oder könnt ihr von eurer Musik leben?
Mit ganz viel Leidenschaft für das, was wir tun. dadurch ist es, glaube ich, möglich, dass man am Wochenende auch die Zeit, die auch anstrengend ist, so einfach besteht, weil's einfach pure Leidenschaft ist, diese Musik und die Band einfach auszuleben. Wir sind alle noch im Job oder im Studium oder in Ausbildung. Und je nach dem wie's weitergeht, wird's vielleicht mal mehr und dann gucken wir mal. Aber wie wir das schaffen: Pure Leidenschaft.

Ihr habt im März euer erstes Musikvideo gedreht. Wie war das für euch?
Jonathan: Hammer Gefühl! Und das hat auch wieder unser Schlagzeuger super organisiert gehabt. Was mich fasziniert hat an dem Musikvideo war, dass so viele Leute gekommen sind, um uns da zu unterstützen im Velvet Club, wo wir gedreht haben. Und wir sind jetzt auch sehr gespannt darauf, wie es wird.
Robert: Es hat sich sehr nach professionellem Arbeiten angefühlt. Überall Leute, die an etwas gearbeitet haben: Kamerateams, Tanzgruppe, Schauspieler usw. Das war sehr gut.

Steht schon fest, wann das Video veröffentlicht wird?
Nicht so ganz. Es gibt noch ein paar andere Dinge, die erledigt werden müssen. Aber dieses Jahr auf jeden Fall noch, spätestens im August. Dazu kommen noch ein paar Sachen, auf die man sich freuen kann. Das muss halt alles parallel passieren.

Was sind so eure lustigsten oder schönsten oder peinlichsten Erlebnisse, die ihr bei Konzerten hattet?
Also, da wir gerade hier sind: Wir waren das erste Mal im Herbst 2010 im Erzgebirge. Da haben wir in Annaberg-Buchholz auf dem Jugendfestival gespielt - ganz spontan. Und der Simon (ehemaliger Bassist) war auch zum ersten Mal hier. Er wollte eigentlich etwas ganz anderes sagen, aber er hat sich ein bisschen in der Wortwahl vergriffen. Wir hatten die ersten Songs gespielt - die Menge hat getobt, es war super - und dann sagte er: "Ja, wir waren ja noch nie hier und wir müssen echt sagen, es ist gar nicht so schlecht hier im OSTEN!" Und die Menge hate "Buuuuhhhh" geschrien und er hat sicg natürlich gleich korrigiert. Ansonsten ist der Jamie, unser Keyboarder, mal mit dem Bühnenpodest eingestürzt. Das ist unter ihm durchgebrochen, weil er ein bisschen zu viel Gas auf der Bühne gegeben hat. Außerdem wurden wir mal von der Polizei auf dem Weg nach Cuxhaven kontrolliert. Das war auf Höhe der holländischen Grenze. Zwei kleine Autos vollgepackt bis zum Anschlag. Junge Leute drin. Da hatten sie wohl den Verdacht gehabt, dass wir gewisse Dinge bei uns tragen, die man nicht unbedingt zu sich nehmen sollte. Und Jonathan wurde dann erstmal schön getestet. Das volle Programm. Wir wollten dann noch mit den Polizisten ins Gespräch kommen und haben gesagt, dass wir auf der Durchreise nach Cuxhaven sind und dass wir eine christliche Band sind. Aber die haben einfach nur gesagt: "Ja ja, wir sind auch eine christliche Band." Wir haben ihnen auch eine CD angeboten, aber die wollten sie bzw. durften sie nicht nehmen. Aber was auch gut war: Wir haben neulich auf der Zeil gespielt, in Frankfurt. Da waren gerade die großen Blockupy-Proteste und natürlich auch ganz viel Polizei. Wir spielten und dann kam nachher ein Polizist zu uns und meinte: "Es war so hammergeil vom ersten Song an. es war so super. kann man auch eine CD von euch haben?" Eigentlich dachten wir, dass er uns wegschicken wollte, als er zu uns kam.

Habt ihr ein bestimmtes Ritual vor euren Auftritten oder gibt es irgendwas, das ihr immer dabei habt?
Robert: Wir sitzen immer im Kreis zusammen und beten vor jedem Konzert. Und dann haben wir auch noch ein anderes, aber das verraten wir nicht.

Auf was dürfen sich eure Fans dieses Jahr noch so freuen?
Sie dürfen sich darauf freuen, dass wir dieses Jahr ganz viel daran arbeiten, dass nächstes Jahr alles besser wird.  Das heißt, viele neue Songs werden geschrieben, es wird an einem neuen Album gearbeitet, es werden sogar weitere Musikvideos gedreht. Man wird uns auf jeden Fall präsenter erleben - erstmal in einer anderen Form und dann auch wieder live. Wie gesagt, wir sind in der Songwerkstatt und werden uns dafür ein bisschen Zeit nehmen. Es soll gut werden. Das habt ihr Fans da draußen alle verdient! Dafür nehmen wir uns viel Zeit. Das ist so unser Programm für dieses Jahr. Wir haben aber auch trotzdem einige Konzerte. Auch hier im Erzgebirge - am 6. Juli wieder in Röhrsdorf (Rock am Pleißenbach) mit Holzweg und Kurfürst zusammen. Darauf kann man sich freuen.

Unser Blog heißt ja "Burnin' Heart Reports", deshalb wollen wir gern mit euch noch kurz über euren Glauben reden. Was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Er ist alles für uns. Der Glaube ist gar nicht mehr wegzudenken bei uns im Alltag. Das nehmen wir dann auch mit in die Band. Unser Glaube ist das, was uns ausmacht. Wir machen einfach Musik zusammen und geben Gott damit die Ehre. Das ist einfach alles für uns. Es ist auch das, was uns zusammenhält. Bei unseren Bandproben haben wir auch immer eine kleine Andacht vorher und beten zusammen. Es ist das, was uns verbindet. Für jeden einzelnen spielt es im Alltag auch eine übergeordnete Rolle. Da kommt auch noch mal der Bandname ins Spiel. Arbaitnehmer mit "ai": Da steckt das englische Wort "bait" (Köder) drin. Wir wollen die Leute einfach für den Glauben, für Jesus begeistern und anlocken. Und das wollen wir eben mit der Musik machen. Wir sehen uns da auch wirklich als berufen von Gott, unsere Fähigkeiten in der Musik einzusetzen - für ihn einsetzen. Das ist auch der einzige Grund, warum unsere Band existiert. Wir machen die Musik nicht nur, weil uns die Musik so viel Spaß macht. Es ist natürlich auch ein grund, aber nicht der wichtigste. Wir sehnen uns nicht nach Ruhm oder so was, sondern es geht einfach darum, dass wir vor Leuten Musik machen können und den Glauben an die Leute weitergeben können. Das kann man auch im Büro, in der Schule, zu Hause in der Familie, im Sportverein... Überall kann man irgendwie für Gott arbeiten.

Was möchtet ihr zum Schluss noch unseren Lesern mit auf dem Weg geben?
Lest "Burning' Heart Reports"! Bleibt da drauf. Die haben schon über unser Video berichtet - sehr engagiert. Lest auch die Reporte durch von den Festivals, die sie besuchen. Richtig toll. Tolle Berichte, tolle Bilder usw. Ansonsten wünschen wir euch Gottes fetten Segen, Gesundheit, gute Musik in den Ohren und wir würden uns freuen, wenn wir euch mal auf einem Konzert sehen würden. Ansonsten besucht unser gerne auch auf Facebook oder auf der Internetseite. wenn ihr noch Fragen zu dem Interview habt, könnt ihr die gerne auch auf unserer Seite posten! Aber auf jeden Fall immer Gottes Segen!



Arbaitnehmer über ihr Album "Friegastraße"




Arbaitnehmer - andere Welt (Live auf der Churchnight 2011)




Arbaitnehmer - Stille (unplugged)




In diesem Sinne, seid gesegnet und besucht Arbaitnehmer mal auf ihre Homepage oder auf facebook.