Montag, 31. Dezember 2012

Impuls für deine Woche

www.neuesbuch.de
Dieses Jahr wird es kein Frühstück mehr geben, für keinen von uns!
2012 wird morgen gewesen sein!

Ging ganz schön schnell, wenn man jetzt zurückblickt, nicht wahr? Dabei klingen 366 Tage, 8784 Stunden, 527040 Minuten oder 31622400 Sekunden doch eigentlich ziemlich, ziemlich lang! Und doch sind schon wieder fast so viele Sekunden vergangen seit dem 1.1. 2012.
Zeit vergeht und vergeht, man merkt gar nicht, wie schnell sie rennt! Aber nicht nur die Zeit vergeht, sondern auch wir vergehen irgendwann.

„Himmel und Erde werden vergehen“ (Mt. 24, 35a), das hat schon jemand vor mehr als 2000 Jahren festgestellt. Jesus wusste, dass alles auf Erden vergänglich ist und dass selbst der größte Stein im Laufe der Zeit zu Staub zerfallen kann und alles, egal wie lange es sich schon gehalten hat, irgendwann in sich zusammenfallen und verschwinden wird!

Aber Jesus hat das nicht so stehen lassen!
„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Mt. 24, 35)
Egal, wie viel Zeit vergeht, die Worte Jesu (also auch die Worte Gottes) werden nie vergehen!
Genauso wie seine Liebe zu uns und sein Kreuzestod, mit dem er unsere Schuld auf sich nahm! Und damit ist nicht nur die Schuld gemeint, die wir im Jahr 2012 oder davor getan haben, sondern auch die, die wir im Jahr 2013 oder im Jahr 2025 tun werden!

Himmel und Erde werden vergehen, wir werden vergehen, aber weil seine Worte nie vergehen, müssen wir uns nicht fürchten, weil wir bei ihm sein werden!

So steht es auch in der Jahreslosung für nächstes Jahr:
„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13,14)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Tobias Hundt & Band im Interview

Tobias Hundt & Band @ Facebook
Er hatte schon einen Vertrag als Profi-Handballer in der Tasche und entschloss sich dann diesen sausen zu lassen und Musiker zu werden. Was also Solo-Projekt anfing, entwickelte sich zur 5-köpfigen Band: Tobias Hundt & Band. Mit seinen überwiegend deutschen und unverblühmt ehrlichen Texten, welche teils rockig, teils auch als Ballade in Ton gefasst sind, geht er Fragen des Lebens auf den Grund. Nicht immer gibt er Antworten auf diese Fragen. Vielmehr  versucht er seine Zuhörer zum Nachdenken anzuregen und gewisse Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

CDs:
Tree (Album, 2008)
So viel mehr (Album, 2010)
Am Leben (Album, 2012)

Auf seiner kleinen Tour durch Sachsen haben wir mit ihm und seiner Band gesprochen.


Tobias Hundt & Band, wer seid ihr – beschreibt euch kurz mit 3 Worten.
Tobias: In 3 Worten? Markus fängt an mit einem Wort, dann Patrick ein Wort und Nico ein Wort.
Nico: Ja, und du?
Tobias: Ja, ich halt mich da raus.
Markus: Ich hab das erste Wort? Aufgedreht.
Patrick: Tierisch.
Nico: Ehrlich.

Wie seid ihr zur Musik gekommen?
Tobias: Ich hab irgendwie schon immer ein bisschen Musik gemacht. Nie so richtig ambitioniert, aber ich hab schon früher mit dem Tennisschläger zu Hause Gitarre gespielt. Ich weiß noch, ich war früher voll der Trompeten- und Posaunenchor Fan, da hab ich voll drauf gestanden. Ich hab immer so getan, als würde ich Trompete spielen und bin so durch das Haus gelaufen. Das weiß ich von meiner Mutter. Die hat mir das mal erzählt.
Nico: Ich hab im Trompetenchor gespielt.
Tobias: Als ich 13 war hat mich ein Kumpel auf dem Schulhof angesprochen, ob ich nicht in seiner Band Schlagzeuger werden möchte. Der hat mich aber mit meinem großen Bruder verwechselt. Ich konnte überhaupt kein Schlagzeug spielen. Aber ich hab Ja gesagt! Ich dachte; die Chance darfst du dir nicht entgehen lassen. Witzigerweise ist genau das Gleiche bei uns in der Band nochmal passiert. Ich dachte nämlich, der Patrick wäre ein Bassist, dabei ist er aber eigentlich Keyboarder. Und ich hab ihn gefragt, ob er bei mit Bass spielen will und er hat Ja gesagt.
Nico: Und dann hat er angefangen, Bass zu lernen.
Tobias: Ja, und Markus spielt auch schon seit er gucken kann Schlagzeug.
Patrick: Nein, du hast doch Keyboard gespielt?
Tobias: Genau, Markus war Hessen-Meister im Keyboard.
Markus: Nein, ich war deutscher Meister! Dann kamen aber auch irgendwann ein paar Jungs zu mir und sagte „Hey komm, wir wollen eine Band gründen und du spielst jetzt Schlagzeug!“ Und alle konnten besser Schlagzeug spielen als ich. Aber jetzt ist das nicht mehr so! Jetzt bin ich der Beste!
Tobias: Und Nico? Ja, der ist auch in einer musikalischen Familie aufgewachsen.
Patrick: Wir hatten zusammen Klavier-Unterricht gehabt.
Nico: Ich hatte 6 Jahre lang zusammen mit Patrick Klavier-Unterricht gehabt.
Tobias: 6 Jahre? Dafür kannst du echt richtig wenig! Was hast du in den 6 Jahren gemacht?
Nico: Pass auf, der entscheidende Punkt, warum ich dann aufgehört hab, war, dass wir bei der gleichen Klavierlehrerin Unterricht hatten. Das Witzige ist, der Jonas, der bei uns eigentlich Klavier spielt, da hatte auch mit uns Unterricht. Wir waren zu dritt und hatten bei einer Lehrerin Klavierunterricht. Wir haben dann immer so Aufgaben bekommen, die wir dann bis zur nächsten Stunde gemacht haben mussten. Also wir mussten das dann immer vorspielen in der nächsten Stunde. Und ich hatte schon immer das einfachere Heft. Der, der gewonnen hatte, hat immer ein Snickers bekommen. Ich hab 6 Jahre lang kein einziges Snickers bekommen. Und dann gab es immer diese Hefte von 1 bis 4, das waren so Einsteiger-Hefte. Ich war noch nicht mit der 1 fertig, da waren die anderen schon fast mit der 4 fertig. Und dann gab es ein großes Weihnachtsfest von der Musikschule. Und wir sollten da spielen. Ich durfte auch spielen. Wir durften zu dritt Klavier spielen. Wir standen in einer Reihe und die 2 haben beidhändig gespielt und ich hatte nur 2 Töne zu spielen!
Tobias: Ist das bitter! Das ist geil! Die Geschichte kannte ich noch gar nicht!
Nico: So kam ich zum Gitarre spielen!
Markus: Auch da war er schon immer der Schlechteste.
Nico: Es reicht für die Band.

Woher nehmt ihr die Inspiration, die Ideen für eure Songs, für das was ihr auf der Bühne macht?
Tobias: Ich sag mal das, woraus Texte entstehen oder das, was auf der Bühne passiert, ist glaube ich, dass ich immer mehr lerne, dass ich das was ich sehe, was ich wahrnehme und fühle, dass ich dem Ausdruck verleihen kann. Ich glaube auch, dass das was auf der Bühne passiert, ist von Konzert zu Konzert unterschiedlich. Klar, es gibt immer wieder Sachen, die immer gleich sind. Bei uns ist glaube ich, kein Konzert wie das andere, weil wir immer gucken, was passiert. Da fließt dann auch ein, was uns gerade Witziges, Blödes oder Ernstes durch den Kopf geht. Das war, glaube ich, ach eine ganz abgefahrene Reihenfolge, wie wir uns beschrieben haben. Zum Einen ist da halt dieses Sehen, Wahrnehmen, dem ich Ausdruck verleihen will. Dann gibt es aber auch diesen künstlerischen Aspekt, zu sagen, dass wir was Neues schaffen wollen – im Sinne von „wir wollen Musik machen“. Wir wollen Musik machen, die neu ist, die anders ist und nicht irgendetwas kopieren. Was mir bei Texten wichtig ist, dass ich andere Blickwinkel und Perspektiven schaffen will, als die, die es schon gibt. Es gibt ein cooles Bild von einem Maler. Der wollte eine Geige malen. Seine Vision war es, die Geige in einem Bild von 3 Perspektiven zu malen. Ich glaube, genau das ist auch die Kunst vom Songwriting. Wir sind 6 Leute, wir könnten ein komplett anderes Lied über dieses Roll-up (Banner) schreiben, weil jeder das Ding anders wahr nimmt. Der eine würde über den Stab schreiben, der andere über die Füße. Wir sind alle anders gestrickt. Ich glaube, sich in andere hineinzuversetzen und das versuchen, irgendwie wieder zu geben.

Was läuft bei euch gerade privat so für Musik?
Tobias: Wir hören eigentlich alle ausschließlich Tobias Hundt. :) Scherz! Ich höre gerade das neue Album von Max Herre „Hallo Welt“.
Patrick: Ich hör viel Gungor.
Markus: Ich bin gerade ein bisschen auf dem Cro-Trip.
Nico: Ich bin hängen geblieben bei Casper.

Gibt es bei euch so ein Ritual, was ihr immer vor einem Konzert macht? Wie sehen die letzten Minuten vorm Auftritt aus?
Tobias: Die letzten Minuten vor dem Auftritt sind immer total chaotisch.
Patrick: Da darf uns keiner sehen.
Tobias: Das ist eigentlich wie Las Vegas. Was da passiert, das muss eigentlich auch dort bleiben! Also ich würde sagen, die letzten Minuten sind Las Vegas! Es geht eigentlich immer nochmal so richtig drunter und drüber. Zwischen Größenwahn und Komplex ist alles dabei.

Was war euer verrücktestes / schönstes / peinlichstes Erlebnis als Band?
Tobias: Eins was mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, war das Konzert in Hamburg. Das Konzert war eigentlich ziemlich nice. Am Ende wollte ich allen nochmal Danke sagen, auch unserem Booker, den Alex. Den nennen wir immer Booking-Onkel. Und da hab ich wirklich vor allen Leuten gesagt „Ich danke unserer Buckel-Unke.“ Das ist jetzt zwar einigermaßen witzig, aber wenn du da oben stehst und weist, du darfst jetzt eigentlich nicht lachen. Ich konnte den letzten Song dann einfach nicht mehr singen. Ich hab so einen Lachflash bekommen. Irgendwann hat der ganze Saal gelacht. Das war einfach total abgefahren. Dann gab es aber auch noch ein anderes Konzert. Da hab ich Solo gespielt. An einem einzigen Abend hab ich das Mikro mit so einer Knoblauchfahne verseucht und noch gleichzeitig auf dem Klo das Fenster herausgerissen. Da ist irgendwie alles schief gegangen, was schief gehen konnte.

Wer waren eure Helden in eurer Kindheit?
Tobias: Michael Jordan war mein Kindheitsheld.
Patrick: Steven Hawkins
Markus: Ich weiß gar nicht. Ich hab so etwas gar nicht.
Nico: Ich auch nicht.
Tobias: Was hast du für ein Vorbild? Bestimmt irgendwelche Metal-Typen, oder Nico?
Markus: Disciple, oder?
Nico: Von welcher Kindheit sprechen wir? Also wie weit liegt die zurück?
Tobias: Bei 3 Jahren ist das klar, dass das was anderes war.
Markus: Ach komm Tobias, hast du mit 18 noch auf Michael Jordan gestanden?
Tobias: Ich guck mir jetzt noch manchmal Videos von dem an.
Markus: Oh.
Nico: Ich sag mal, in meiner frühen Jugend oder da, wo ich angefangen hab nachzudenken, da fand ich Disciple als Musiker immer sehr faszinierend. Da konnte ich noch nicht so viel Englisch, aber da hab ich schon verstanden, dass unter den Texten, die sie schreiben, immer die Bibelstellen angegeben waren, wo die Inspiration für das Lied herstammte. Ich hab mir dann auch so einen Liedtext auf den Arm tätowieren lassen, weil mich das Lied in der Zeit auch sehr ergriffen hat. Das fand ich schon immer geil, dass Leute, die auch Erfolg hatten und die auch andere Musik machen, die man im typischen Lobpreis nicht erwartet, ihren Bezug aus der Bibel nehmen. Bei uns auf dem Dorf war das immer so „Oh, Rock und Metal, das kann nicht christlich sein.“ Und da war ich dann als junger Typ, der auf so was stand, immer so ein bisschen daneben. Das war dann aber so das erste Mal, wo ich dann gedacht hab „Geil, es gibt auch so Musik, die auch auf Jesus baut.“ Ansonsten fand ich den Tobias schon immer faszinierend.
Tobias: Er hat schon immer zu mir aufgeschaut.
Nico: Ja, du warst schon immer größer als ich.

Unser Blog heißt „Burnin‘ Heart Reports“, was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Tobias: Sagt jemand was spontan? Also ich finde, dass ist immer eine total spannende Frage, die man auch möglichst ehrlich beantworten sollte, sonst bringt das keinem was. Ich finde, Glaube im Alltag ist eins der herausforderndsten, schwierigsten Dinge, die es überhaupt gibt. Er ist einfach schwer zu verstehen. Ich bin jetzt vielleicht 15 Jahre Christ. Ich meine, nach 15 Jahren sollte man wissen, was Glaube im Alltag ist. Ich muss gestehen, auch nach 3 Jahren Theologiestudium, frag ich mich heute immer noch, was eigentlich Glaube im Alltag ist. Ist es das, was ich tue? Ist es das, was ich an Ritualen darbringe oder was ist es eigentlich? Mich beschäftigen zum Beispiel gerade Bibelstellen, wo es heißt „Jetzt lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.“ Das heißt… ja, ich frage mich wirklich, was das eigentlich heißt. Bin ich das jetzt eigentlich, der was macht und deswegen lebe ich meinem Glauben im Alltag. Oder bedeutet das, ich schraub mich zurück und geb Gott mehr Raum und das ist Glaube im Alltag. Ich bin da überhaupt noch nicht durch und wehre mich auch so ein bisschen dagegen fertige Antworten zu geben. Wenn solche Fragen gestellt werden, finde ich es das schlimmste, wenn Jugendliche so einen Bericht dann lesen und ich erzähle wie toll Glaube im Alltag ist. Ich glaube, das kann dann auch sehr frustrierend sein. Was ich weiß ist, dass die Momente, wo man weiß, das ist Glaube, jetzt erfahre ich meinem Glauben im Alltag, das sind die wertvollsten Momente, die es gibt. Das ist einfach ein Geheimnis. Es ist nicht damit getan, dass man morgens seine Stille Zeit macht oder nochmal mittags durch den Park läuft und einen Gebetsspaziergang macht, ich glaube, das ist noch viel tiefer. Ich hab manchmal das Gefühl, Gott kann auf uns in der Stillen Zeit verzichten, weil es meistens nur seinem Namen gerecht wird: es ist eine stille Zeit. Man fragt sich nachher, was war in der Zeit. Ich glaube, wir müssen auch mit einer ganz anderen Einstellung an diese Beziehung herangehen. Ich hab das Gefühl, dass wir, wenn wir uns dann mal Zeit nehmen und sagen „Boar, jetzt habe ich es wirklich mal geschafft, jetzt nehme ich mir die Zeit,“ und dann gehe ich mit so einem Druck an die Bibel und denke jetzt kommt die große Offenbarung, weil ich mir die Zeit genommen habe, dann bin ich nur frustriert, weil es immer noch nur ein Text ist. Ich glaube, dass wir da ganz neu lernen müssen an die Sache heranzugehen und zu fragen, was es eigentlich bedeutet Beziehungen zu leben zu jemanden, den man nur spürt, den man als Person nicht sieht, sondern eher in anderen Personen und in der Natur.

Dann sind wir jetzt schon am Ende unseres Interviews angekommen, was möchtet ihr zum Schluss noch unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Tobias: Ich glaube… Ich muss eigentlich nicht die ganze Zeit rede. Was würden ihr jemanden mit auf den Weg geben?
(nachdenkliches Schweigen in der Runde)
Tobias: Das ist schwierig. Ich muss immer ein Gesicht vor Augen haben... Sei ehrlich zu dir selbst, liebe Gott von ganzem Herzen und tu was immer dir gefällt.
Markus: Wo hast du das denn her?
Tobias: Es gibt so dieses „Liebe Gott und deinen Nächsten und tu was immer dir gefällt“. Das ist so das, was alles zusammenfasst.

Vielen Dank für das Interview! 



Tobias Hundt & Band - Am Leben



Tobias Hundt & Band - Das ist mein König



Tobias Hundt & Band - Noch nichts verloren



Tobias Hundt unplugged @ WalnutTV



Weitere Infos und Tourdates gibt es auf der Homepage oder bei Facebook. Schaut mal vorbei!


Samstag, 29. Dezember 2012

Christmas Rocknight 2012 in Heilsbronn

warumLila, Draw The Parde und Sacrety ließen den 2. Weihnachtsfeiertag etwas anders ausklingen. Zur 6. Christmas Rocknight in Heilsbronn rockten die 3 Bands gewaltig die Bühne und brachten den Münster zum Kochen. 18 Uhr wurde der Abend mit einem Jugendgottesdienst eröffnet und eine Stunde später öffneten sich die Tore zum Konzertsaal. Moderiert wurde das Konzert von Debbie, der ehemaligen Sängerin von As Words Divine und von Tobi, dem Gitarristen von Crushead.

Vor einem gut gefüllten Konzertsaal begann warumLila mit "Der Himmel geht auf" ihre Show, die jedoch leider mit ein paar Aussetzern und verpassten Einsätzen behaftet war. Vielleicht lag es am Weihnachtsbraten, der noch im Magen schlummerte oder an der Müdigkeit, die bei den Bands noch durch die Feiertage vorhanden war. Trotz diesen kleinen Schönheitsfehlern tanzten die Leute und sangen bei "Papalapap" und "One Way" kräftig mit. Das fehlende Wasser auf der Bühne wurde schnell besorgt und so konnte die Show weitergehen. Es erklangen noch einige Songs wie "Du" oder "Danke", was zum Schluss natürlich nicht fehlen durfte. Eine Zugabe gab es von den 4 Jungs aus Minden leider nicht, da das Publikum auch noch nicht vollständig aus dem Feiertagsschlummer erwacht war. Trotzdem haben die Lilas alles gegeben und mit ihrem Frohsinn auf der Bühne überzeugt.

Nach einer zügigen Umbauphase auf der Bühne folgte eine kleine Tanzeinlage der Tanzguppe Unique. In Schwarz gekleidet mit weißen Masken und weißen Handschuhen begann der Tanz. Nach kurzer Zeit nahmen die Tänzerinnen die Masken nacheinander ab und befreiten sich vom dunklen Pulli. Darunter kamen farbenfrohe Tops zum Vorschein, in denen sie den letzten Teil ihres Tanzes zum Besten gaben. Danach erzählten sie, warum sie tanzen und gaben den Zuschauern noch etwas aus ihrem eigenen Glaubensleben mit.

Anschließend folgte eine kleine Premiere: mit der holländischen Band Draw The Parade (früher Make Up Your Mind) betrat erstmals eine ausländische Band die Bühne der Christmas Rocknight. Bei ihrem "Parade-Pop" stand keiner still und so brachten sie auch die Zuhörer in Heilsbronn zum Tanzen. Inzwischen waren diese aufgewärmt und ließen sich allesamt mitreißen, ob zu den Songs aus alten MUYM-Zeiten oder zu den neuen Songs wie "Tricks and Traps" oder "I came here to dance". Ihre Show überzeugte das Publikum. Auch der kurze Ausfall der Gitarre wurde super überbrückt und so wurde der Schluss von "The Devil is bad" spitzenmäßig improvisiert. Nachdem die Gitarre wieder Töne von sich gab, wurde der Schluss noch einmal mit ihr gespielt und da zeigte sich die Professionalität der Jungs von Draw The Parade.

Es folgte eine Unterbrechung von 30 Minuten für Speis und Trank, um sich vor dem letzten Gig zu stärken. Sacrety beendete den Abend mit ihrer energiegeladenen Show. Mit einem guten Mix aus Songs von ihren 2 LPs "Alive" und "for the sake of clarity" überzeugten sie das Publikum, dass viel Spaß beim Pogen und Springen hatte. Sie begrüßten das Publikum mit dem Song "Alive", an dessen Ende ein kurzer Konfettiregen stand. Nicht nur zum Springen wurden die Zuhörer aufgefordert, auch zum Mitsingen und Mitklatschen. Sie mussten aber nicht lange gebeten werden und so tanzten sie auch ohne lange Aufforderung mit. Sacrety lud die Zuschauer zum InSpirit 4 nach Blaufelden ein, welches am 23.02.2013 stattfindet.
Das Publikum war im Gegensatz zu der Show von warumLila aufgewacht und forderten eine Zugabe, die sie in Form von "Dance" und "Hallelujah" bekamen.

Der Münster leerte sich langsam und abschließend lässt sich sagen, dass es sich lohnt nächstes Jahr bei der Christmas Rocknight in Heilsbronn vorbeizuschauen. Es ist eine etwas andere Location und perfekt für die,  die den 2. Weihnachtsfeiertag mal etwas anders verbringen wollen.

Freitag, 28. Dezember 2012

Buch: Andreas "Boppi" Boppart - Voll in die Birne

Facebook
Fehlen euch manchmal die richtigen Ideen für Andachten? Oder seid ihr auf der Suche nach einem guten Andachtsbuch?
Andachtsbücher gibt es viele auf dem christlichen Markt.

Eins davon ist das neue Buch von Andreas "Boppi" Boppart: "Voll in die Birne - 52 Powerandachten für Hirn & Herz".

Andreas Boppart ist Leiter von Campus Generation Ministry, welches Teil der Jugendarbeit von Campus für Christus ist. Er lebt mit seiner Frau und seinen 3 Töchtern in der Schweiz. Boppi schreibt nicht nur Bücher, er ist auch Eventprediger, Evangelist, Musiker, CD-Produzent, freier Redakteur von Jugendzeitschriften und Online-Magazinen und Initiator von "Die 4 Punkte".

Wer Boppi schon mal live predigen gehört hat (z.B. 2012 beim Balinger Rockfestival), der weiß, dass seine Worte nicht nur ins Hirn gehen, sondern auch tief ins Herz.
Und von dieser Gabe profitiert auch sein Andachtsbuch.

Er stellt einen hohen Anspruch an sein Buch: "... Was dieses Buch aber hat, ist das Potenzial, dein Leben zu verändern."
Und damit fängt das Buch schon im Vorwort an! Bääm! Voll in die Birne.

Das Buch beinhaltet 52 Andachten.
Beim Lesen könnte man fast denken, dass Boppi direkt von einer Bühne zu dir predigt. Seine Gedanken sind für das Buch nicht irgendwie dem Standard-Theologie-Deutsch angepasst. Nein, sie sind genauso geschrieben, wie sie live klingen würden, in einem verständlichen Deutsch, ohne irgendwelche frommen Floskeln oder Fachbegriffe, deren Erklärung man erst bei Google suchen muss.

gerth.de
Jede Andacht besteht aus 5 Teilen:
Am Anfang der Andachten steht immer eine kleine Geschichte als "Eisbrecher" und ein paar Gedanken von Boppi. Humorvoll und mit Geschichten, dir vielleicht auch einem selbst passiert sein könnten, findet man sich schnell im Text wieder und bekommt einen guten Zugang zu dem, worauf Boppi hinaus will.
Die einzelnen Andachten behandeln Themen, die dich angehen: Vergebung, Gottes Wille und seine Liebe zu dir, Partnerwahl, Selbstwert, Berufung,...
Gleich danach findest du einen dazu passenden Bibelvers.
Zum Weiterdenken und vertiefen findest zu jeder Andacht auch ein paar Fragen, die mit einer Sprechblase / Denkblase gekennzeichnet sind.
Das eben Gelesene kann natürlich auch in den Alltag übertragen werden. Die Aktionsimpulse sind mit einem Zahnrad gekennzeichnet.
Um den Bibeltext zu vertiefen finden sich am Schluss jeder Andacht weitere Bibelstellen zum Nachschlagen, welche mit einem Fähnchen gekennzeichnet sind.

Was sich hinter Andachten wie "Die Jesus-Rettungskapsel", "Der Rüssel-Esel", "Mach dein Bett selber!" und vielen weiteren versteckt, kannst du im Buch erfahren.

Da das Buch in 52 Andachten aufgeteilt ist, eignet es sich gut, um jede Woche eine Andacht zu lesen, drüber nachzudenken und das Gelesene umzusetzen.

Bist du bereit, dich von diesem Buch verändern zu lassen, dich von Jesus, von Gott verändern zu lassen?

Das Buch ist erhältlich bei Gerth Medien für 9,99 €.

Eine Leseprobe gibt es HIER.

An dieser Stelle, vielen Dank an Andreas Boppart und Gerth Medien, die uns das Buch zur Verfügung gestellt haben.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

EP: My Little Rockstar Dream - Home

Am 27. Oktober zum Rock Without Limits erklang die EP das erste Mal vor großem Publikum, seit dem 9. November ist sie überall erhältlich: die neue Platte "Home" von My Little Rockstar Dream!
Nach ihrer ersten EP "Something Sweet", die vor eineinhalb Jahren erschien, können sich die Fans von MLRD nun auf neue Songs freuen. Die 4 Schwaben haben sich musikalisch wirklich weiterentwickelt, sind ihrem Stil aber treu geblieben.

Mit ihren 6 neuen Songs

1 Dear Mexico, I wrote you a song
2 When I was thirteen
3 Here's number twelve, Baby!
4 You're gettin' laid, I'm gettin' famous
5 This is the end
6 Home

ist von der melancholischen Ballade bis hin zum rockigen Ohrwurm zum Abgehen alles vertreten. Die Zusammenstellung der Songs auf der Platte begeistert vom ersten Hören an mit ihrer Vielseitigkeit.
Das kleine Booklet enthält nicht nur die einzelnen Songtexte, sondern auch eine Fotocollage, auf der die vier auf einem alten Sofa zu sehen sind - jeder mit einer wohl mehr oder weniger typischen Beschäftigung oder Eigenschaft abgebildet. Außerdem hat jeder einen kurzen Text zur Danksagung oder einfach nur mit Gedanken über die EP verfasst.

Mit "Dear Mexico, I wrote you a song" beginnt die Platte mit einem rockigen Titel, der aber zum Nachdenken anregt. "So what are we gonna do in the end with all the time we didn't spend, with all the air we didn't breathe. Who is your God when you don't believe? I can't deal with it all (so come on) confuse me." Wir sollen unsere Zeit, Liebe und Leben nicht verschwenden und unser Bewusstsein für das Leben schärfen. Es fordert also indirekt dazu auf, die Welt um uns herum bewusster wahrzunehmen und zu genießen. Was das alles so genau mit Mexiko zu tun hat, erschließt sich uns leider nicht ganz. Vielleicht das kurze mexikanisch angehauchte Gitarreninstrumental?

Die nächsten Lieder lassen viele Interpretationsmöglichkeiten offen.
In "When I was thirteen" fällt beim ersten Hören vor allem der Refrain auf: "Jessica, Jessica, I told you it's gonna hurt!" Wer ist Jessica? Was hat sie dem lyrischen Ich angetan und wieso kämpft sie jetzt allein? Ein schönes Schicksal hat sie jedenfalls nicht. Man könnte fast meinen, hier wurde eine Abrechnung in musikalischer Form getätigt.

Auch "Here's number twelve, Baby" handelt von einer zerstörerischen Liebe. Das lyrische Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne sie leben. Es macht sich stark von ihr abhängig: "Tell me, Tell me, Tell me, tell me how I feel. Are you are you gonna be the death of me? Don't you don't you don't you see the fire in me it burns for you and will always be!". Ist mit der number twelve im Songtitel vielleicht der zwölfte Song an die unbarmherzige Angebetete gemeint?


Das nächste Lied handelt ebenfalls von einer zerbrochenen Beziehung - diesmal lag der Schmerz allerdings auf beiden Seiten. Außerdem ist der recht heitere Song wohl einer der Ohrwürmer der EP, trotz der zerbrochenen Liebe. Der Titel "You're gettin' laid, I'm gettin' famous" lässt allerdings vermuten, dass das lyrische Ich mit der ganzen Sache abgeschlossen hat. Beide haben erkannt, dass sie sich mit ihrer Liebe etwas vorgemacht haben, allerdings sieht die Zukunft für denjenigen, aus dessen Sicht das Lied geschrieben ist, wohl besser aus, als für den Ex-Partner.

Darauf folgt "This is the end", aber nicht wie der Titel vermuten lässt melancholisch, sondern beinahe ironisch gegenüber dem Titel eine recht heitere Nummer. "I say Welcome to the day I die" - Weltuntergang? Wohl eher nicht: "Redemption comes given by blood. Ain't that a reason to party all night long?" Hier geht es um den Glauben. Man braucht keine Angst vorm Tod haben, sondern sollte sich wirklich auf das ewige Leben freuen. Die Aussicht auf das ewige Leben ist ein Grund zum Feiern, denn alle Frustration und aller Hass werden nicht mehr da sein.

Mit dem letzten Song der Platte ergibt sich auch ihr Name: "Home".
Es ist der ruhige, melancholische Song der EP. Er handelt vom Heimkommen nach einer langen Reise. "My feet are tired of walking alone. So could it be that you are the reason for me to come home?" Wer nun der Grund zum nachhause kommen ist (oder einfach die Person, in dessen Nähe man sich zuhause fühlt), ist jedem selbst überlassen: Gott, die Familie, Freunde oder irgendjemand anderes?
Sänger Kilian schreibt im Booklet, dass man "Home" erst dann realisiert und merkt was es bedeutet, wenn man es verlässt. Egal, was zuhause für einen ist, man verliert einen Teil von sich selbst, wenn man es verlässt. Kilian ist dankbar, dass Gott ihn immer wieder den Weg zurück zeigt und ihm die Augen öffnet wenn er 'blind' ist.

Alles in allem ist die EP "Home" allen Fans von My Little Rockstar Dream und allgemein Freunden der guten Rockmusik mit gutem Inhalt zu empfehlen. Hört man sie sich an, so kann man sie kaum wieder aus dem CD-Player herausnehmen. Wenn man die vorhergehende EP "Something Sweet" der Vier kennt, denkt man sich außerdem schon nach dem ersten Mal hören am Stück 'Die Jungs sind erwachsen geworden...' Die EP ist ohne Zweifel ein großer Schritt nach vorn.

Erwerben könnt ihr das gute Stück bei einem Konzert der Schwaben oder, wie sie selbst in einem Facebook-Status schrieben, ist sie "[bei] allen bekannten Tonträger- und Musikfileanbietenden Tante-Emma-Läden erhältlich (also bei Tante iTunes, Tante Amazon, Onkel Media Markt und so)". Ihr werdet nicht enttäuscht sein von der CD, denn sie hat jedem was zu bieten. Und die 4 Jungs haben einen weiteren Schritt ihres Little Rockstar Dream verwirklicht.

Konzerttermine und weitere Infos zu My Little Rockstar Dream erfahrt ihr au ihrer Website und auf Facebook.


Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."  Lukas 2, 10-12



Angefangen bei den Hirten auf dem Felde verbreitete sich die gute Botschaft in der ganzen Welt. Christus der Retter ist da.

Das ganze Team von Burnin' Heart Reports wünscht euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und schöne Feiertage.

Ach, und hier sind auch noch ein paar bekannte Gesichter die euch was mitgeben wollen.



Impuls für deine Woche

galerie.designnation.de
"Nun kann ich wieder zur Ruhe kommen, denn der HERR ist gut zu mir gewesen."
     Ps. 116,7

Jetzt, wo (hoffentlich) alle Weihnachtsgeschenke besorgt sind, die letzte Krippenspielprobe ansteht und langsam endgültig Feiertagsstimmung einkehrt, können wir wirklich endlich zur Ruhe kommen. Nach dem ganzen (eigentlich unnötigen) Weihnachtstress und Umhergehetze macht sich die Entspannung unglaublich gut.
Und warum kommen wir zur Ruhe?
Richtig: weil Gott gut zu uns gewesen ist. Er hat seinen Sohn auf die Erde geschickt. Er hat sich selber in Jesus ganz klein gemacht und uns Menschen damit etwas unglaublich Gutes getan. Dadurch hat er uns erlöst. Ein Grund, in aller Ruhe mal "Danke" zu sagen und ganz bewusst den Geburtstag von Jesus zu feiern. Denn nichts anderes ist Weihnachten.

Gute Weihnachtswoche und frohes Fest!  

Samstag, 22. Dezember 2012

Trip to Dover im Interview

Trip to Dover @ Facebook
Please click here for the English interview.

Wenn Musik, dann richtig. Sie ließen alles zurück und begannen weit weg von Zuhause ein neues Leben. 2009 wurde die Band Trip to Dover von Johannes und Olga Taal gegründet. Was zu viert begann, entwickelte sich weiter. Sie tourten nicht nur durch Europa, sondern spielten auch Shows in dem USA. Mittlerweile machen die mit ihrer elektronischen Rockmusik bestehend aus Johannes' Synthieklängen, Olgas rauher, aber berührenden Stimme und kräftigen Taktschlägen am Schlagzeug. Ihre Texte sprechen vom Leben, von der Liebe und von der Reise mit Gott.

CDs:
Celestial Objects (EP, 2009)
Vegas & Berlin (EP, 2011)


Bei der Kieler Nachtschicht haben wir mit Olga und Johannes gesprochen.




Beschreibt Trip to Dover in 3 Worten.
Johannes: Ich weiß was: Electronic Foo Fighters.
Olga: Das sind 3 Worte, aber ich denke, sie wollte 3 Worte haben, die uns beschreiben...
Johannes: Du kannst 3 andere Worte sagen, wenn du willst.
Olga: Nein, ich mag Electronic Foo Fighters. :)

Wann habt ihr angefangen Musik zu machen?
Olga: Wir waren sehr jung. Beide. Und wir haben beiden in wirklich sehr unterschiedlichen Richtungen angefangen. Ich war schon immer irgendwie in Bands. Mit 13 oder 14 Jahren ging ich schon auf Konzerte. Und Johannes war so was wie ein Opern-Kind. Er hat in Opern gesungen. Ich dagegen habe mit Freunden Musik gemacht. Aber wir beide haben das nie so wirklich ernsthaft gemacht, so haben wir etwas richtiges gelernt. Wir kamen dann aber an den Punkt, wo wir beide merkten, dass wir eine echte Leidenschaft für Musik hatten. Da haben wir dann gesagt: "Lass es uns einfach tun." Und das war dann der Zeitpunkt, als wir so richtig damit angefangen haben.

Ihr habt eure gutbezahlten Jobs gekündigt, warum?
Johannes: Weist du, du machst die Schule, studierst dann und fängst dann an zu arbeiten. Dein Leben beginnt dann irgendwann routinemäßig zu laufen. Das war der Punkt, an dem wir uns fragten, ob das wirklich das ist, was wir wollen. Karriere machen. Arbeiten. Rechnung bezahlen.Oder gibt es da noch etwas anderes, das wir lieber tun würden.Wir haben dann festgestellt, dass wir wirklich Musik machen wollen. Wir wollten dem Ganzen nicht einfach nur einen Versuch geben, sondern es richtig durchziehen. Deshalb haben wir dann unsere Jobs gkündigt, sind nach Großbritannien gezogen und haben dort die Band gegründet.
Olga: Nach Großbritannien zu ziehen und die Arbeitsstelle in Holland zu haben, funktioniert nicht wirklich. :)

Ihr sprecht wirklich gut Deutsch, wie kommt das?
Olga: Wir haben einen Universalübersetzer. :)
Johannes: Wir haben das in der Schule gelernt.
Olga: Wir waren an der gleichen High School. Da haben wir uns auch kennengelernt. Dort hatten wir einen guten Deutschlehrer. Wir beide hatten Deutsch als Hauptfach für unser "A-Level", ich glaube auf Deutsch heißt das Abitur.
Johannes: Und es ist wirklich hilfreich, wenn wir hier in Deutschland spielen. Ich kann mich noch an unser erstes Konzert in Deutschland erinnern, als wir versucht haben, uns an unsere Sprachkenntnisse zu erinnern.  Das war am Anfang echt schwer, aber es wird immer besser.

Ihr heißt Trip to Dover, gibt es eine Geschichte zu eurem Namen?
Beide: Ja.
Olga: Als wir unsere Jobs gekündigt haben und nach England gezogen sind, hatten wir ein Vorspielen an einer Musikschule. Wir konnten uns erinnern, dass wir beide auf dieser Fähre waren. Es war echt neblig und wirklich sehr früh am Morgen. Wir haben von da aus zurück nach Frankreich geschaut, wo wir losgefahren sind. Und es ist dann immer mehr im Nebel verschwunden. Plötzlich sahen wir aus dem Nebel heraus England vor uns auftauchen. Wir waren auf dem Weg nach Dover. Wir haben das zwar in dem Moment nicht laut gesagt, aber es war ein wirklich bedeutender Moment für uns. Unsere Reise nach Dover. Wir haben alle unsere alten Sicherheiten zurückgelassen, unsere Jobs and alles was sicher und schön war und haben uns in ein neues Abenteuer gestürzt - ohne zu wissen, was passieren wird. Für uns hat es eine symbolische Bedeutung und steht dafür, seinem Herzen zu folgen und dem was du denkst, was Gott dir sagen will. Einfach darauf zu vertrauen und los zu gehen. Daher kommt der Namen.

Ihr seid bei PS Events and Booking, wie seid ihr dazu gekommen?
Johannes: Ich glaube, es war eins unserer ersten Konzerte. Das war "Rock im Kloster" in der Nähe von Northeim. Zu dieser Zeit war Pascal noch kein Booker, aber er hat uns dort gesehen und sagte zu mir, dass er ein Konzert mit uns organisieren will. Und ich sagte "Ja, ok, das wäre schön." Wir haben dann viel darüber gesprochen und es hat sich dann immer weiter entwickelt. Er hat dann noch ein paar andere Bands dazugenommen und hat uns immer und immer mehr Shows in Deutschland versorgt. Und dann hat er sogar eine komplette Tour für uns organisert. Es ist wirklich toll, etwas gemeinsam anzufangen und es gemeinsam voran zu bringen.

Eure CD heißt "Vegas und Berlin", warum habt ihr diesen Namen für eure EP gewählt?
Olga: Wir haben sehr lange darüber nachgedacht. Was macht uns aus? Was wir wirklich wichtig für uns in der Zeit, als wir die Songs für die EP geschrieben haben? Wir haben dann festgestellt, dass es das ganze touren und reisen war. Im Jahr davor waren wir 9 von 12 Monate auf Tour. Wir waren in den USA, Schweden, Tschechien, Deutschland, England, Holland - wir waren einfach überall. Was wir als Band am meisten lieben, ist live zu spielen und und vorallem die Verbindung zu unserem Publikum.
Johannes: Es wird lebendig, wie heute Nacht. Wir waren heute in Kiel. Wir waren noch nie hier und die Leute haben mit uns mit gesungen. Das ist einfach toll.
Olga: Ja, das ist wirklich großartig. Deshalb dachten wir, dass wir eine CD rausbringen sollten und dass diese einen Titel tragen sollte, der beides zusammenbringt; das Touren und allen Leuten, die mit uns auf dieser Reise waren ein Dankeschön auszusprechen. An die Leute, die bei unseren Shows waren. Leute, die uns einen Platz zum Schlafen gegeben haben. Wir haben das Album dann "Vegas & Berlin" genannt, weil wir ein Konzert in Las Vegas gespielt haben und eins in Berlin. Und alle anderen Gigs waren geografisch gesehen zwischen diesen beiden Städten. Las Vegas und Berlin stehen deshalb symbolisch für alle Freunde und Fans, die wir auf all diesen Touren bei den Shows getroffen haben. Aber Vegas und Berlin sind auch 2 sehr  unterschiedliche Kultstädte. Sie stehen symbolisch auch für schwarz und weiß, für die unschönen und für die wunderbaren Momente, die wir auf Tour erlebt haben, die Gegensätze über die wir auch in unseren Songs singen.

Was ist für euch typisch Deutsch / Britisch / Holländisch? Gibt es Unterschiede zwischen den Fans in Deutschland, England und Holland?
Beide: Ja!
Johannes: Typisch Deutsch sind die Autobahnen. Und die Bockwürste!
Olga: Die Leute in Deutschland kümmern sich sehr um uns Bands. Das ist so ähnlich wie in Amerika. Ich glaube, diese 2 Länder verstehen wirklich, was Bands brauchen wenn sie auf Tour sind. Du bekommst Essen und ein Bett. Und du kannst am Morgen duschen. Das ist echt toll. Und auch das Publikum ist wirklich toll. Ich glaube, die Deutschen mögen es, sich an Shows zu beteiligen, ein Teil davon zu sein. Sie klatschen und sie kennen deine Lieder und sie singen mit. Englische und holländische leuten mögen das auch, aber sie kommen dabei etwas "kälter" rüber.
Johannes: Sie würden es dir nie zeigen. Sie stehen mit verschränkten Armen vor der Bühnen und schauen ein bisschen böse. Und nach dem Konzert kommen sie zu dir und sagen "Es war fantastisch. Es war großartig. Wirklich brilliant." Das ist dann schon ein bisschen eine Erleichterung, weil sie vorher ja so "böse" aussahen.
Olga: Und ich denke, dass das Frühstück sehr unterschiedlich ist. Während der 3 Wochen, die wir jetzt auf Tour waren, sind wir durch England und Deutschland gefahren, von "Speck und Eier" zu "Brötchen, Käse und Wurst". Heute hatte ich mein erstes brötchen mit Mettwurst. Das war echt großartig. ich hoffe, wir werden morgen früh auch wieder Brötchen essen können.

Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet euch euer Glaube im Alltag?
Olga: Oh, das ist eine wirklich gute Frage. Er ist unser Alltag. Unser Glaube ist uns wirklich wichtig. Mit Gott zu arbeiten und zu wissen, dass er um uns ist und dass wir mit ihm zusammen arbeiten. Ihm voll und ganz zu vertrauen. Das Bandleben kann manchmal ein echt unsicheres Leben sein, weil du nie weist, was als nächstes dran kommt, wie es weitergeht. Unser Glaube ist aber auch Inspiration für unsere Songs. Das ist auch sehr wichtig. Ich würde sagen, dass das eine grundlegende Sachen in unserem Leben ist. Aus dem Glauben heraus kommt dann der rest von ganz alleine, wie zum Beispiel das Vertrauen und zu wissen, dass alles uns zum Besten dient. Zu vertrauen, dass die Songs so funktionieren, wie wir uns das vorstellen. Und der Glaube schenkt auch die Hoffnung. Es sind so viele Sachen in unserem Leben passiert, vor allem in letzter Zeit. Irgendwie ist der Glaube das, was uns motiviert, was mich motiviert. Meine beiden Eltern sind verstorben. Das war echt eine schwere Zeit. Aber zu wissen, dass Gott sich um mich kümmert, selbst wenn ich zweifle oder nicht die richtigen Worte finde, die ich ihm sagen will. Einfach zu wissen, dass er da ist in der Stille.
Johannes: Das Leben ist nicht immer einfach. Der Glaube gibt auch nicht alle Antworten. Das ist nicht wie "Ich glaube und alles ist toll". Er macht nicht alles einfacher. Wir treffen viele Menschen und sehen da auch den Ärger und den Schmerz der Leute. Aber trotz allem glauben wir an Gott. Er ist bei uns.
Olga: Vor allem seit wir als Band unterwegs sind - ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, aber ich glaube, ich habe ein tieferes Verständnis dafür bekommen, wie sehr Gott einen jeden von uns liebt. Es kommt nicht darauf an, wo du bist, wer du bist und was du getan hast. Gott liebt dich trotz allem.

Was möchtet ihr zum Schluss noch unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Olga: Fürchte dich nicht vor deinen Träumen! Wenn du fühlst, dass dir etwas auf dem Herzen liegt oder dass Gott dir etwas sagen möchte, dann fürchte dich nicht ihm zu gehorchen und Schritte in diese Richtung zu gehen, auch wenn es wirklich unsicher und beängstigend scheint. Das würde ich sagen. Bleib dran an ihm und geh mit ihm.
Johannes: Wenn es dir gut geht und das Leben großartig ist, dann ist das toll. Freu dich darüber. Aber schau auch anch den Leuten, die um dich herum sind. Vielleicht brauchen sie gerade ein Lächeln oder eine helfende Hand. Wir leben in dieser Welt zusammen und es liegt an uns, dass das funktioniert.
Olga: Und schaut bei uns auf Facebook vorbei! :)

Vielen Dank für das Interview!


In diesem Sinne, hört auf euer Herz und folgt euren Träumen. :)


Trip to Dover - Be Juliet



Wenn ihr wissen wollt, was hinter dem Lied "Be Juliet" steckt, dann schaut mal HIER rein.


HIER könnt ihr in ein paar Lieder reinhören.
Infos und Tourdates gibt es auf ihrer Homepage oder bei Facebook.

Freitag, 21. Dezember 2012

Buch: Adrian Plass - Der Besuch

Was wäre, wenn Jesus heute auf die Erde käme und dich besuchen wollen würde?

Genau das passiert einer kleinen englischen Kirchgemeinde im Buch "Der Besuch - die Geschichte einer unverhofften Wiederkehr" von Adrian Plass.
Der Besuch des "Gründers" zur Weihnachtszeit wird in einem Brief angekündigt und die ganze Gemeinde ist in heller Aufruhr. Gemeindeglieder, die immer recht fröhlich wirkten, wurden plötzlich nachdenklich und andere, die immer betrübt zu sein schienen, machten plötzlich einen aufgeheiterten Eindruck.
Das ganze Geschehen wird aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschildert.
Dieser Ich-Erzähler wird vom Pastor der Gemeinde beauftragt, den Aufenthalt des Gründers zu organisieren: Termine, Unterkunft, einfach alles. Er ist ein echtes Organisationstalent und hat den Aufenthalt bis auf die Minute durchgeplant.
Aber der Besucher denkt nicht daran, sich an die "Spielregeln" zu halten und wirft die ganzen Pläne über den Haufen. Egal ob es ein Gottesdienst ist, ein Vortrag vor Geistlichen oder etwas anderes, ständig handelt der Gründer anders als geplant. Somit bringt er nicht nur den ganzen Terminplan durcheinander, sondern auch das Leben des Mannes, der den Besuch doch so gut durchorganisiert hat.
Die Ereignisse im Leben des Organisators überschlagen sich und sein Leben gerät aus den Bahnen. Plötzlich werden ihm alle seine Sünden bewusst und er verkriecht sich, will fliehen vor dem Gründer, der doch alles weiß.

Jesus lässt sich nicht in eine Schublade pressen, das wird in diesem Buch deutlich. Er handelt nicht immer so, wie wir uns das vorstellen und von ihm erwarten.

Der erste Teil des Buches entstand ganz plötzlich eines Abends. Unter Tränen diktierte Adrian Plass seiner Frau, die ebenfalls unter Tränen jedes Wort aufschrieb, welche Gedanken ihm durch den Kopf schossen. Seitdem wurde an der Urform kaum etwas verändert. Die anderen Teile des Buches entstanden in einer Zeit, in der sich Plass von einer schweren Stresserkrankung erholte. Das Besondere an diesem Buch ist, dass er kein anderes seiner Bücher in so einer emotionalen Atmosphäre schrieb. Die Arbeit an diesem Buch schien sein komplettes Leben zu bestimmen und zu beeinflussen. Er selbst ist der Meinung, dass die Geschichte eine "nebelhafte Spiegelung seiner eigenen Erlebnisse der letzten Zeit" seien.
Das englische Original "The Visit - Would you be ready?" erschien 1999, die deutsche Version erschien dann 2001 im Brendow Verlag.

Das Buch wurde dann 2006 in Stuttgart von Zeljka Morawek verfilmt und von Jonas Stängle produziert. Die Handlungen aus dem Buch würden überwiegend übernommen, jedoch - so wie das bei Buchverfilmungen ist - ein wenig abgeändert, so erhält der Organisator im Film einen Namen. Der Film spiegelt jedoch trotzdem die Botschaft des Buches wider und überträgt die Emotionen aus dem Buch sehr ansprechend.


Der Besuch - Trailer

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Wir sind wieder unterwegs

Stille Nacht, heilige Nacht... *sing*

Aber nicht in Heilsbronn!
Da geht an Weihnachten die Party ab.

Am 26.12.2012, also am 2. Weihnachtsfeiertag, steigt im Münster und im Refektorium in Heilsbronn die Christmas Rocknight.

warumLila, Sacrety und Draw The Parade feiern ab 19.00 Uhr mit und liefern die Weihnachtsmusik für den Abend.

Los geht es aber 18.00 Uhr mit dem Jugendgottesdienst. Dekan Klaus Schlicker wird predigen und die Band Rayser sorgt für den musikalischen Rahmen.

WalnutTV wird auch am Start sein und das eine oder andere Video drehen.

Und wir sind natürlich auch am Start!

Wer also am 2. Weihnachtsfeiertag nichts zu tun hat, kauft sich eine Karte (4 € Vorverkauf, 5 € Abendkasse) und kommt nach Heilsbronn.

Wir sehen uns!

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Advents-Gewinnspiel Nr. 4

Es ist wieder so weit,
es ist Gewinnspielzeit!

Nein, keine Angst, ihr müsst nicht wieder dichten!

Dieses Mal haben wir uns was anderes für euch überlegt.







Aber zuerst einmal etwas zum Gewinn:
Beim letzten der 4 Advents-Gewinnspiele verlosen wir 1 Ticket für das Balinger Rockfestival am 23.03.2013 in Balingen oder alternativ ein T-Shirt des Balinger Rockfestival.
Das BRF Line-up steht zwar noch nicht ganz fest, aber wir können euch verraten, dass es richtig gut werden wird!



Und nun zu unserer Aufgaben, die wir euch dieses Mal stellen:
Schickt uns ein Bild. Nicht irgendein Bild! Das Bild soll etwas darstellen, dass für euch unbedingt zu Weihnachten gehört oder dass für euch typisch Weihnachtlich ist. Wie feiert ihr Weihnachten? Leise oder laut? Knallbunt oder traditional? Zeigt es uns!

Schickt uns euer Bild bis Sonntag 12.00 Uhr per Email an burningheartreports@yahoo.de.
Sagt uns auch, warum ausgerechnet ihr das Ticket gewinnen wollt!

Das Gewinnerbild wird dann am Sonntag auf Burnin' Heart Reports veröffentlicht!

Infos zum BRF gibt es HIER und auf facebook.




Wer heute noch kein Türchen in unserem Adventskalender geöffnet hat, der hat noch 6 Türchen bis Heilig Abend! Schaut mal rein!

Dienstag, 18. Dezember 2012

CD: The Gentlemen - Beneath The Snow

by The Gentlemen

Die britische Disco Pop Rock Band The Gentlemen haben ein Weihnachtsalbum veröffentlicht. "Beneath The Snow" ist am 3. Dezember erschienen und beinhaltet 10 Tracks.


Trackliste:
1. We Can Be Your Friends
2. Hark! Hark! What News!
3. The East Wind
4. Toy Maker
5. Lo! How A Rose E'er Blooming
6. God Rest Ye! Merry Gentlemen
7. The Frozen Lake
8. Beneath The Snow
9. Mystery Man
10. Open Fire


Fans der britschen Band kennen den ersten Song des Albums wahrscheinlich schon: für "We Can Be Your Friends" wurde bereits vor 2 Jahren ein Musikvideo auf youtube veröffentlicht. Mit seiner freundlich-fröhlichen Melodie ist das Lied ein guter Opener für die CD und stimmt schon mal richtig auf Weihnachten ein. Der Text des Liedes behandelt jedoch ein ziemlich ernstes und trauriges Thema. Während die meisten es sich an Weihnachten gutgehen lassen und im Kreise der Familie ein üppiges Festmahl genießen, gibt es Menschen bei denen das Weihnachtsfest anders aussieht. Viele Menschen sind an Weihnachten alleine oder haben nicht so viel Geld, um Weihnachten ausgiebig zu feiern und zu genießen. "We Can Be Your Friends" will dazu ermutigen, an Weihnachten auch an andere Menschen zu denken, die einen Freund brauchen oder sich über eine liebe Geste freuen würden.

Weiter geht es a capella mit einen Weihnachtsklassiker: "Hark! Hark! What News" von Charles Wesley und George Whitefiled. Ein imposanter Männerchor.

The Gentlemen @ facebook
"The East Wind" hingehen ist wieder instrumentalisiert und ein eigenes Lied.

Das 4. Lied der CD "Toy Maker" ist wieder ein typisches The Gentlemen-Lied. Zwar nicht so rockig, dafür kommt aber die Kopfstimme des Frontmans wieder besonders zum Einsatz.

Mit "Lo! How A Rose E'er Blooming" kommt das nächste Weihnachtslied an die Reihe. Das Lied wird einzig nur mit einer Gitarre begleitet, welche überwiegend nur im Zwischenspiel zu hören ist, sodass der Gesang der Band in den Vordergrund gerückt wird.

"God Rest Ye! Merry Gentlemen" ist das einzige Instrumentalstück und gleichzeitig auch der kürzeste Track der CD.

Weiter geht es mit einem etwas ruhigeren Stück: "The Frozen Lake". Was leise und gediegen beginnt, gipfelt sich im Refrain mit Glockenspiel. Dieses Lied lädt dazu ein mit einer Tasse Tee oder Kakao am Fenster zu sitzen und zu zu sehen, wie der Schnee leise vom Himmel rieselt.

Der Titeltrack "Beneath The Snow" dürfte dem einen oder anderen auch schon bekannt sein. Zu diesem Lied haben sie vor einem Jahr ein Video zusammen mit Philippa Hanna veröffentlicht. Auch dieses Lied, wieder ein eigener Song, ist auch etwas ruhiger und lädt wieder zum Träumen ein - dieses Mal vielleicht vor dem Kamin. ;) Auch hier kommt wieder das Glockenspiel zum Einsatz.

"Mystery Man" hingegen ist wieder etwas rockiger, aber nicht allzu rockig. Dafür hat der Song aber auch leichte irische Klänge.

Schon sind wir beim letzten Lied der Weihnachts-CD angekommen: "Open Fire". Das Lied beginnt zunächst ganz ruhig un dmit Gitarrengezupfe. Und so geht das Lied auch weiter. Mit der sanften und beruhigenden Stimme des Sängers ist das ein schöner Ausklang der CD.

Im Gegensatz zu vielen anderen Weihnachts-CDs, die mit viel Trara und lauten Pauken und Trompeten daher kommen, ist "Beneath The Snow" eine willkommene Abwechslung in der Weihnachtshektik.

Hier könnt ihr in die CD reinhören und sie hoffentlich auch bald käuflich erwerben (als CD oder MP3 Download).


Hier noch die beiden Videos:


The Gentlemen - We Can Be Your Friends



The Gentlemen - Beneath The Snow (with Philippa Hanna)

Montag, 17. Dezember 2012

Impulse für deine Woche

>> Dumm gelaufen! <<
www.badische-zeitung.de

So sagt man oft, wenn etwas nicht geklappt hat. Irgendwie hatte man sich alles so gut vorgestellt, war von seiner Idee ganz begeistert - und nun ist alles ganz anders gekommen. Da hat die Bahn Verspätung und man kommt nicht rechtzeitig zum Fest. Das schöne Geschenk ist beim Einpacken heruntergefallen. Die Kinder haben die Grippe und sind quengelig, und bei den Erwachsenen ist dicke Luft. Die ganze schöne Weihnachtstimmung ist dahin.
Eigentlich geht sehr häufig etwas schief - weil nichts wirklich perfekt ist. Murphys Gesetz ist nicht ganz von der Hand zu weisen: »Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es schiefgehen.«

Damals in Bethlehem ist auch einiges schiefgelaufen. Ausgerechnet in den letzten Tagen ihrer Schwangerschaft muss Maria mit ihrem Mann nach Bethlehem, um sich dort von der Bevölkerungszählung erfassen zu lassen. Erschöpft von dem langen Fußmarsch kommen sie endlich an - und nirgendwo ist mehr ein Quartier frei. Joseph klappert den ganzen Ort ab. Alles, was man ihm anbietet, ist ein Stall. Prompt beginnen die Wehen, und das Kind kommt zur Welt.

Dumm gelaufen!? Nein! Gott hat es so gewollt. Er kommt in unsere so unperfekte Welt und wird wie einer von uns. Er verlangt keine Sonderbehandlung, stellt keinen Anspruch auf eine gut organisierte Begrüßungszeremonie. Der vollkommene Gott, der in sich selbst volles Genüge hat, kommt in unsere so unvollkommene Welt, um uns zu begegnen. Er nimmt all diese Missgeschicke auf sich, um auch dem Schwächsten nahe zu sein. Der vollkommene Gott macht sich selbst klein und wird Mensch, damit auch die kleinsten Menschen zu ihm finden und neues Leben bekommen können.

"Indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst."  Philipper 2,7-8

Sonntag, 16. Dezember 2012

Christmas Rock Night 2012



Das wohl begehrteste christliche Rockmusik- Event, die Internationale Christmas Rock Night im Nordrhein-Westfälischen Ennepetal ging in eine neue Runde. Zwei Tage voller Adrenalin, wenig Schlaf, inspirierender Impulse und gepflegter Rockmusik.

Pünktlich 17:00 Uhr am Freitag ging es los. Schon die gute Laune der vielen Mitarbeiter am Eingang, ließ die Erwartungen auf eine sehr gute Zeit steigen

Nachdem die deutsche Band In God We Trust und I am Empire aus Kalifornien bei verhältnismäßig wenig, aber dennoch gespanntem Publikum ordentlich einheizte, wurde die Bühne für Good Weather Forecast freigemacht. Mit ihrem Party-Pop-Rock wärmten sie das Publikum auf. Bemerkenswert hierbei auch, die Circle Pits, welche es während eines GWF- Konzertes vermutlich  auch nur zur CRN zu erleben gibt.

Anschließend folgte das erste große Highlight am Abend: Wolves At The Gate. Wie schon im letzten Jahr fanden die „Wölfe“ Hammerzuspruch. Für ihren zweiten Auftritt zur CRN sicher nicht ganz selbstverständlich. Ihre harte Musik und die geistlich tiefgründigen Texte ließen das Ganze gewaltig abrocken.

Pictures by EpicRed and PhotograFranek
Apropo: Abgerockt wurde mit der Urbesetzung von der amerikanischen Band Disciple, welche in diesem Jahr 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert, um ca. 21:00 Uhr. Die Kerle um Frontmann Kevin Young wissen nur zu gut, was es Bedarf, um das Publikum zum Brennen zu bringen.

Anschließend rockte die langerfahrene Band Fireflight aus Florida die Bühne.

Der Abend klang aufgrund der nicht ankommenden Band Thousand Foot Krutch mit einer Akustiksession von Sacrety, Good Weather Forecast, Wolves At The Gate und Children 18:3 aus. Schuld für das Ausfallen waren die wohl schlechten Flugverbindungen an diesem Tag. Zur Trauer vieler Fans und zur Freude der jenigen, die den Abend, nach einen lauten Tag, gerne ruhig ausklingen lassen.

Nach einer kurzen Nacht und einem Besuch im Schwimmbad, fand der gut besuchte CRN- Gottesdienst mit Disciple Frontmann Kevin Young in der heimischen Kirchgemeinde statt. In seiner ehrlichen und mitreißenden Predigt, versuchte er näher zu bringen, warum Gott Gesetze für uns schuf und wie leicht wir uns verleiten lassen, Satan, in Form von Lügen, zu Vertrauen.
Manchmal sagt Gott Nein zu etwas, weil wir noch nicht bereit dafür sind. Vertrauen wir dann Gott? Nur unter Gottes Schutz haben wir absolute Freiheit!“ Dies waren einige  Kernaussagen.


Nun stand Tag Zwei der Internationalen Christmas Rock Night nichts mehr im Wege.


Pictures by EpicRed and PhotograFranek

Bereits 15 Uhr spielte die aus Schweden kommende noch junge Rockband  End of September, welche vor ihrem bis Dato größtem Publikum auftraten.

Die Sidestage eröffnete an diesen Nachmittag die aus Minden kommende Band warumLila. Für Vita, den Sänger, ging ein Traum in Erfüllung. Er erzählte, als er vor einigen Jahren die CRN als Teilnehmer besuchte, er sich wünschte, dort einmal spielen zu dürfen. Für die vier Jungs war es sicher ein Highlight in ihrer bisherigen Bandgeschichte.

Ca. 16:10 wurde es richtig hart. Sacrety, die mitreißenden Screams von Sänger Fabian, begleitet von heftigen Breakdowns, ließen das mitten in der Stadt gelegene Haus Ennepetal beben.

Weniger harte Breakdowns, aber dennoch sehr schiebende, punkrockige Musik führten das Event weiter. Children 18:3, trieb den Puls nach oben.
Die drei Geschwister, welche zum vierten Mal die Christmas Rock Night bereicherten, verstehen sich blind und haben wahnsinnig Spaß auf der Bühne. Häufige Circle Pits, sowie die vielen bekannten Texte begleiteten die Show.

Zeitgleich hatten alle Arbaitnehmer Fans die Möglichkeit das letzte Konzert von ihnen zu genießen und noch einmal ordentlich abzugehen. Die vier Frankfurter entschieden sich erst Samstagfrüh, wegen vorangegangener Krankheit zweier Bandmitglieder, sich auf den Weg nach Ennepetal zu machen. Für die Band war es ein gelungener letzter Auftritt, bei dem sie noch ein letztes Mal alles gaben.

18:45 Uhr. Manafest betrat die Bühne. Die rockige Musik, welche von lässigen Hip Hop begleitet wurde, fand sehr guten Zuspruch.

Pictures by EpicRed and PhotograFranek
Nachdem Icon for Hire wie bereits im letzten Jahr mit ihrem Rock-Elektro-Sound die Leute zum Durchdrehen brachten, war es Zeit für die großartige Metalcore Band For Today aus Sioux City, Iowa. Für ihren ersten Auftritt bei der CRN ließ schon vor dem Konzert das aufgeregte Publikum auf einiges hoffen. Nach dem Intro hielt Frontmann Mattie Montgomery das Mikrofon in die Menge: „We will not, will not we will not be afraid“. Ein unglaubliches Gefühl mitten drin zu stehen. Wer For Today schon einmal gehört hat, weiß wie krass es ist, die inhaltlich tiefgründigen Lyrics gepaart mit oberharten Breakdowns und schnellen Rhythmuswechsel zu erleben. Nicht zuletzt die Botschaft über Jesus von Mattie Montgomery ließ das Haus beben.

Wie schon angekündigt ließ Disciple in ihrer aktuellen Besetzung die Christmas Rock Night 2012 ausklingen. Von den Strapazen des vorangegangenen Tag bzw. Stunden keine Spur mehr.

Danke an alle Bands und Mitarbeiter, die es zu einem unvergesslichen Erlebnis haben lassen werden. Sehr bereichernd ist auch von  vielen Bands gehört und gespürt zu haben: Trotz der Musik, der tollen Stimmung, der unvergesslichen Zeit: Jesus Christus ist und bleibt der Sinn und das Ziel unseres Lebens als Christen.

Ariel, Sängerin der Band Icon for Hire, wurde auf der Talkstage gefragt, was sie sich für die Teilnehmer der diesjährigen CRN wünscht: „Ich möchte, dass ihr was aus eurem Leben macht, nicht stehen bleibt und mich nächstes Jahr alle inspiriert.“ Lasst euer Leben von Gott verändern und so er will bis zur Christmas Rock Night 2013!

Samstag, 15. Dezember 2012

The Almost im Interview

The Almost
Please click HERE for the English interview.

Angefangen hat alles als Soloprojekt von Aaron Gillespie, der vorallem als Schlagzeuger der amerikanische Band Underoath bekannt war. Mit der Zeit kamen dann Dusty Redmon (Gitarre), Jay Vilardi (Gitarre, Gesang), Joe Musten (Schlagzeug) und Jon Thompson (Bass) dazu. 2007 erschien dann das erste Album "Southern Weather" der Rockband The Almost.

CDs:
Southern Weather (2007, Album)
No Gift To Bring (2008, Album)
Monster (2009, EP)
Monster Monster (2009, Album)
Fear Inside Our Bones (voraussichtlich 2013, Album)


Beim Rock The North haben wir mit Frontman Aaron Gillespie gesprochen.

Wer seid ihr, stell die Band in 3 Worten vor:
Rock and Roll.

Seit wann gibt es The Almost?
Seit 2006.

Immer noch mit den selben Bandmitgliedern?
Überwiegend. Es gab zwar ein paar Änderungen, aber überwiegend sind es noch die Gleichen.

Was wollt ihr als Band mit eurer Musik erreichen?
Wir wollen, dass die Leute Jesus kennen lernen. Wir wollen eine gute Zeit haben. Und wir wollen, dass die Leute Jesus in uns finden, dass sie Hoffnung finden und dass unsere Musik ihnen einen Ausweg zeigt bzw. eine dass unsere Musik sie rausholt.

Ihr ward mit Sacrety und My Little Rockstar Dream auf Tour...
... Ja, die ganze letzte Woche...

... Gibt es irgendwas aus dieser Zeit, das euch besonders gefallen hat, an das ihr euch immer erinnern werdet?
Es war eine sehr lustige Zeit. Sie sind alle echt total liebe Menschen. Wir sind ihnen echt dankbar, dass sie immer so gut zu uns waren. Ihr wisst ja, wir als Ausländer... sie haben immer für uns übersetzt. Das war total super.

Was gefällt euch am meisten an Deutschland?
Schnitzel! Aber ich hasse das Wetter hier. Das Wetter ist echt scheußlich! In der ganzen Zeit in der wir hier waren, war das Wetter furchtbar. Es hat geschneit oder geregnet. Das gefällt mir überhaupt nicht! Ich hab mich gestern in Köln wegen des Regens erkältet und es war so kalt. Ich musste ungefähr 2 Meilen laufen!

Was ist so euer schönstes Banderlebnis?
Letztes Jahr waren wir in Südamerika. Die Reaktion der Leute dort... wir haben dort viele Leute getroffen, mit ihnen gebetet und Lobpreis gemacht. Das waren so großartige Leute. Sie lieben Musik so sehr, das ist echt inspirierend.

Kannst du uns etwas über euer neues Album "Fear inside our bones" erzählen? Ist es ein Konzeptalbum?
Es das mein Lieblingsalbum von allen. Und bis jetzt ist es auch das Album was von den Texten her am ehrlichsten ist. Ich bin echt so aufgeregt. Musikalisch und emotional ist es echt das ehrlichste Album, das wir je gemacht haben. Es ist kein Konzeptalbum. Wir wollten einfach nur das beste Album machen, das wir machen konnten. Dafür gab es nicht wirklich ein Konzept.

Unser Blog heißt "Burnin' Heart Reports", was bedeutet euch euer / dir dein Glaube im Alltag?
Alles. ich denke, er sollte immer alles sein. Du kannst den Glauben nicht von anderen Bereichen deines Lebens trennen. Ich denke, er sollte auch immer alles im Leben sein. Die ganze Zeit.

Wir sind nun schon am Ende unseres Interviews, was möchtest du unseren Lesern noch mit auf den Weg geben?
Danke, dass ihr das Interview lest und unsere Musik hört!

Vielen Dank für das Interview!


The Almost - No, I don't



The Almost - Monster Monster



Infos und Tourdaten gibt es auf der Homepage von The Almost oder auf Facebook.

Freitag, 14. Dezember 2012

Pillar are back!

Pillar @ Facebook
Kennt ihr noch die christliche NuMetal-Hardrock Band Pillar aus Amerika?

Pillar gibt es schon seit 1998.
2010 spielten sie 2 Konzerte in Deutschland. Ihr 3. Konzerte in Deutschland spielten sie im Oktober 2011 beim Rock Without Limits.

In den letzten Monaten wurde es ziemlich ruhig um die Rocker. Nach 13 Jahren Bandgeschichte beschlossen sie eine Auszeit zu nehmen und sich den Dingen und den Menschen zu widmen, die im Laufe der Jahre zu kurz kamen.

Frontman Rob Beckley veröffentlichte zwischenzeitlich ein Soloalbum, welches man mit Abonierung des Pillar-Newsletters kostenlos downloaden kann.

Vor ein paar Wochen gaben sie bekannt, dass sie 2013 zurück sein werden und sogar ein neues Album mit im Gepäck haben.

Wir haben mit den Jungs gesprochen:

In den letzten Monaten war es ziemlich ruhig um Pillar, warum? Was habt ihr in den letzten Monaten gemacht?
Wir haben eine Pause gemacht, um uns ein wenig auszuruhen. Wir haben einfach diese Zeit für unsere Familien gebraucht. Vielleicht habt ihr es ja schon gehört, aber wir sind in unser ursprünglichen (erfolgreichen) Besetzung - Rob, Noah, Lester und Kalel - zurück, um unser 7. Album aufzunehmen. Schaut mal in unser Video auf www.pillar.com rein.
Seit dem wir zurück sind, waren wir schwer beschäftigt und haben an neuen Songs geschrieben für unser neues Album. Das wollen wir im Frühling 2013 aufnehmen und im Sommer releasen.

Vor ein paar Wochen habt ihr verkündet, dass ihr zurück seid und wieder zusammen Musik macht, was hat euch zu dieser Entscheidung bewegt?
Es war einfach an der Zeit! Während der Zeit, als wir weg waren, sind wir Persönlichkeiten gewachsen und Freundschaften haben sich vertieft.

Gibt es schon konkrete Sachen auf die sich eure Fans freuen dürfen?
Also, schaut einfach mal in den nächsten Tagen bis Weihnachten auf unserer Facebookseite vorbei. Das wird es dann etwas Besonderes geben. Und dann hoffen wir natürlich, dass alles mit dem neuen Album klappt und wir es im Sommer 2013 veröffentlichen können. Wir werden immer mal wieder Neuigkeiten und Videos auf unserer Seiten posten, also bleibt dran!

Ihr habt ja auch in Deutschland / in Europa Fans, wann dürfen die euch mal wieder live erleben?
Wir lieben es in Deutschland zu spielen! Wir hatten da immer eine super Zeit. Konkrete Pläne gibt es aber noch nicht, aber wir hoffen, dass sich da 2013 was machen lässt!

Also, schaut vorbei und vielleicht sieht man die 4 nächstes Jahr ja doch live in Deutschland auf einer der zahlreichen Festivalbühnen - wir werden dann bestimmt dabei sein!




HIER gibt es noch einen interessanten englischen Artikel über das Comeback der Band.



Nachtrag:

Auf Noisetrade kann man sich jetzt kostenlos "God Rest Ye Merry Gentlemen" downloaden. Einfach dem Link folgen, Email-Adresse und Postleitzahl eingeben und du bekommst den Link zum Download! Have a Merry Christmas with Pillar :)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Soundbar - Hand Voll Fans

© Soundbar

"Mit dem Kopf durch die Wand,
Mit dem Bus durch das Land,
Nonstop unterwegs
für die Fans in deiner Stadt;
Fans in deinem Kreis,
Fans in deinem Ort.
Dies hier ist ein "Dankeschön" für deinen Support!"

Ein ereignisreiches Jahr hat die 7-köpfige Band Soundbar ohne Zweifel hinter sich: unzählige Konzerte und Teilnahme an diversen Bandcontests (mit Erfolg!) ließen die Fangemeinde immer weiter wachsen.
Es war Zeit, einmal "Dankeschön" zu sagen, dachte sich Soundbar. Dabei ist das Lied "Hand Voll Fans" rausgekommen und das Video dazu kann sich definitiv sehen lassen.

Zu sehen sind in dem zweieinhalbminütigen Streifen Live-Mitschnitte des ganz normalen Tourlebens: Ein vollgepackter Bus, Konzerte, der Weg zu ebendiesen und die Freizeit, die zwischen den einzelnen Terminen liegt. Die Bilder allein bringen einen schon zum Schmunzeln, die Musik und die Texte bewirken endgültig, dass man seinen Kopf nicht mehr vom Nicken abhalten kann. Sieht man sich das Video an, hat man hundertprozentig einen Ohrwurm - und möchte ihn nicht mehr missen. Hat man einmal den Dreh raus, so ist Mitsingen garantiert.
Das Tolle an der Sache ist, mit dem Text kann sich jeder identifizieren: Jeder Fan wird einzeln persönlich angesprochen und bekommt sein eigenes "Danke". Mit dieser Persönlichkeit kommt einem die Sympathie der Sounbars praktisch entgegengesprungen. Vor allem weil sie sich auch nicht zu schade sind, sich mal selbst ein bisschen auf die Schippe zu nehmen: "Von 100.000 Klicks auf YouTube träum ich, doch ich krieg's nicht!"

Und was das Video eigentlich zu etwas besonderem macht, ist, dass man sich sicher wird: Die Leute machen das aus Liebe zur Musik.

"Wir machen Mucke, kein Kommerz, das heißt für 'ne Hand voll Fans!"

Wir haben bei Andy von Soundbar mal nachgefragt wie der Song entstanden ist und woher die Idee zum Video kam.

"Die Idee kam einen Tag vor SeekersRock (September) im Proberaum. Der Song war noch garnicht fertig, aber wir dachten, da wir ein Bus voll mit Leuten (Fans) haben, die mit uns feiern wollen, also warum machen wir nicht ein Video mit und für die Leute als Dankeschön für die mega Unterstützung. Cro hat 1 Million Fans, Casper 500.000 (die haben Songs darüber geschrieben) und wir halt eine Hand voll, die uns aber genau so wichtig ist. Auf der Fahrt zum SeekersRock haben wir dann bissl gefilmt, es sind einige Ausschnitte aus den vergangenen Konzerte zu sehen, damit man auch sieht wo und was wir so machen. So ist dann das Video entstanden, dass Harry und William geschnitten und bearbeitet haben und das alles zum ersten Mal. Wir haben ein spannendes Jahr 2012 hinter uns und freuen uns um so mehr auf das Jahr 2013 in dem wir wieder 1000de km für unsere Fans unterwegs sein werden. Danke!!"

Soundbar - Hand Voll Fans